Wechseljahre

Wechseljahre - Zeit der hormonellen Veränderung

Viele Frauen leiden in den Wechseljahren an Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Phytoöstrogene aus Hopfen und Fichten haben in Studien gezeigt, dass sie Hitzewallungen um bis zu 53% reduzieren können. 5-HTP, Tryptophan und L-Theanin helfen beim Einschlafen und beruhigen, ohne müde zu machen.

Als Wechseljahre werden jene Jahre bezeichnet, in denen eine Frau die hormonelle Umstellung von der reproduktiven in die postmenopausale Phase durchläuft. Menopause ist der Zeitpunkt der letzten Regelblutung einer Frau.

Wechseljahrbeschwerden treten bei manchen Frauen bereits kurz nach dem 40. Lebensjahr auf, andere spüren sie erst Mitte 50. Schon einige Jahre vor der Menopause können einzelne Wechseljahresbeschwerden auftreten und auch noch nach der Menopause bis zum 70. Lebensjahr andauern.

Doch rund 30 Prozent der Frauen können sich freuen. Sie erleben die Zeit ganz ohne Beschwerden. Während ein weiteres Drittel mit den Beschwerden umgehen kann, sind die Auswirkungen für das letzte Drittel behandlungsbedürftig.

Ursachen der Wechseljahrsbeschwerden

In der Übergangsphase bis zur Menopause und auch noch danach erfährt die Frau Änderungen ihres Hormonspiegels, was Beschwerden auslösen kann. Die Eierstöcke arbeiten während den Wechseljahren immer weniger intensiv. Weibliche Sexualhormone, die Östrogene, werden in immer geringeren Mengen vom Körper produziert.

Frauen ab einem Alter von 45 Jahren und älter werden auf die Menopause hin untersucht, wenn sie unter entsprechenden Beschwerden leiden. Anhand einer Blutuntersuchung lässt sich die Konzentration der Hormone bestimmen. Erreicht der FSH-Wert eine Konzentration von 50 mIE/ml im Blut und beträgt der Wert des Progesterons weniger als 1 ng/ml, ist von einer Menopause auszugehen.

Symptome der Wechseljahrsbeschwerden: Von Hitzewallungen bis zu Gewichtszunahme

Die Prämenopause kann bereits bis zu sieben Jahre vor der Menopause beginnen. In dieser Zeit sinkt der Progesteron- und Östrogenhaushalt der Frau, was sich in Zyklusstörungen äußert. Kurze und intensive Menstruationsblutungen stellen sich ein. Blutungen können sogar einige Wochen anhalten, bis sie immer seltener auftreten und schließlich ganz ausbleiben.

Symptome sind sowohl die Schlaflosigkeit als auch Herzrasen, Kopfschmerzen, Nervosität und Hitzewallungen. Weil das vegetative Nervensystem sich aufgrund des neuen Hormonspiegels ändert, sind auch häufig Gewichtszunahme, Arthrose und Osteoporose, also Knochenschwund, die Folge.

Siebzig Prozent aller Frauen leiden unter Hitzewallungen. Die Blutgefäße verengen oder erweitern sich. Gut die Hälfte erfährt Schweißausbrüche und fast die Hälfte quält der Schwindel genauso wie erhöhter Blutdruck.

Die Hormonschwankungen haben auch Auswirkungen auf die Psyche. Viele Frauen sind gereizt oder durchleben labile Stimmungen, sind nervös, erschöpft oder sogar depressiv.

Hormontherapie bei Menopause: auch auf pflanzlicher Basis häufig wirksam

Östrogen-Gestagen-Präparate gelten als wirksame Hormonersatztherapie. So fühlt sich die Frau wie vor der Prämenopause. Selbst das Risiko für Knochenbrüche aufgrund der eintretenden Osteoporose lässt sich damit mindern. Auf pflanzlicher Basis können Hopfenextrakt, Rhabarberwurzel, Lignane und Traubensilberkerze zum Einsatz kommen. Sie enthalten teils wirksame Phytohormone.

Beschwerden der Menopause vorbeugen: viel Bewegung und ausgewogene Ernährung

Eine gesunde Lebensführung hilft, die Beschwerden, die mit einer Menopause einhergehen, zu vermeiden oder zu lindern. Viel Bewegung mindert die Gefahr der Osteoporose, eine ausgewogene Ernährung mit Vitamin D und Kalzium und ausreichend Schlaf wirken positiv auf den Hormonspiegel.

5-HTP

5-HTP

5-HTP steigert Serotonin und Melatonin auf natürliche Weise. Es fördert den gesunden Schlaf und wird bei Depressionen, Angstzuständen, innerer Unruhe und Verspannungen empfohlen. Es hilft auch bei Migräne und chronische, Kopfschmerzen, bei Heißhunger, Muskelschmerzen und bei Aggressionen.

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L-Theanin

L-Theanin

L-Theanin ist eine in Grünem Tee enthaltene Aminosäure, welche die Alphawellen im Gehirn stimuliert. L-Theanin ist daher so beruhigend wie eine Meditation. Es steigert die Energie ohne auszulaugen, beruhigt, ohne schläfrig zu machen und motiviert, ohne zu überdrehen. Das Resultat: Entspannung, Erholung, Konzentration und gute Laune.

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Tryptophan

Tryptophan

L-Tryptophan ist ein natürlicher Stimmungsaufheller und trägt zur Entspannung und Beruhigung bei. Tryptophan ist auch eine Vorstufe für die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin und begünstigt tiefen, erholsamen Schlaf. L-Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, welche nicht vom Körper hergestellt werden kann.

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