Blähungen
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Blähungen - warum sie entstehen und was man dagegen tun kann

Fast 40 Prozent aller Menschen leiden zeitweise unter Blähungen, aber nur selten steckt eine ernste Erkrankung dahinter. Meist sind hastiges Essen, übermäßiges Luftschlucken und der Verzehr blähender Speisen Ursache dieser übermäßigen Luft-Gas-Ansammlung im Magen-Darm-Trakt, die sich schon mit einfachen Mitteln behandeln lässt.

Manch einer traut sich kaum noch in Gesellschaft, weil er sich für den Geruch seiner abgehenden Winde schämt. Andere leiden unter einem aufgetriebenen Bauch und schmerzhaften Krämpfen, die durch übermäßige Blähungen verursacht werden.

Dabei sind Blähungen, die auch als Meteorismus oder Flatulenz bezeichnet werden, keine Krankheit, sondern nur Symptom von zu viel Luft und Gas im Magen-Darm-Trakt. Der Leidensdruck ist allerdings von Mensch zu Mensch verschieden. Besonders stark ist er jedoch, wenn die Blähungen zu schmerzhaften Bauchkrämpfen führen.

Ursache: Wie kommt es zu Blähungen?

Die vermehrte Ansammlung von Luft und Gas im Verdauungstrakt wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. So gelangen mit jedem Schlucken bereits zwei bis drei Milliliter Luft in den Magen, bei hastigem Essen sogar noch deutlich mehr.

Außerdem entstehen während des Verdauungsvorgangs verschiedene Gase, die normalerweise über die Darmwand entweichen und abgeatmet werden. Der Verzehr eines zu reichhaltigen Essens oder ein Überangebot an Kohlenhydraten führt im Darm jedoch zu einer verstärkten Gasbildung und es kommt zu Blähungen.

Zusätzlich rufen manche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl oder frisches Brot Blähungen hervor. Nur selten sind Blähungen dagegen auf ernste Erkrankungen, wie das Reizdarm-Syndrom, Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien, Störungen der Galle oder Bauchspeicheldrüse sowie Nebenwirkungen von Medikamenten, zurückzuführen.

Symptome: Blähungen äußern sich sehr unterschiedlich

Blähungen äußern sich entweder durch einen vermehrten Abgang von Winden oder durch ein Völlegefühl mit häufigem Aufstoßen begleitet von gurgelnden Darmgeräuschen und einem Gefühl des Aufgetriebenseins.

Bei dieser auch als Meteorismus bezeichneten Form der Blähungen können zusätzlich Bauchkrämpfe verbunden mit stechenden Schmerzen auftreten, die häufig auch Ursache der sogenannten Dreimonatskoliken bei Säuglingen sind.

Diagnose: Wie lassen sich Blähungen erkennen?

An erster Stelle der Diagnosefindung stehen die körperliche Untersuchung sowie eine genaue Anamnese. Ergänzend können Ultraschall-Untersuchungen und verschiedene Labortests durchgeführt werden.

Eventuell ist auch eine Magen- oder Darmspiegelung sinnvoll, um organische Erkrankungen ausschließen zu können. Bei entsprechendem Verdacht können zusätzlich Allergietests, Atemtest auf Milchzucker- oder Fruchtzuckerunverträglichkeit sowie Untersuchungen auf Pilze oder Zöliakie sinnvoll sein, um die Ursache der Blähungen zu ermitteln.

Therapie: Behandlungsmöglichkeiten bei Blähungen

Wenn keine ernsthafte organische Erkrankung Auslöser der Blähungen ist, beschränkt sich die Therapie auf die Behandlung der Symptome. Dazu gehört zunächst eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.

So sollten blähende Speisen wie Hülsenfrüchte oder Kohl genauso wie rohes Gemüse oder zu viele Vollkornprodukte vermieden beziehungsweise reduziert werden. Außerdem müssen die Essensgewohnheiten auf eine langsame und bewusste Nahrungsaufnahme umgestellt werden, bei der häufig kleine Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn diese Maßnahmen nicht zu einer Besserung führen, stehen für die Behandlung von Blähungen auch verschiedene Medikamente zur Verfügung. Mithilfe von Entschäumerpräparaten lassen sich die Blähungen verursachenden Gasblasen im Darm zerstören.

Bei Störungen, die auf einen Mangel an Verdauungssäften zurückzuführen sind, helfen dagegen häufig entsprechende Enzympräparate und bei schmerzhaften Bauchkrämpfen haben sich krampflösende Mittel bewährt.

Auch in der Natur wächst Hilfe gegen Blähungen

Besonders hilfreich gegen Blähungen wirken Heilpflanzen wie Anis, Kümmel oder Fenchel, die auch als Carminativa bezeichneten werden. Ob in Tropfenform, als ätherisches Öl oder als Teemischung sorgen sie für eine rasche Linderung bei Blähungen.

Daneben gibt es noch zahlreiche weiter pflanzliche Wirkstoffe, die sowohl entkrampfend als auch entblähend wirken. Neben Pfefferminze und Kamille gehören dazu beispielsweise auch Wermut, gelber Enzian, Ingwer und Majoran.

Bei Gallenproblemen als Auslöser für Blähungen hat sich darüber hinaus ein Artischockenextrakt als sehr hilfreich erwiesen.

Vorbeugen: So lassen sich übermäßige Blähungen vermeiden

Neben dem Verzicht auf stark blähende Lebensmittel beugt natürlich auch Bewegung, wie der Verdauungsspaziergang nach dem Essen, Blähungen vor. Außerdem können schon bei der Zubereitung der Mahlzeiten verdauungsfördernde und entblähende Kräuter und Gewürze verwendet werden, um so Blähungen entgegenzuwirken.

Es sollte auch auf einen regelmäßigen Stuhlgang Wert gelegt werden. Denn Verstopfung führt auch vermehrt zu Blähungen.

Tipps: Was sonst noch gegen Blähungen hilft:

  • Neben dem Abbau von Stress und Hektik beim Essen fördert vor allem maßvolle Bewegung die Darmtätigkeit und befreit so von lästigen Blähungen.
  • Bei Völlegefühl und Bauchkrämpfen helfen zudem Hausmittel wie eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen.
  • Auch eine Bauchmassage im Uhrzeigersinn mit speziellen Ölen lindert Bauchkrämpfe und sorgt für den Abgang von Blähungen.
  • Außerdem sollten kohlesäurehaltige Getränke nur in Maßen konsumiert werden, da das darin enthaltene Kohlendioxid ebenfalls zu vermehrten Blähungen führen kann.
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