Blutzucker

Blutzucker - wie erkennt man ihn und was kann man dagegen tun?

Hoher Blutzucker kann bei Diabetes Typ II durch die richtige Ernährung, Bewegung, Verringerung von Übergewicht wesentlich verringert werden. Natürliche Nahrungsergänzungen wie Zimtextrakt oder Chrom können der Insulinresistenz der Zellen ebenfalls effektiv entgegensteuern.

Als Blutzucker wird im Allgemeinen die Höhe des Glukoseanteils im Blut bezeichnet. Dabei liefert Glukose die Energie, die die Zellen für ihre Stoffwechselprozesse benötigen.

Vor allem das Gehirn, die Nebennieren und die roten Blutkörperchen gewinnen ihre Energie direkt aus Glukose. Es ist jedoch für den gesamten Körper lebenswichtig, dass sich der Blutzucker auf einem bestimmten Niveau befindet.

Reguliert wird der Blutzucker von den Hormonen Insulin, das den Blutzuckerspiegel senkt, sowie Glucagon, das den Blutzuckerspiegel anhebt. Als Zwischenspeicher wirkt die Leber, die überschüssigen Zucker in Fett umwandelt.

Ist dieses System gestört und der Blutzucker dauerhaft erhöht, liegt meist ein Diabetes mellitus vor, der eine entsprechende Behandlung verlangt.

Wie kommt es zu einem zu hohen Blutzucker?

In der Regel ist ein erhöhter Blutzucker auf eine gestörte Insulinproduktion oder eine reduzierte Wirksamkeit des Insulins in den Insulinrezeptoren zurückzuführen. So beruht ein Diabetes Typ I auf der Zerstörung der insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse.

Folge ist ein dauerhaft erhöhter Blutzucker. Im Gegensatz dazu kann bei Typ II Diabetiker das vorhandene Insulin nicht richtig wirken. Als Ursache gelten verschiedene Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Überernährung bzw. falsche Ernährung. Auch erbliche Veranlagung spielt bei der Entstehung von Diabetes eine Rolle.

Symptome: Wie äußern sich zu hohe oder zu niedrige Werte beim Blutzucker?

Viele Menschen bemerken zunächst gar nicht, dass ihr Blutzucker zu hoch ist, da vor allem Diabetes Typ II lange keine eindeutigen Beschwerden verursacht. Allerdings können Symptome wie vermehrter Durst, häufiger Harndrang sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit ein Hinweis auf einen zu hohen Blutzucker sein.

Deutlich höhere Blutzuckerspiegel wie beim Diabetes Typ I führen dagegen schnell zu gravierenden Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Atemproblemen.

Im Gegensatz dazu führt eine Unterzuckerung zu verschiedenen neurologischen und stressbedingten Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, Zittern oder Verwirrtheitszuständen.

Diagnose: Wie kann ein zu hoher Blutzucker ermittelt werden?

Einen ersten Anhaltspunkt liefert bereits ein Urintest, denn bei einem gestörten Zuckerstoffwechsel wird über den Urin Glukose ausgeschieden. Meist werden hohe Blutzuckerwerte jedoch zufällig bei einer routinemäßigen Blutkontrolle entdeckt.

Wenn der Blutzucker einen Wert von 200 mg/dl überschreitet, kann ein Diabetes eindeutig diagnostiziert werden. Bei Werten über 100 mg/dl müssen weitere Untersuchungen folgen. Dazu wird der Blutzucker sowohl nüchtern als auch zwei Stunden nach einer Mahlzeit ermittelt.

Zusätzlich geben sogenannte Insulinantikörper im Blut Aufschluss darüber, ob ein Diabetes Typ I vorliegt. Für die Blutzuckerkontrolle im Rahmen einer Diabetestherapie stehen außerdem einfache Messgeräte bereit, die aus nur einem Blutstropfen den Blutzucker bestimmen.

Therapie: Wie wird ein zu hoher Blutzucker konventionell behandelt?

Während beim Diabetes Typ I das fehlende Insulin immer von außen zugeführt werden muss, kommt es bei der Behandlung von Typ-II-Diabetes vor allem auf die Mitarbeit des Patienten an. So lässt sich häufig der Blutzucker bereits durch einfache Maßnahmen senken.

Dazu gehören neben einer gesunden Ernährung auch Bewegung und der Abbau von Übergewicht. Wenn diese allgemeinen Maßnahmen nicht ausreichen, kann durch spezielle Medikamente die Wirkung des Insulins gesteigert werden.

Erst wenn sich auch mit diesen Medikamenten der Blutzuckerspiegel nicht normalisieren lässt, ist auch bei Diabetes Typ II die Gabe von Insulin notwendig.

Den Blutzucker natürlich senken

Es gibt auch Hilfe aus der Natur, um einen Diabetes zu behandeln, indem die Wirkung von Insulin durch diese verbessert wird. Dazu gehört vor allem Zimt, Aloe Vera, Bittermelone, Brennnessel, Bockshornklee oder Stevia.

Daneben bietet die Natur aber auch zahlreiche Wirkstoffe, die helfen, Sekundärerkrankungen eines Diabetes, wie Durchblutungsstörungen zu vermeiden. So hat sich beispielsweise die vorbeugende Behandlung mit Ginkgo- oder Knoblauchpräparaten bewährt, um die feinen Endgefäße zu schützen.

Vorbeugen: Kann ein hoher Blutzuckerwert vermieden werden?

Im Gegensatz zum Diabetes Typ I kann die Entstehung eines Typ-II-Diabetes durch bestimmte Maßnahmen verschoben oder sogar vermieden werden. So fördert Bewegung nicht nur die Insulinaktivität, sondern hilft auch, Übergewicht abzubauen. Zusätzlich wirkt sich eine gesunde Ernährung positiv auf den Blutzucker aus.

Tipps zum Umgang mit Diabetes:

  • Da der Blutzucker ein Spiegelbild des Zuckerstoffwechsels ist, sollten Diabetes Patienten oder jene, die dazu neigen, diesen täglich messen. So kann ermittelt werden, ob Bewegung, Ernährung und Medikamente im Einklang sind.
  • Spezielle Diabetikerschulungen helfen, die Erkrankung zu verstehen und mit ihr umzugehen.
  • Eine zu hohe Medikamentendosierung oder radikale Diäten können bei Diabetikern zu einer Unterzuckerung führen, die möglichst schnell durch die Gabe von Traubenzucker behoben werden muss.
  • Besonders die Füße müssen bei Diabetikern genau beobachtet werden, da ein zu hoher Blutzucker vor allem die Endgefäße schädigt.
Zimt

Zimt

Studien zeigen, dass Zimt Extrakt den Nüchternblutzucker um 18 bis 29% reduzieren kann. Gleichzeitig verringerten sich die Triglyceride um 23 bis 30%, LDL-Cholesterin um 7 bis 27% und das Gesamt-Cholesterin um 12 bis 26%. Ein sensationelles Ergebnis. Wissenschaftler fanden heraus, dass der im Zimt enthaltene Pflanzenwirkstoff MHCP genannt, die wirksame Substanz ist.

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Chrom

Chrom

Chrom steigert die Insulinempfindlichkeit und so die Glucoseaufnahme in die Zellen. Wie wichtig Chrom ist, zeigt, dass es bei einem Mangel zu einem 50% reduzierten Einbau des Blutzuckers im Muskel- und Leberglykogen kommt. Chrom ist deshalb bei Diabetes Typ-2 der entscheidende Vitalstoff, da es langfristig zu einer Normalisierung des Blutzuckers beitragen kann.

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Vitamin D

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Vitamin D ist der Schlüssel für unsere Gesundheit. Bisher galt Vitamin D vor allem als Knochenstärker. Neueste Studien zeigen aber, dass es in nahezu allen Organen und Geweben Vitamin D Rezeptoren gibt, wodurch Vitamin D weitreichende Auswirkungen auf die meisten Stoffwechselprozesse im Körper hat.

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Biotin

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Schöne, seidige Haut und volles, glänzendes Haar braucht Biotin. Deshalb wird Biotin als das Schönheits-Vitamin bezeichnet. Biotin kann mehr für Ihre Schönheit tun als die vielversprechendsten Kosmetikprodukte der Welt. Ein Mangel macht sich nicht nur an Haut und Haaren, sondern auch im Energiestoffwechsel bemerkbar. Ohne Biotin kommt es zu Blutzuckerschwankungen und Heißhunger.

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Zink

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Zink ist Bestandteil von fast 300 Enzymen, welche lebenswichtige Prozesse im Körper steuern. Zink ist besonders wichtig für das Wachstum, die Fruchtbarkeit und das Immunsystem. Es fördert die Wundheilung und beugt Haarausfall vor. Zink fördert die Bildung der männlichen Sexualhormone und schützt die Prostata.

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Multivitamine

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