Durchblutung

Durchblutung ist die Voraussetzung für das Leben

Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes mellitus, hohe Cholesterinwerte und Bluthochdrucke können zur Störung der Durchblutung führen. Viele natürliche Vitalstoffe können Ablagerungen in den Blutgefäßen verhindern und die Durchblutung fördern. Dazu zählen vor allem Vitamin K2 und Omega 3 Fettsäuren. Die Aminosäure Arginin hilft, die Adern zu weiten. Granatapfel, Curcumin und OPC stärken die Blutgefäße und hemmen Entzündungen in den Adern.

Zusammen mit dem Herzen bilden die Blutgefäße den Blutkreislauf, der die Durchblutung des menschlichen Körpers ermöglicht.

Dabei versorgt das Blut die Körperzellen nicht nur mit Sauerstoff, Nährstoffen und anderen wichtigen Substanzen, sondern sorgt auch für den Abtransport, der durch den Stoffwechsel entstehenden Abbauprodukte.

Mit zunehmendem Alter verlieren die Blutgefäße jedoch an Elastizität und es kommt zu Ablagerungen in den Gefäßen, die die Durchblutung behindern. Neben diesen chronischen Durchblutungsstörungen kann aber auch ein akut auftretender Gefäßverschluss die Durchblutung behindern.

Zusätzlich wirken sich Faktoren wie Rauchen, Diabetes mellitus, Hormone und hohe Cholesterin- beziehungsweise Blutdruckwerte negativ auf die Durchblutung aus.

Dabei kann es an zahlreichen Stellen im menschlichen Körper zu Durchblutungsstörungen kommen. Besonders häufig betroffen sind die Extremitäten und der Herzmuskel.

Ursachen: Wie kommt es zu einer gestörten Durchblutung?

Grundsätzlich beeinflusst jedes Hindernis im Blutkreislauf die Durchblutung. Je nach Ursache wird zwischen akuten und chronischen Störungen der Durchblutung unterschieden. Dabei werden chronische Durchblutungsstörungen meist durch Kalkablagerungen in den Gefäßen, die auch als Arteriosklerose bezeichnet werden, hervorgerufen.

Zu einer akuten Durchblutungsstörung kommt es hingegen bei einem plötzlichen Gefäßverschluss. Zusätzlich wirken sich auch Diabetes mellitus, Bluthochdruck sowie erhöhte Blutfettwerte auf die Durchblutung aus.

Aber nicht nur Erkrankungen, sondern auch die Lebensumstände können zu Durchblutungsstörungen führen. So beeinträchtigen Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und eine ungesunde Ernährung ebenfalls die Durchblutung.

Symptome: Wie äußert sich eine mangelhafte Durchblutung?

Bei einer gestörten Durchblutung kann es je nach Stadium zu ganz unterschiedlichen Symptomen kommen. Akute Durchblutungsstörungen durch einen plötzlichen Gefäßverschluss können innerhalb kürzester Zeit zu Schmerzen, Sensibilitätsstörungen, Lähmungserscheinungen, Muskelschwäche oder sogar zu einem Schock führen.

Chronische Durchblutungsstörungen der Extremitäten machen sich dagegen erst im Laufe der Zeit bemerkbar. Neben kalten Händen und Füßen kann es im fortgeschrittenen Stadium bei der chronischen arteriellen Verschlusskrankheit zur sogenannten Schaufensterkrankheit kommen, bei der die mangelhafte Durchblutung der Beine zu Schmerzen führt und immer wieder kurze Ruhepausen erfordert.

Später treten die Schmerzen auch in Ruhe auf und im schlimmsten Fall, wenn die Durchblutung der betroffenen Extremitäten nicht mehr möglich ist, kommt es zur Zerstörung von Gewebe.

Auch der Herzmuskel ist oft von chronischen Durchblutungsstörungen betroffen, die sich durch beengende, angstauslösende Brustschmerzen äußern und im schlimmsten Fall in Herzinfarkt enden kann.

Diagnose: Wie werden Störungen der Durchblutung festgestellt?

Meist ist eine vorläufige Diagnose bereits anhand der auftretenden, typischen Symptome möglich. Klinische Untersuchungen wie Blutdruckmessung und Provokationstest geben weitere Hinweise, ob und wieweit die Durchblutung bereits gestört ist.

Zusätzlich bieten Dopplersonografie und Röntgenuntersuchungen der Gefäße mit Kontrastmittel die Möglichkeit, das Ausmaß beziehungsweise den genauen Ort eines Gefäßverschlusses zu ermitteln.

Therapie: Kann die Durchblutung wieder normalisiert werden?

Ziel der Therapie ist es, die Durchblutung nach Möglichkeit wieder herzustellen, beziehungsweise zu verbessern. Dabei müssen sowohl die Beschwerden gelindert, als auch die zugrunde liegende Gefäßerkrankung aufgehalten werden.

Bei einem akuten Gefäßverschluss kommen daher neben Schmerzmitteln auch sogenannte Fibrinolytika zum Einsatz, um den Verschluss aufzulösen. Manchmal muss ein Blutpfropf jedoch auch operativ entfernt oder ein verschlossenes Gefäß durch einen Bypass ersetzt werden.

Natürlich erfordern auch Risikofaktoren wie Diabetes mellitus, hohe Blutfett- oder Blutdruckwerte eine Behandlung. Daneben können die Durchblutung und die Fließeigenschaften des Blutes durch spezielle Medikamente verbessert werden.

Natürliche Förderung der Durchblutung

Auch in der Natur finden sich zahlreiche Wirkstoffe, die die Durchblutung und die Fließeigenschaften des Blutes positiv beeinflussen. Die Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA fördern die Durchblutung.

Die Aminosäure Arginin weitet die Adern. Pflanzenwirkstoffe wie Pomegranate, Curcumin, OPC Weintraubenkernextrakt und Rosskastanie stärken die Blutgefäße und haben gleichzeitig eine entzündungshemmende Wirkung. Entzündungen in Schach zu halten ist für die Durchblutung sehr wichtig, denn diese begünstigen die Entstehung von Arteriosklerose.

Um die Durchblutung vor allem im Gehirn zu steigern, haben sich Ginkgo-Präparate bewährt. Auch Knoblauch, dessen Wirkstoffe gegen Gefäßverkalkungen eingesetzt werden, kann die Durchblutung positiv beeinflussen.

Auch regen zum Beispiel ätherische Öle aus Rosmarin, Kampfer oder Latschenkiefer die Durchblutung an. Ähnliches gilt für den Steinklee, dessen Inhaltsstoff Cumarin darüber hinaus blutverdünnend wirkt.

Vorbeugen: Die Durchblutung stärken

Damit auch im Alter die Durchblutung noch einwandfrei funktioniert, sollten möglichst früh Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht vermieden werden.

Aber auch eine gefäßfreundliche Ernährung, sowie ausreichende Bewegung beugen Durchblutungsstörungen vor. Außerdem sollten Risikofaktoren wie hoher Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck frühzeitig behandelt werden.

Tipps, wie man die Durchblutung zusätzlich verbessern kann.

  • Bewegung, wie Radfahren oder Schwimmen, fördern die Durchblutung.
  • Wechselduschen und Kneippkuren regen die Durchblutung an.
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verbessert die Fließeigenschaften des Blutes.
  • Saunagänge und Bürstenmassagen regen den Stoffwechsel an und erhöhen die Durchblutung.
  • Bei kalten Fingern und Zehen kann die Durchblutung durch entsprechende Gymnastik angeregt werden.
Arginin

Arginin

Arginin ist wichtig für Herz und Blutgefäße, sorgt für einen gesunden Blutdruck, verbessert die Erektion, steigert den Muskelaufbau sowie die Spermienproduktion und -beweglichkeit. Die Entdeckung von NO aus Arginin war so revolutionär, dass 1998 der Nobelpreis für Physiologie an Dr. Ferid Murad, Dr. Robert F. Furchgott und Dr. Louis Ignarro verliehen wurde.

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Vitamin K2

Vitamin K2

Stellen Sie sich vor, es gäbe ein Vitamin, welches dafür sorgt, dass Calcium für den Knochenaufbau verwendet wird und sich nicht in den Arterien ablagert. So könnte dieses Vitamin gleichzeitig einen Herzinfarkt verhindern und Osteoporose vorbeugen. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Vitamin K2 genau diese Eigenschaften hat.

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Magnesium

Magnesium

Magnesium ist an der Bildung von mehr als 300 lebenswichtigen Enzymen im Körper beteiligt. Das zeigt, wie wichtig es für Leistung und Energie ist. Magnesium entspannt die Muskeln und verhindert Muskelkrämpfe. Es ist ein natürliches Anti-Stress-Mittel, reguliert den Blutdruck und beugt Herzrythmusstörungen vor. Magnesium ist der wertvollste Mineralstoff unserer Zeit.

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Granatapfel

Granatapfel

Der Granatapfel gilt als die heilsamste Superfrucht. Die moderne Forschung beweist, warum der Granatapfel seit Urzeiten als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit verehrt wurde. Sein Geheimnis sind Polyphenole, vor allem Punicalagine. Diese wertvollen Pflanzenwirkstoffe haben gezeigt, dass sie Herz, Gefäße, Gelenke und Prostata schützen können.

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Omega 3

Omega 3

Omega 3 Fettsäuren gehören zu den wichtigsten Vitalstoffen unserer Zeit, da sie sich äußerst positiv auf die Gesundheit auswirken. Die Forschung zeigt, dass Omega 3 dazu beitragen kann, Herzkrankheiten vorzubeugen, den Blutdruck zu normalisieren, den Cholesterinspiegel zu senken und Gelenkschmerzen, Migräne und Depression zu lindern.

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Krillöl

Krillöl

Die in Krillöl enthaltenen Omega 3 Fettsäuren sind an Phospholipide gebunden und werden daher besonders gut vom Körper aufgenommen. Studien zeigen, dass Krillöl aufgrund seiner stark entzündungshemmenden Wirkung die Gesundheit von Herz, Blutgefäßen, Gehirn und Gelenken fördern kann.

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OPC

OPC

Die Natur schenkt uns mit OPC einen Vitalstoff, der unsere Gesundheit, Vitalität und sogar unser Aussehen positiv beeinflussen kann. Deshalb empfehlen immer mehr Ärzte und Ernährungsberater die Einnahme von OPC, um jung, schön und gesund zu bleiben. OPC wird auch als Kosmetik von innen bezeichnet, weil es die Kollagen- und Elastinproduktion der Haut steigert.

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Acai Beeren

Acai Beeren

Die Acai Beere ist eine natürliche Vitalstoffbombe. Sie ist so vielfältig wie ein Multivitamin, das noch zusätzlich Antioxidantien, Aminosäuren, gesunde Fettsäuren, Mineralien und Spurenelemente enthält. Acai liefert einen kraftvollen antioxidativen Schutz und verlangsamt so den Alterungsprozess. Es fördert auch die Entschlackung und Entgiftung und schützt Herz und Augen.

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Maqui Beeren

Maqui Beeren

Die Maqui Beere ist die vitalstoffreichste Superfrucht und übertrifft mit seinem Gehalt an Antioxidantien und Pflanzenwirkstoffen sogar Acai, Goji, Amla, Heidelbeeren und Co. Als einzige Superfrucht schützen Maqui Beeren gleichzeitig vor den fünf gefährlichsten freien Radikalen im menschlichen Körper.

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Vitamin C

Vitamin C

Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine für die Gesundheit. Es stärkt nicht nur das Immunsystem und schützt vor Erkältungen, sondern macht auch widerstandsfähiger gegen Stress. Auch Haut, Haare, Bindegewebe und Knochen können ohne Vitamin C nicht aufgebaut werden, da es als Coenzym an der Bildung von Kollagen beteiligt ist. Ebenso stärkt es die Blutgefäße und verhindert, dass Cholesterin in die Gefäßwände eingelagert wird, was die Entstehung von Arteriosklerose fördert.

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Multivitamine

Multivitamine

Überlassen auch Sie Ihre Vitalität und Gesundheit nicht dem Zufall. Studien zeigen, dass die Folgen eines Vitaminmangels größere Auswirkungen auf die Gesundheit haben als bisher angenommen. Ein gutes Multivitamin garantiert, dass Sie mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt sind. Millionen Menschen nehmen deshalb täglich ein Multivitamin als Gesundheitsversicherung ein.

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20.09.2016