Kupfer

Kupfer - das Bindegewebs- und Nervenmineral

Kupfer ist entscheidend für den Aufbau und die Elastizität des Bindegewebes im ganzen Körper. Ein gesundes Bindegewebe ist die Basis für schöne Haut, kräftige Knochen und elastische Blutgefäße. Kupfer ist auch an der Pigmentierung von Haut und Haaren beteiligt. Als Bestandteil vieler Enzyme schützt Kupfer die Zellen vor freien Radikalen.

Kupfer ist ein essentielles Spurenelement. Es wirkt keimabtötend und ist beispielsweise auch in der zur Verhütung eingesetzten Spirale enthalten.

Als Spurenelement muss Kupfer dem Körper mit der täglichen Nahrung zugeführt werden.

Was ist Kupfer?

  • Es ist auch ein Spurenelement, das mit der täglichen Nahrung zugeführt werden muss.
  • Es spielt im menschlichen Körper eine wichtige Rolle bei der Bildung von roten Blutkörperchen.
  • Es ist auch wichtig für die Bildung von Bindegewebe und das Knochenwachstum.
  • Kupfer ist Bestandteil einer Vielzahl von Enzymen, die vor freien Radikalen schützen.
  • Das Spurenelement ist am Eisenstoffwechsel beteiligt und hilft, Eisen aus der Nahrung aufzunehmen.

Kupfer Wirkung

Im Körper eines erwachsenen Menschen befinden sich durchschnittlich 100 bis 150 Milligramm Kupfer vor allem im Gehirn, in den inneren Organen, in den Muskeln und im Skelett.

Kupfer ist überwiegend an Proteine gebunden und auch Bestandteil verschiedener Enzymen, die vor freien Radikalen schützen.

Kupfer spielt eine wesentliche Rolle im Eisenstoffwechsel und damit beim Aufbau von roten Blutkörperchen. Diese ihrerseits ermöglichen die Aufnahme von Sauerstoff aus der Atemluft sowie seine Verteilung auf die Körperzellen. Denn nur mit einer ausreichenden Sauerstoffzufuhr können diese ihre Aufgaben im menschlichen Körper erfüllen.

Darüber hinaus ist Kupfer auch an der Pigmentierung von Haut und Haaren beteiligt. Es fördert die Wundheilung und unterstützt den Aufbau von Knochen und Bindegewebe sowie die Bildung von Nervenfasern.

Kupfer wird empfohlen bei:

  • langfristiger Einnahme von Zinkpräparaten
  • krankhaftem Übergewicht
  • übermäßigem Alkoholkonsum
  • nach Operationen
  • bei Chemotherapien und Bestrahlungen
  • nach größerem Blutverlust und Verbrennungen

In welchen Lebensmitteln ist Kupfer enthalten?

Das Spurenelement Kupfer muss dem Körper mit der täglichen Nahrung zugeführt werden. Es ist in Innereien, vor allem in Kalbs- oder Rinderleber enthalten, aber auch in Schalentieren wie Krebs und Hummer sowie in Vollkorngetreide und hier insbesondere in Buchweizen.

Man findet es auch in Kakao und Nüssen, in Hülsenfrüchten und einigen grünen Gemüsesorten. Tatsächlich wird es auch über das Wasser aufgenommen, sofern Haushalte über Kupferrohre verfügen.

Bei nicht ausreichender Versorgung über die Nahrungsaufnahme kann Kupfer in Form von Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Wie äußert sich ein Mangel an Kupfer?

Eine durch Kupfermangel gestörte Bildung von roten Blutkörperchen führt zu einem Mangel an Farbstoffen und gleichzeitig auch zu einer verminderten Aufnahme von Eisen aus der Nahrung, was sich äußern kann durch:

  • Pigmentstörungen in der Haut
  • Funktionsstörungen des Immunsystems
  • frühes Ergrauen der Haare
  • Müdigkeit und Konzentrationsstörungen
  • Atembeschwerden
  • Häufige Infekte und Hauterkrankungen
  • Haarausfall
  • Depressionen
  • Brüchigkeit der Knochen
  • Störungen der Fruchtbarkeit

Kupfer Einnahme und Anwendung:

Kinder unter 7 Jahren haben einen Kupferbedarf von 0,5 bis 1,0 Milligramm täglich, während Erwachsene sowie Kinder ab 7 Jahren täglich 1 bis 1,5 Milligramm Kupfer brauchen, das regelmäßig über eine ausgewogene und gesunde Ernährung aufgenommen wird.

Für wen ist Kupfer besonders wichtig?

Kupfer ist vor allem für Menschen wichtig, die aufgrund von Mangel-, Unter- oder Fehlernährung unter Kupfermangel leiden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Übergewichtige
  • Menschen, die über einen längeren Zeitraum Zinkpräparate zu sich nehmen
  • Alkoholiker
  • Menschen, die operiert wurden oder eine Chemotherapie machen
  • Menschen, die aufgrund bestimmter Umstände einen erhöhten Bedarf an Kupfer haben, beispielsweise nach größerem Blutverlust und bei Verbrennungen
  • Migräne- und Kopfschmerzpatienten

Was Experten über Kupfer sagen:

Es gibt verschiedene aktuelle Studien, die eine Unterversorgung von Kupfer und auch von Zink für Morbus Alzheimer zumindest mitverantwortlich machen. Gemeinsam haben sie wohl die Fähigkeit, den schleichenden Gedächtnisverlust zumindest aufzuhalten.

Eindeutig ist, dass der sich im Verlauf von Morbus Alzheimer entwickelnde Kupfermangel behoben werden sollte, weil sowohl Kupfer als auch Zink elementare Vitalstoffe für die Erhaltung des Gedächtnisses sind.

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