Curcumin

Curcumin - das Gewürz des Lebens

Curcumin ist einer der kraftvollsten Pflanzenvitalstoffe der Natur. Die Vorteile von Curcumin sind so vielfältig, dass es praktisch positive Wirkung auf jedes Organsystem im Körper hat. Unter anderem hat Curcumin antibakterielle, antifungielle, antivirale, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften.

Curcumin bietet auch einen starken Schutz vor Krebs, einen kardiovaskulären Schutz sowie Schutz vor neurodegenerativen Krankheiten, wie Alzheimer und Parkinson. Curcurmin scheint auch vielversprechend als potenzielle Behandlungsmethode von multipler Sklerose zu sein, und kann vor grauem Star schützen, sowie einige Arten von Schäden wiedergutmachen, die mit hohen Blutzuckerwerten in Verbindung stehen, welche charakteristisch für Diabetes sind.

Curcumin zeigt außerdem Potenzial für die Behandlung von Hautkrankheiten, wie Schuppenflechte, und die Behandlung von Wunden. Es hat sogar gezeigt, dass es vielversprechend in Kampf gegen die häufigste genetischen Krankheit unter Europäern, Mukoviszidose, ist.

Was ist der Unterschied zwischen Kurkuma und Curcumin

Gleich zu Beginn sollte der Unterschied zwischen der Wurzel Kurkuma (auch Tumeric genannt) und ihre wichtigste, vorteilhafte Verbindung, Curcumin, geklärt werden.

Die Pflanze Kurkuma ist in Indien sehr bekannt. Die Wurzel wird geerntet, gereinigt, getrocknet und zu Pulver verarbeitet, um als Gewürz (Kurkuma gibt Curry seine schöne, goldgelbe Farbe) und als Medizin verwendet zu werden. Traditionell wurde Kurkuma gegen fast jede bekannte Krankheit eingesetzt - von Pocken bis zu einem verstauchten Knöchel.

Der Schlüssel zu seinen gesundheitlichen Vorteilen ist aber eine Verbindung, die als Curcumin bekannt ist und der Kurkuma-Wurzel seine strahlend gelbe Farbe gibt. Genau wie Orangen eine Quelle für Vitamin C sind, ist Kurkuma eine Quelle für Curcumin.

Doch es reicht nicht aus, Kurkuma-Pulver als Medizin zu verwenden (genau wie Sie nicht nur Orangen essen würden, wenn Sie erkältet sind - Sie würden 500 oder 1.000 mg reines Vitamin C einnehmen). Curcumin wird daher aus der Kurkuma-Wurzel gewonnen, um es als natürliche Medizin gegen Krebs, Alzheimer, Arthritis und viele anderen chronischen Krankheiten zu verwenden.

1. Curcumin - ein wirksamer Schutz gegen Krebs

Wissenschaftler tun normalerweise alles, um Übertreibungen zu vermeiden, wenn Sie ihre Studienobjekte beschreiben, doch die erstaunlichen Eigenschaften von Curcumin bringen sogar den ruhigsten Wissenschaftler dazu, alle Vorsicht in den Wind zu schlagen. "Curcumin scheint alle wünschenswerten Funktionen eines im Labor entwickelten Mehrzweckmedikaments zu erfüllen", schrieb kürzlich ein Forschungsteam.

Andere Forscher konzentrierten sich auf seine vielversprechende Wirkung gegen Krebs. "Curcumin hat sich als einer der wirkungsvollen chemopräventiven Anti-Krebs-Wirkstoffe etabliert", schrieben indische Forscher letztes Jahr. "Seine biologischen Effekte reichen von der antioxidantiven und entzündungshemmenden Wirkung bis zur Hemmung der Angiogenese und es weist auch spezifische Anti-Tumor Aktivitäten auf."

Obwohl Krebsmedikamente normalerweise das Immunsystem schwächen, wird dieses von Curcumin sogar verstärkt, was bedeutet, dass es als "Immunwiederhersteller" fungiert. Es ist wenig erstaunlich, dass die Krebsvorbeugung und -behandlung zu einem der am intensivsten studierten Aspekte der potentiellen Vorteile von Curcumin wurden.

In "Cancer Letters" bemerkten amerikanische Forscher vor kurzem: "Vorklinische Studien betreffend eine Vielzahl von Krebszelllinien, inklusive Brust, Gebärmutterhals, Darm, Magen, Leber, Leukämie, Mundhöhlenepithel, Eierstock, Bauchspeicheldrüse und Prostata, haben konsistent gezeigt, dass Curcumin in vitro und bei vorklinischen Tiermodellen eine krebsbekämpfende Wirkung aufweist."

Andere Forscher schrieben: "Die Krebsentstehung besteht aus drei eng verbundenen Stadien: Initiation, Promotion und Progression. Curcumin hat eine entzündungshemmende, antioxidative und tumorbekämpfende Wirkung gezeigt. Es hat sich in allen drei Stufen der Krebsentstehung als nützlich erwiesen."

Curcumin und seine spezifischen Anti-Krebs-Mechanismen

Mitte 2007 veröffentlichten Wissenschaftler der Universität von Alabama in Birmingham einen Bericht im Magazin "Cancer Research", welcher mindestens einen von eventuell vielen Mechanismen beschrieb, durch die Curcumin als Anti-Krebs-Wirkstoff tätig ist.

Die Forscher züchteten im Labor Prostatakrebszellen und setzten diese verschiedenen Konzentrationen von Curcumin aus.

  • Das Curcumin reduzierte die Produktion eines Proteins, das als MDM2 bekannt ist und welches mit der Bildung von bösartigen Tumoren in Verbindung gebracht wird.
  • Gleichzeitig unterstützte Curcumin die Zellen dabei, ein weiteres Protein zu produzieren, welches mit der Förderung des programmierten Zelltodes (der Apoptose) in Verbindung steht. Wie NF-kB, ein Auslöser von Entzündungen, wurde MDM2 als neuartiges Ziel für die Krebsbehandlung bei Menschen vorgeschlagen.

Um die Auswirkungen von Curcumin auf ein lebendes Modell zu testen, pflanzten Forscher speziellen Mäusen Prostatakrebszellen ein, welche daraufhin Tumore entwickelten.

  • Die Mäuse erhielten danach vier Wochen lang an fünf Tagen pro Woche entweder Curcumin oder ein Placebo.
  • Danach wurden die Mäuse, die Curcumin erhalten hatten, wiederum in drei Testgruppen aufgeteilt.
  • Eine Gruppe erhielt weiterhin nur Curcumin, die zweite erhielt Curcumin plus das Chemotherapie-Medikament Gemcitabin.
  • Die letzte Gruppe erhielt Curcumin plus eine Strahlenbehandlung.
  • "Curcumin hemmte das Wachstum der Prostatakrebstransplantate und verbesserte die Anti-Krebs-Wirkung von Gemcitabin und der Bestrahlung. Bei diesen Tumoren reduzierte Curcumin die MDM2 Ausprägung", schrieben die Forscher.

Diese Unterdrückung, oder "Down-Regulation" des MDM2 Ausdrucks, wurde als neu entdeckter Mechanismus bezeichnet, durch welchen Curcumin seine krebsbekämpfende Aktivität ausübt.

Die Down-Regulation von MDM2 durch Curcumin "könnte ausschlaggebend für seine chemopräventiven und chemotherapeutischen Auswirkungen sein", schlossen die Wissenschaftler.

Es ist interessant, dass epidemiologische Studien zeigen, dass die Anzahl der Prostatakrebsfälle bei Männern in Indien zu den niedrigsten der Welt zählt.

  • Eine aktuelle Studie schätzte, dass die jährliche Prostatakrebsrate in Indien zwischen 5,0 und 9,1 pro 100.000/Jahr liegt.
  • Im Gegensatz dazu tritt Prostatakrebs bei Weißen in den Vereinigten Staaten 110,4-mal pro 100.000/Jahr auf - mehr als zehnmal so oft wie bei Männern aus Indien. Der Wert für Afroamerikaner ist sogar noch höher.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass der ständige Konsum von Kurkuma bei indischen Männern, in Form von Curry, zu den höchsten der Welt zählt. Der Durchschnittskonsum von Kurkuma liegt bei der indischen Bevölkerung bei 2-2,5g/Tag, was 60-200mg Curcumin liefert.

Curcumin und Bauchspeicheldrüsenkrebs

Curcumin hat auch gezeigt, dass es die Effizienz des Chemotherapie-Wirkstoffs Gemcitabin bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern kann. Obwohl es im Moment die beste Behandlung für diese aggressive Krebsart ist, verliert Gemcitabin oft seine Wirkung, da die Krebszellen Resistenzen gegen das Medikament bilden.

Wissenschaftler des M.D Anderson Cancer Centers der Universität von Texas zeigten kürzlich, dass Curcumin sowohl bei kultivierten Bauchspeicheldrüsenkrebszellen als auch bei lebenden Tiermodellen vor der Entstehung dieser Resistenz schützt.

"Insgesamt zeigen unsere Resultate, dass Curcumin die krebsbekämpfende Wirkung von Gemcitabin gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs verstärkt, indem die Ausbreitung, die Angiogenese, NF-kB und von NF-kB regulierte Produkte unterdrückt werden", schlossen die Wissenschaftler.

Curcumin bei Darm- und Brustkrebs

Die Wirkung von Curcumin gegen Darmkrebs hat große Aufmerksamkeit erregt - vor allem da die Bioverfügbarkeit von Curcumin in diesem Fall ein geringeres Problem darstellte, da der Darm Curcumin aufnimmt, während dieses durch den Verdauungstrakt transportiert wird. Seine exzellente Verträglichkeit und Sicherheit wurde in fünf klinischen Studien über die Phase I von Darmkrebs bestätigt, für Tests betreffend Phase II laufen im Moment die Anmeldungen der Patienten.

Britische Forscher zeigten kürzlich, dass Curcumin die Ausbreitung verschiedener Arten von Darmkrebs stört und dass es die Effizient eines existierenden chemotherapeutischen Wirkstoffs, Oxaliplatin, erhöht.

Die potentielle Rolle von Curcumin im Kampf gegen den Brustkrebs ist ebenfalls bemerkenswert.

  • Italienische Forscher meldeten kürzlich, dass Curcumin effektiv gegen eine häufig auftretende Art von Brustkrebszellen und eine mutierende Zelllinie, die gegen gewöhnliche Chemotherapie-Medikamente resistent wurde, wirkt.
  • "Durch Analysen der Auswirkungen auf die Zellausbreitung, den Zellzyklus und den Zelltod haben wir festgestellt, dass die tumorbekämpfende Aktivität von Curcumin bei der gegen multiple Medikamente resistenten Brustkrebs Zelllinie fast gleich ist, wie jene gegen gewöhnliche Brustkrebs-Zelllinien," schrieben die Forscher.
  • Diese Effizienz gilt auch für eine Art von Leukämiezellen, die gegen multiple Medikamente resistent ist.

Die Forschung der Italiener zeigt, dass Curcumin fähig zu sein scheint, seine krebsbekämpfenden Eigenschaften je nach Bedarf anzupassen. "Curcumin und eines seiner Derivate schienen ihre modularen Auswirkungen in Übereinstimmung mit den verschiedenen Ausdrucksmustern der Gene, die in der gegen multiple Medikamente resistenten bzw. der gewöhnlichen Brustkrebs-Zelllinie existieren, zu verändern.“

“Die Strukturen und Eigenschaften von Curcumin können ganz klar die Basis für die Entwicklung von tumorbekämpfenden Verbindungen darstellen.“

2. Curcumin - ein wirksamer Schutz für das Nervensystem

Von den zahlreichen Vorteilen von Curcumin steht der Schutz vor neurologischen Schäden weit oben auf den Listen vieler Forscher.

"Curcumin hat mindestens 10 bekannte neuroprotektive Auswirkungen und viele davon könnten in lebenden Subjekten realisiert werden" schrieben amerikanische Wissenschaftler vor kurzem in "Advances in Experimental Medicine and Biology". Sie fügten hinzu: "Diätetisches Curcumin ist ein heißer Kandidat für die Nutzung zur Vorbeugung oder Behandlung von schweren, behindernden, mit dem Alter zusammenhängenden, neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Schlaganfällen."

Diese Wissenschaftler sind mit ihrer Beurteilung des Potenzials von Curcumin zum Schutz vor gefürchteten Krankheiten, wie Alzheimer, nicht alleine. Zahlreiche Forscher untersuchten die schützenden Auswirkungen von Curcumin auf das Gehirn.

  • Chinesische Wissenschaftler meldeten zum Beispiel Anfang 2007, dass Curcumin das Gehirn von Versuchstieren gegen eine Art von Verletzung schützt, die oft auf einen Schlaganfall folgt.
  • Als Ischämie/Reperfusionsschaden bekannt, wird angenommen, dass diese Verletzung des Gehirngewebes aufgrund von Defiziten der Blut-Gehirn-Schranke, die mit dem Schlaganfall zusammenhängen, entsteht.
  • Eine einzelne Injektion Curcumin reduzierte den Ischämie-Reperfusionsschaden, neurologische Defizite und Todesfälle unter Tieren mit experimentell ausgelösten Schlaganfällen dramatisch.

Außerdem meldeten Wissenschaftler, dass Curcumin das Gehirngewebe vor oxidativem Stress schützt, indem die Produktion des Schutzenzyms Hämoxygenase-1 (HO-1) gefördert wird. "Im zentralen Nervensystem", schrieben die Forscher, "soll HO-1 als grundlegender Schutzmechanismus für Neuronen, die einer oxidantischen Herausforderung gegenüberstehen, wirken".

Traumatische Verletzungen des Gehirns führen ebenfalls zu oxidativem Stress, welcher oft die Wahrnehmung und "synaptische Plastizität" beeinflusst, die eine ausschlaggebende Rolle beim gesunden Lernen und dem Gedächtnis spielen sollen. Durch Tierversuchen zeigten US-Forscher: "Die Einnahme eines Curcumin Nahrungsergänzungsmittels reduzierte die oxidativen Schäden stark und wirkte gegen die kognitive Beeinträchtigung, die durch traumatische Gehirnschäden hervorgerufen wird."

Curcumin beugt kognitiven Abbau und Demenz vor

Sogar ohne Verletzung oder Vergiftung ist der Verlust der kognitiven Funktion ein Kennzeichen der Alterung. Der Gedächtnisverlust soll mit 50 Jahren einsetzen, es wird vorhergesagt, dass fast die Hälfte der Menschen über 80 Jahren unter einer Form von Demenz leiden wird.

Da sie sich fragten, ob Curcumin alternde Gehirne vor einem kognitiven Abbau schützen kann, führten asiatische Wissenschaftler eine epidemiologische Studie über den Curry-Konsum und die kognitive Funktion bei älteren Menschen durch.

  • Sie fanden heraus, dass Männer und Frauen, die "gelegentlich", "oft" oder "sehr oft" Curry, das viel Kurkuma enthält, konsumierten, wesentlich bessere Ergebnisse bei einem standardisierten Test des mentalen Status erzielten als Testpersonen, die "nie oder selten" Curry aßen.

Die Forscher beschrieben diese Erkenntnisse als "verlockende Belege für eine bessere kognitive Leistung durch den Curry-Konsum bei nicht-dementen älteren Asiaten."

Curcumin schützt vor Alzheimer

Curcumin kann vor Alzheimer schützen, dem häufigsten Grund für Demenz.

Alzheimer zeichnet sich durch die Ansammlung des missgebildeten Proteins Beta-Amyloid aus. Normalerweise identifizieren Immunzellen, die als Makrophagen bekannt sind, diese beschädigten Proteine, schließen sie ein und zerstören sie. Doch aus Gründen, die noch nicht völlig klar sind, können die Makrophagen diese wichtige Funktion bei Alzheimer nicht mehr ausüben.

Indem sie Tiermodelle von Alzheimer verwendeten, zeigten Wissenschaftler, dass Curcumin die Beseitigung von Beta-Amyloid verstärken kann, während die Fibrillen, welche ebenfalls mit dem Krankheitsbild von Alzheimer in Verbindung stehen, reduziert werden. Die Fähigkeit von Curcumin, die Blut-Gehirn-Schranke zu überwinden und sich direkt an Plaques zu binden, könnte wichtig für seine Anti-Amyloid-Wirkung sein.

Forscher aus Los Angeles testeten die Anti-Amyloid-Wirkung menschlicher Markophagen, welche Patienten, die unter Alzheimer leiden, entnommen wurden. Nach deren Inkubation mit Curcumin im Labor, erhöhte sich die Aufnahme von Beta-Amyloid durch die Makrophagen bei der Hälfte der Patienten signifikant. Die Forscher schlossen daraus, dass diese Veränderung des eigenen Immunsystems durch Curcumin "ein sicherer Zugang zur Immunbeseitigung der abnormen Beta-Amyloid Ansammlung im Gehirn bei Alzheimer sein könnte."

Diese Daten scheinen zu zeigen, dass Curcumin vor der Entstehung von Alzheimer schützen kann und eventuell sogar dabei helfen kann, das Fortschreiten der Krankheit, sobald diese ausgebrochen ist, umzukehren.

3. Curcumin als kraftvolles Antioxidans

Curcumin, das Extrakt, das in einem gewöhnlichen Haushaltsgewürz enthalten ist, ist nicht mehr länger gewöhnlich. Es hat aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bei medizinischen Experten erregt.

Wenn der Körper auf eine Verletzung reagiert, findet eine Serie von Veränderungen statt, durch welche freie Radikale abgegeben werden. Diese freien Radikale, oder "Oxidantien", schützen den Körper vor Invasionen von außen, wie Infektionen. Beim Abtöten der eindringenden Bakterien können Oxidantien allerdings auch unsere eigenen Zellen beschädigen. Solche Oxidantien inkludieren Superoxid, Wasserstoffperoxid, Hydroxylradikale und Lipidperoxide.

Mit der Zeit beginnen unsere Organe zu entarten, da unsere Zellen ständig von diesen freien Radikalen beeinträchtigt werden. Das Resultat können Krankheiten wie chronische Entzündungen, Herzkrankheiten, beschleunigte Alterung und chaotisches Zellwachstum, welches zu Krebs führt, sein.

Der Körper weist eingebaute Abwehrmechanismen auf, um sich selbst vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Doch irgendwann erschöpfen Alterung und Krankheiten die Fähigkeit des Körpers, Oxidantien unter Kontrolle zu halten.

Studien zeigen, dass Curcumin diesen Vorgang hemmen, oder möglicherweise sogar umkehren kann, indem es freie Radikale zerstört oder neutralisiert und ihre nachfolgende oxidative Kettenreaktion unterbricht.

Schon Forschung aus dem Jahr 1995 hat gezeigt, dass eine Ernährung, die Curcumin inkludiert, diesen oxidativen Stress einschränken kann. Wissenschaftler aus Indien haben festgestellt, dass Curcumin die Lipidperoxidation, Superoxide und Hydroxylradikale hemmt.

Zwei aktuellere Studien wurden erst vor kurzem eröffentlicht. In der ersten Analyse haben Wissenschaftler festgestellt, dass Endothelzellen der Hauptschlagader von Rindern, einen "verbesserten Zellwiderstand gegen oxidative Schäden" aufwiesen, wenn diese über längere Zeiträume Curcumin ausgesetzt waren.

Ärzte entdeckten bei einer separaten Untersuchung, dass Curcumin den oxidativen Stress unterdrückt, der in Mäuselebern durch Trichlorethen hervorgerufen wird. Die Forscher schlossen daraus, dass die Vorteile von Curcumin auf seiner Fähigkeit basieren, einen Anstieg der Peroxisom-Menge in Zellen zu hemmen, einem Stoff der mit der Sauerstoffnutzung von Zellen in Verbindung steht.

4. Curcumin und Cholesterin

Die Oxidation von LDL, dem "schlechten" Cholesterin, spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose. Basierend auf diesem Wissen, hat medizinisches Forschungspersonal die Auswirkungen von Curcumin auf die LDL-Oxidation und die Lipidwerte im Plasma untersucht.

Bei einer Untersuchung fütterten Ärzte in Spanien 18 Kaninchen eine stark cholesterinhaltige Diät, um Arteriosklerose hervorzurufen. Die Kaninchen wurden in drei Gruppen unterteilt. Eine Gruppe erhielt 1,6mg Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht, die zweite Gruppe erhielt 3,2mg und die dritte Gruppe wurde als Kontrollgruppe geführt.

Nach sieben Wochen fanden die Forscher heraus, dass sich bei der Gruppe, die geringere Dosen Curcumin erhielt, die Anfälligkeit von LDL für die Lipidperoxidation reduzierte, und dass beide Dosierungsgruppen niedrigere Cholesterinwerte aufwiesen.

5. Curcumin und seine Bedeutung bei Augenkrankheiten

Curcumin ist anscheinend mehr als ein normales Küchengewürz. Die Substanz, die Ingwer seine gelbliche Farbe verleiht, wurde in die Behandlung bestimmter Augenkrankheiten und -beschwerden inkludiert. Eine davon ist als chronische Uveitis anterior bekannt, eine Entzündungskrankheit der vaskulären Schicht des Auges, besonders des Bereichs, der die Iris umgibt.

In einer kleinen Studie wurde Curcumin 32 Patienten, die unter chronischer Uveitis anterior litten, oral verabreicht - diese wurden in zwei Gruppen unterteilt.

  • Die erste Gruppe erhielt nur Curcumin, während die zweite Gruppe eine Kombination aus Curcumin und einer antituberkulösen Behandlung erhielt.
  • Erstaunlicherweise verbesserte sich der Zustand aller Patienten, die ausschließlich mit Curcumin behandelt wurden, was im Gegensatz zu einer Verbesserungsrate von 86% bei der Gruppe, die die Kombinationstherapie erhielt, stand.

Die Forscher schlossen, dass Curcumin genauso effektiv wie eine Therapie mit Corticosteroiden ist, der einzigen derzeit verfügbaren Standard-Behandlung gegen chronische Uveitis anterior, und fügten hinzu, dass die "fehlenden Nebenwirkungen von Curcumin sein größter Vorteil im Vergleich zu Corticosterioden ist."

Ähnliche Forschung, die Ratten und Kaninchen verwendete, ergab, dass Curcumin die chemisch hervorgerufene Bildung von grauem Stau effektiv hemmte - sogar bei sehr geringen diätetischen Mengen. Im Rahmen derselben Studie wurde zum ersten Mal herausgefunden, dass diese Art von hervorgerufenem grauem Star mit dem geplanten Zelltod (Apoptose) der Epithelialzellen im Auge einhergehen kann und dass Curcumin diesen adoptotischen Effekt reduzieren kann.

In einer der frühesten Studien, in welcher Curcumin als potentielle Therapie gegen grauen Star untersucht wurde, fütterten Forscher zwei Gruppen von Ratten 14 Tage lang mit einer Diät, die Maisöl oder eine Kombination aus Curcumin und Maisöl enthielt. Danach wurden ihre Linsen entfernt und auf das Vorhandensein von Lipidperoxidation untersucht. Die Forscher entdeckten, dass "die Linsen von Ratten, die mit Curcumin behandelt wurden, viel widerstandsfähiger gegen hervorgerufene Linsentrübung waren als Linsen von Kontrolltieren."

6. Curcumin beschleunigt die Heilung

Es hat sich herausgestellt, dass die Wundheilung durch Curcumin beschleunigt werden kann.

In einem Experiment, in dem Gruppen von mit Curcumin behandelten und unbehandelten Ratten und Meerschweinchen verglichen wurden, stellten Forscher einen "schnelleren Wundschluss" bei den behandelten Tieren fest. Folgende Biopsien der Wunden zeigten eine Neuentwicklung der Epidermalzellen, eine verbesserte Migration verschiedener anderer Zellen, wie Myofibroblasten, Fibroblasten und Makrophagen, zur Wunde und ein extensives, neues Wachstum der Blutgefäße.

Als Fortsetzung dieser Studie erzielten Wissenschaftler ähnliche Resultate bei diabetischen Nagetieren, die eine eingeschränkte Hörleistung aufwiesen. Die Forscher stellten eine verstärkte Bildung von Blutgefäßen, eine verbesserte Zellmigration zur Wunde und größere Mengen Kollagen, ein faserreiches Protein, das im Bindegewebe, den Knochen und den Knorpeln vorkommt, fest.

Sicherheit und Dosierung von Curcumin

Da Kurkuma ein Lebensmittel ist, das seit Jahrtausenden ohne Nebenwirkungen konsumiert wird, scheint Curcumin das perfekte Nahrungsergänzungsmittel zu sein.

Tatsächlich "weist Curcumin ein hervorragendes Sicherheitsprofil und eine Vielzahl von multifunktionalen Wirkungen auf" schrieben US-Forscher vor kurzem. Klinische Tests zu Phase I, bei denen menschlichen Freiwilligen große Dosen Curcumin (bis zu 8g/Tag über vier Monate) verabreicht wurden, "führten zu keiner erkennbaren Toxizität."

Natürlich mag nicht jeder Curry, vor allem, wenn dieses täglich konsumiert werden sollte. Doch jeder kann täglich Curcumin in Form einer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Die meisten angebotenen Produkte liefern 300-500 mg Curcumin pro Kapsel.

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Studien zeigen, dass eine 400mg Kapsel Curcumin Royal pro Tag den Curcumin-Wert im Blut auf jenen Wert bringt, den herkömmliche Curcumin-Nahrungsergänzungsmittel erst bei einer Menge von 2.500 - 2.800 mg erreichen.

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Margareth: "Ich bin mit den Produkten sehr zufrieden und auch mit der Bestellung/Lieferung hat es meistens sehr gut geklappt. Anfangs war ich etwas skeptisch aber inzwischen weiß ich, dass man sich auf Ihrem guten Service ..."

21.03.2013