Magnesium - was Sie wissen sollten!

Magnesium ist an der Bildung von mehr als 300 lebenswichtigen Enzymen im Körper beteiligt. Das zeigt, wie wichtig es für Leistung und Energie ist. Magnesium entspannt die Muskeln und verhindert Muskelkrämpfe. Es ist ein natürliches Anti-Stress-Mittel, reguliert den Blutdruck und beugt Herzrythmusstörungen vor. Magnesium ist der wertvollste Mineralstoff unserer Zeit.

Magnesium ist das Powermineral für jedes Alter. Es ist von großer Bedeutung für den Zellstoffwechsel, vor allem in den Knochen und der Muskulatur, sodass schon ein leichter Mangel Folgen für das Wohlbefinden und auch die Gesundheit haben kann.

Besonders wichtig ist Magnesium daher für Menschen mit einem erhöhten Bedarf an diesem Mineralstoff. Dazu gehören neben Schwangeren und Stillenden vor allem Sportler und Diabetiker.

Aber auch im Alter schützt eine ausreichende Magnesiumversorgung nicht nur die Knochen, sondern auch das Herz-Kreislauf-System.

Was ist Magnesium?

  • Magnesium ist nicht nur ein Element und ein Erdalkalimetall, sondern auch ein lebensnotwendiger Mineralstoff für den menschlichen Körper.
  • Da Magnesium nicht selbst hergestellt werden kann, ist eine regelmäßige Aufnahme für den Körper notwendig.
  • Magnesium spielt eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel und ist deshalb besonders wichtig für aktive Menschen.
  • Außerdem ist es an der Erregungsleitung des Nervensystems beteiligt und dadurch für die Muskelarbeit unerlässlich.
  • Magnesium entkrampft nicht nur die Muskulatur, sondern sorgt auch für eine reibungslose Funktion des gesamten Muskelapparats einschließlich des Herz-Kreislauf-Systems.
  • Experten sprechen von einem latenten chronischen Magnesiummangel in den Industrienationen, der vor allem für werdende Mütter, Sportler und Diabetiker Folgen haben kann.
  • Magnesium kommt in Nahrungsmitteln nur gebunden vor, wobei die organischen Verbindungen deutlich besser vom Körper aufgenommen werden können.
  • Die Magnesium Konzentration in vielen Lebensmitteln ist seit Jahren rückläufig und wird durch Waschen und Kochen weiter verringert.

Magnesium Wirkung

Immer wenn ein Muskel bewegt wird, ist dazu Magnesium notwendig. Als wichtiger Bestandteil von über 300 Enzymen ist es an nahezu allen Stoffwechselvorgängen der Zelle beteiligt.

Neben der Stabilisierung von Zellwänden und Eiweißen wird auch für den Umbau von energiereichen Substanzen wie Glukose Magnesium benötigt. Ohne Magnesium kann keine Energie im Körper bereitgestellt werden.

Und auch bei der Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln wird erst durch Magnesium ein reibungsloses Zusammenspiel gewährleistet. In Zähnen und Knochen ist Magnesium außerdem für die Festigkeit unverzichtbar.

Magnesium wird empfohlen bei:

  • Krämpfen und Verspannungen
  • Diabetes mellitus
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Vermehrte Magnesiumausscheidung durch Entwässerungs- oder Abführmittel
  • Stress
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Diäten und einseitige, magnesiumarme Ernährung
  • Sportlichen Aktivitäten
  • Migräne
  • Einnahme bestimmter Medikamente wie Kontrazeptiva
  • Wachstumsphase bei Jugendlichen
  • Präventiv gegen Thrombose, Herzinfarkt, Nierensteine und einen zu hohen Cholesterinspiegel

  • Die Symptome eines Magnesiummangels reichen von einem leichten Zucken über leicht verschobene Gelenke bis hin zu blauen Flecken auf der Haut, wobei manuelles Dehnen notwendig sein kann, um den Krampf zu lösen.

    Am häufigsten treten Krämpfe in den Waden und den Oberschenkeln auf. Der Grund für Muskelkrämpfe wird noch theoretisch erforscht. Diese Theorien inkludieren:

    • Ungleichgewicht der neuromuskulären Kontrolle
    • Neue Aktivitäten
    • Erschöpfung der Muskeln
    • Dehydrierung
    • Elektrolytmangel oder -ungleichgewicht
    • Schlechte Kondition

    Magnesium und Muskelkrämpfe

    Jeder weiß, dass Muskelkrämpfe bei Athleten meistens durch einen Magnesiummangel hervorgerufen werden.

    Magnesium wird oft nicht als wichtiges Elektrolyt anerkannt, das ersetzt werden muss, wenn es aufgrund von Stress, Schweiß und einer schlechten Ernährung verlorengeht. Es gibt keine geeigneten Bluttestmethoden, um Magnesium richtig zu messen.

    Dennoch sind tausende Ärzte und Athleten davon überzeugt, dass Magnesium wirkt. Wir führen jeden Tag Experimente an unseren eigenen Körpern durch und beweisen seine Effektivität.

    Durch zusätzlichen Aktivitäten und das verstärkte Schwitzen wird mehr Magnesium verbraucht. Symptome - hervorgerufen durch Magnesiummangel - verschwinden innerhalb von wenigen Tagen, wenn die Magnesiumzufuhr erhöht wird.

    Die Behandlung von Krämpfen

    Falls Sie je unter Krämpfen gelitten haben, wurde Ihnen wahrscheinlich gesagt, dass diese von alleine verschwinden würden. Es könnte Ihnen auch geraten worden sein, die Aktivität zu unterbrechen und den betroffenen Muskel leicht zu dehnen oder zu massieren.

    Falls Sie allerdings ein Athlet sind, der während eines Wettbewerbs aufgrund eines Muskelkrampfs stürzt, ist das nicht genug. Stretching und Aufwärmübungen werden Ihre Magnesiumspeicher nicht auffüllen. Das kann nur Magnesium für Sie tun.

    Das erste, woran Athleten morgens und abends denken sollten, ist daher, Magnesium einzunehmen. So können Sie sicher sein, dass Sie keine Muskelkrämpfe vor, während oder nach dem Sport oder Wettkampf bekommen. Muskelkrämpfe gehören zu den schlimmsten Problemen, die ein Athlet beim Wettkampf haben kann. Dies kann soweit gehen, dass es zu Muskelfaserrissen kommt und der Athlet eine ganze Saison ausfällt.

    Bei extremer Hitze ist es besonders wichtig Magnesium zur Vorbeugung von Muskelkrämpfen einzunehmen. Trainer wissen welchen Einfluss Hitze auf Athleten hat. Wenn Sie schwitzen, verlieren Sie Magnesium, das wasserlöslich ist. Außerdem schwitzen Sie Elektrolyte und natürlich Wasser aus.

    Diese Verluste bedeuten, dass sich das Verhältnis zwischen Kalzium und Magnesium im Körper ändert. Der Kalzium-Prozentsatz wird steigen und da Kalzium ein Muskelkontraktor ist, verkrampfen die Muskeln.“ In Wahrheit könnten Sie eine kleine Menge Kalzium über den Schweiß verlieren, doch Sie schwitzen viel mehr Magnesium aus - und genau das ist das Problem.

    Wenn Sie bei einem intensiven Training in der Hitze ein oder zwei Liter Flüssigkeit pro Stunde verlieren, verlieren Sie genügend Natrium, Kalium und Magnesium über Ihre Haut, um die Kleidung mit Mineralien verkrusten zu lassen. Auf Militärbasen im mittleren Osten erzählen Soldaten häufig davon, dass ihre T-Shirts nach dem Trocknen hart wie Bretter sind, da sie so viele Mineralien ausschwitzen.

    Dennoch konzentriert sich die Flüssigkeitszufuhr durch Sportgetränke, die voller Wasser, Natrium und Zucker stecken, nur darauf, den Salz- und Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Diese Lösungen zielen nicht auf die Notwendigkeit ab, Magnesium und Kalium auf dieselbe Weise aufzufüllen, wie Natrium und Wasser aufgefüllt werden.

    Die meisten Menschen denken, dass sie aufgrund der hohen Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ein Problem mit der Hitze haben. Das stimmt nicht. Hitze in den Zellen entsteht vor allem durch fehlende Mineralien und Elektrolyte, die die Aufgabe haben, die Hitze aus den Zellen heraus transportieren.

    Falls genügend dieser Elemente und ausreichend Wasser vorhanden sind, ist es egal, wie heiß es ist - die Zellen werden nie überhitzen und Menschen werden nie unter einem Sonnenstich leiden, da die Mineralien die Hitze aus den Zellen leiten.

    Magnesium und Stress

    Zur Zeit ist Stress einer der Hauptgründe, warum Menschen ihren Arzt aufsuchen. Anfang der 1980er Jahre berichtete das Time Magazine, dass Stress die „Epidemie der 80er Jahre“ ist.

    Bis zum heutigen Tag ist es aber noch schlimmer geworden. Wir balancieren mehr als einen Job, mehrere elektronische Geräte, zerrüttete Familien, eine schlechte Wirtschaft und eine Ernährung voller Fastfood - um globale Gefahren und Umweltbedrohungen nicht zu erwähnen, die per TV und Internet in unser Gehirn gehämmert werden. Wie können sich unsere Körper an so gravierende Änderungen anpassen?

    Das American Institute of Stress (AIS), welches vom berühmten kanadischen Stressforscher Hans Selye, MD gegründet wurde, schätzt, dass 75 bis 90 Prozent aller Besuche bei Allgemeinärzten aufgrund von Problemen, die mit Stress in Zusammenhang stehen, erfolgen.

    Mögliche Reaktionen auf Stress, wie sie vom AIS beschrieben werden:

    • Herzschlag und Blutdruck steigen stark an, wodurch der Blutfluss zum Gehirn verstärkt wird, um die Entscheidungsfindung zu verbessern.

    • Der Blutzucker steigt, um mehr Brennstoff für die Energieproduktion zu liefern, was das Resultat der Aufspaltung von Glykogen-, Fett- und Proteinspeichern durch den Adrenalin-Anstieg ist.

    • Blut wird aus dem Darm abgezogen, wo es nicht sofort für die Verdauung benötigt wird, und in die großen Muskeln der Arme und Beine transportiert, um bei Kämpfen für Stärke und in Gefahrensituationen für Geschwindigkeit bei der Flucht zu sorgen.

    • Blutgerinnung tritt schneller auf, um Blutverlust durch Schnittwunden oder innere Blutungen zu verhindern.

    • Wenn der Blutdruck steigt, können sich die glatten Muskeln in den Wänden unserer Blutgefäße verkrampfen, wenn Sie unter einem Magnesiummangel leiden. Das kann zu chronischem Bluthochdruck führen.

    • Wenn der Blutzucker steigt, ist Magnesium dafür verantwortlich, dass Insulin die Zellmembranen öffnet, um Zucker in die Zellen zu lassen. Falls Sie unter einem Magnesiummangel leiden, steigt der Blutzucker weiter an und die Zellen erhalten keine Glukose.

    • Falls die großen Muskeln in den Armen und Beinen unter einem Magnesiummangel leiden, kann der erhöhte Blutkreislauf zu Muskelkrämpfen, Reizbarkeit und dem Restless-Legs-Syndrom führen.

    • Ohne genügend Magnesium kann die Blutgerinnung verstärkt werden, was zu Gerinnsel in den Beinen, Lungen und im Gehirn führt.

    Magnesium und Panikattacken

    Panikattacken haben die Nebenwirkung, dass sie Polypragmasie die Tür öffnen (der Anwendung mehrerer Medikamente). Doktoren wissen nicht wirklich, was Panikattacken sind oder wodurch sie hervorgerufen werden, kennen allerdings Medikamente gegen Angstzustände.

    Die meisten Menschen, die eine Panikattacke erleben, werden sofort mit Medikamenten gegen Angstzustände behandelt. Falls diese Medikamente nicht wirken, werden weitere hinzugefügt. Diese Medikamente inkludieren andere Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Antidepressiva und sogar Antipsychotika.

    Eine Panikattacke ist aber nicht notwendigerweise eine Krankheit sondern nur ein Symptom. Ein Magnesiummangel kann die Panikattacke aber verschlimmern.

    Falls unserem Körper ein natürlicher Nährstoff fehlt, der unbedingt benötigt wird, um richtig zu funktionieren, macht es dann nicht Sinn, zuerst diesen natürlichen Nährstoff zur Verfügung zu stellen, bevor wir nach Medikamenten suchen, um die Symptome zu unterdrücken?

    Magnesium ist entscheidend bei der Behandlung von Panikattacken, da es den Körper auf viele verschiedene Arten beruhigt. Es fördert die Muskelentspannung, das Gleichgewicht des Nervensystems, die richtige Nebennierenfunktion und die Produktion normaler Mengen Serotonin.

    Falls Sie unter einem Magnesiummangel leiden, können Ihre Muskeln ungewöhnlich verspannt sein. Magnesium sorgt dafür, dass sich Muskeln entspannen, Kalzium bewirkt das Gegenteil.

    Falls Ihr Körper zu viel Kalzium und zu wenig Magnesium enthält, werden Ihre Muskeln steif und hart. Sie können sogar Kalziumablagerungen entwickeln, was bei Patienten, die unter Fibromyalgie leiden auftritt. Angespannte Kiefermuskeln können Zähneknirschen und Kopfschmerzen auslösen.

    Es ist, als ob Sie mit komplett angespannten Muskeln herumgehen würden, und das gar nicht bemerken. Versuchen Sie das einige Minuten lang und Sie werden bemerken, wie schmerzhaft es ist.

    Wenn Sie unter einem Magnesiummangel leiden, gehen Sie angespannt herum und wissen nicht, warum Sie unter Wut, Apathie, Angst, Verwirrtheit, Augenzucken, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Muskelschwäche, Nervosität, schlechter Konzentration, schlechtem Gedächtnis, Herzrasen und Zittern leiden.

    Panikattacken können auch durch niedrigen Blutzucker ausgelöst werden

    Einer der wichtigsten Auslöser von Panikattacken ist ein niedriger Blutzuckerspiegel.

    Sie kommen spät zur Arbeit und schnappen sich daher schnell einen Kaffee und ein Brötchen. Ihr Blutzuckerspiegel steigt stark an und katapultiert Sie in Ihren Tag. Doch bei der Fahrt zur Arbeit bricht Ihr Blutzuckerspiegel ein.

    Ihre Nebennieren produzieren Adrenalin, um den in der Leber gespeicherten Zucker aufzuspalten. Das sorgt dafür, dass Ihr Gehirn nicht verhungert und verhindert, dass Sie in Ohnmacht fallen. Der Adrenalin-Anstieg ruft allerdings Herzrasen hervor und Ihre Handfläche schwitzen als Antwort auf einen Kampf oder eine Flucht.

    Da Sie in Ihrem Auto sitzen, beginnen Ihre Gedanken zu rasen und drehen sich um Sorge und Panik. Falls Sie gleichzeitig eine Brücke überqueren, könnten Sie sogar eine Phobie vor Brücken und Höhe entwickeln.

    Falls Sie Ihren Arzt aufsuchen, wird er oder sie Sie wahrscheinlich nicht fragen, was Sie zum Frühstück gegessen haben, sondern eine Panikstörung diagnostizieren und Ihnen Medikament verschreiben.

    Falls Sie Ihr Arzt fragt, ob Sie sich kürzlich niedergeschlagen fühlten, Schlafprobleme haben und das Gefühl haben, zu gestresst zu sein (was Symptome eines Magnesiummangels sind) könnte Ihnen auch ein Antidepressivum verschrieben werden.

    Diese Medikament werden heute leider wie Bonbons ausgeteilt. Doch Achtung, diese Medikamente sind hochwirksame chemische Verbindungen, mit einer langen Liste an alarmierenden Nebenwirkungen. Aktuelle Studien zeigen, dass sie in nur 40 Prozent der Fälle erreichen können, dass sich die Menschen besser fühlen. Dass bedeutet, dass sie weniger oft wirken als Placebos.

    Falls Sie eine Person des Typs A sind, der mit Adrenalin, Zeitdruck und Stress lebt, könnten Sie eine wandelnde Magnesiumwüste sein. Die meisten Menschen wissen, dass Personen des Typs A anfällig für Herzkrankheiten, Muskelkrämpfe, Überempfindlichkeit und Reizbarkeit sind.

    Es sind allerdings nicht Ihre Gene. Sie leiden unter einem Magnesiummangel, der durch Stress hervorgerufen wird, welcher dieses gesamte lebenswichtige Mineral verbraucht und Sie anfällig für Krankheiten macht, die mit Stress zusammenhängen.

    Magnesium und Kopfschmerzen

    Kopfschmerzen sind ein sicheres Zeichen für Stress. Ihre Schultern sind gekrümmt, Ihre Nackenmuskulatur angespannt und die Spannung breitet sich auf die zahlreichen Muskeln Ihres Schädels aus.

    Magnesium kann die Spannung in diesen Muskeln reduzieren und Ihren Muskeln dabei helfen, sich zu entspannen. Nicht nur Spannungskopfschmerzen werden durch einen Magnesiummangel hervorgerufen. Auch Migräne, PMS-Kopfschmerzen und posttraumatische Kopfschmerzen werden durch dieses Wundermineral beeinflusst.

    Um Ihnen einen Einblick in das Ausmaß der Wirkung von Magnesium zu geben, finden Sie hier die zahlreichen Arten, auf die Magnesium Migräne behandeln kann:

    • Magnesium entspannt die Blutgefäße und ermöglicht es ihnen, sich zu weiten, wodurch Krämpfe und Verengungen reduziert werden, die Migräne hervorrufen.

    • Magnesium reguliert die Arbeit der Neurotransmitter des Gehirns und der entzündlichen Substanzen, welche eine Rolle bei Migräne spielen können, wenn sie nicht im Gleichgewicht sind.

    • Magnesium hemmt die übermäßige Zusammenkleben der Blutplättchen und verhindert dadurch die Bildung von winzigen Gerinnseln, die Blutgefäße blockieren und Schmerzen hervorrufen können.

    • Magnesium entspannt die Muskeln und verhindert den Aufbau von Milchsäure, welche, neben Muskelspannungen, Kopfschmerzen verschlimmern kann.

    Magnesium und PMS

    Viele Frauen, die über Magnesium gelesen haben und dieses regelmäßig einnehmen berichten davon, dass sich ihre PMS Symptome durch die Einnahme von Magnesium stark reduzierten.

    PMS tritt zwei bis 14 Tage vor Beginn der Menstruationsblutung auf und keiner weiß wirklich warum. Ein Gefühl des Gebläht seins, Wassereinlagerungen, Muskelverspannungen, Stimmungsschwankungen und zahlreiche andere Symptome können periodisch kommen und gehen.

    Wenn Frauen mehr Magnesium zu sich nehmen, berichten sie häufig, dass ihre extremen PMS Symptome gelindert werden. Magnesium ist ein leichtes Diuretikum, entspannt die Muskeln und steigert Serotonin (den „Glücks“-Neurotransmitter).

    Magnesium und Schwangere

    Magnesium ist wichtig für eine gesunde Schwangerschaft und Geburt. Während der Schwangerschaft ausreichend Magnesium einzunehmen, kann die Gesundheit Ihres Babys ab dem ersten Tag verbessern.

    Der Bedarf dafür entsteht allerdings bereits vor der Geburt. Viele Studien weisen darauf hin, dass Magnesium frühzeitige Wehen und Eklampsie verhindern kann und das Risiko für Zerebralparese beim Kind und den plötzlichen Kindstod stark reduziert.

    Magnesium in effektiven Dosen, könnte daher - wie Folsäure - ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel für schwangere Frauen sein.

    Viele Symptome während der Schwangerschaft, wie Verstopfung, Krämpfe in den Beinen, Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit, sind tatsächlich Symptome eines Magnesiummangels.

    Magnesium könnte auch Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen helfen, schwanger zu werden, da es Spasmen der Eileiter reduziert, welche das Einnisten des Ei´s verhindern können.

    Kinder benötigen Magnesium

    Ein Magnesiummangel betrifft Kinder genauso wie Erwachsene. Sehr viele der Symptome eines Magnesiummangels werden allerdings anderen Dingen zugeschrieben.

    Es ist erstaunlich, wie sich die körperlichen und Verhaltensänderungen von Kindern, die unter ADHS und Autismus leiden, verändern, nachdem sie von ihren Eltern einfach in einem warmen Bad, dem Magnesiumsalze hinzugefügt wurden, gebadet wurden.

    Verstopfung verschwindet, das Hautbild verbessert sich, die Stimmung steigt, die Reizbarkeit sinkt signifikant und die soziale Interaktion verbessert sich. Natürlich ist auch die Ernährung wichtig.

    Zusammengefasst entsteht der Bedarf für Magnesium bereits bei der Zeugung und dauert unser gesamtes Leben lang fort.

    Magnesium und das Herz

    Ein Magnesiummangel tritt bei Menschen mit Herzkrankheiten sehr häufig auf. Es gibt viele Patienten, die unter Angina, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Blutgerinnseln und einem schlechten Kreislauf leiden.

    In einigen Krankenhäusern, in denen Ärzte die Wichtigkeit von Magnesium verstehen, wird es bei akuten Herzinfarkten und Herzrhythmusstörungen sofort verabreicht.

    Wie jeder andere Muskel, bleibt das Herz in einem flexiblen, entspannten Zustand, wenn es über ausreichend Magnesium verfügt.

    Es scheint logisch zu sein, dass Magnesium bei jeder Art von Herzsymptomen angewandt werden sollte. Dennoch findet in der medizinischen Gemeinschaft eine fortdauernde Debatte statt, ob Magnesium für die Behandlung von Herzkrankheiten eingesetzt werden sollte.

    Magnesium Bluttest - was Sie wissen sollten!

    Nur ein Prozent des gesamten Magnesiums im Körper befindet sich im Blutkreislauf, wobei diese Menge durch verschiedene Kontrollen und Gleichgewichte des Körpers auf einem konstanten Niveau gehalten wird.

    Das bedeutet, dass Ihr Körper Magnesium aus Knochen und Gewebe verbraucht, wenn Ihr Magnesiumspiegel im Blut sinkt. Falls der Wert zu hoch ansteigt, wird Magnesium über Ihren Urin oder den Darm ausgeschieden.

    Wenn ein Arzt daher Ihr Blut auf Magnesium untersucht, sieht der Wert meist normal aus. Und da die Magnesiumwerte immer normal zu sein scheinen, gibt es in den meisten Krankenhäusern keinen Routine-Test.

    • Ein besserer Test ist der Magnesiumtest mit roten Blutkörperchen, welcher Ihnen einen Hinweis auf die Magnesiummenge auf Zellniveau geben kann. Zellen enthalten allerdings nur rund 40% des Magnesiums im Körper.

    • Ein geringfügig besserer Test ist ein ExaTest. Bei diesem Test wird Gewebe unter Ihrer Zunge abgeschabt und unter dem Mikroskop untersucht. Er steht bei Naturopathen und Chiropraktikern zur Verfügung.

    • Doch sogar dieser Test ist nicht so präzise wie der Bluttest auf ionisiertes Magnesium, der nur in der Forschung angewandt wird. Dieser Test misst die Menge des freien Magnesiums im Blut, das nicht an andere Minerale oder Protein gebunden ist. Man kann nur hoffen, dass dieser Test Ärzten zur Verfügung gestellt werden wird, damit sie einen Magnesiummangel genauer diagnostizieren können.

    Wenn Ärzte Recherchen über Magnesium anstellen, testen sie dieses einfache Mineral an den „schlimmsten der schlimmen“ Fälle. Wenn es den Tod oder schwere Erkrankungen durch Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkte nicht verhindert, wird es als unbedeutend abgetan.

    Viele Ärzte verstehen nicht, dass Magnesium ein notwendiges Mineral für die Gesundheit des Herzmuskels und die glatte Muskulatur der Blutgefäße ist. Zu erwarten, dass es Menschen von den Toten zurückholt, ist unrealistisch und könnte sogar ein unterschwelliger Versuch sein, die medikamentöse Therapie Magnesium und seinen Vorteilen vorzuziehen.

    Deshalb ist es ratsam, täglich Magnesium einzunehmen, um Ihr Herz - und Ihren restlichen Körper - zu schützen, damit Sie nie unter Symptomen eines Magnesiummangels leiden, die Sie ins Krankhaus bringen könnten!

    Magnesium und hoher Blutdruck

    Die am häufigsten verwendeten Medikamente gegen Hypertension (Bluthochdruck) sind Diuretika. Die Ironie der Einnahme von Diuretika besteht darin, dass sie dem Körper Magnesium entziehen.

    Hier ist ein Beispiel für eine sehr häufig auftretende Krankengeschichte:

    Irene ist 58 Jahre alt. Sie sucht ihren Arzt für ihre jährliche Kontrolle auf, wobei ihr Blutdruck etwas hoch ist. Ihre Mutter ist gerade gestorben und Irene stand unter starkem Stress. Doch ihr Arzt fragt gar nicht, was in ihrem Leben gerade passiert und der Termin ist zu kurz, um etwas einwerfen zu können.

    Wie Sie bereits wissen, kann Stress den Magnesiumspiegel reduzieren. Doch Irenes Arzt - der glaubt, dass sie einfach im Alter Bluthochdruck entwickelt - verschreibt ihr sofort ein diuretisches Medikament, obwohl das Alter kein Grund für Bluthochdruck ist.

    Als Irene den Arzt einen Monat später wieder aufsucht, um zu kontrollieren, ob das Medikament wirkt, ist der Blutdruck noch höher. Ihr Arzt kennt den Grund nicht, wenn Sie allerdings über Magnesium Bescheid wissen, wird Ihnen klar, dass das Diuretikum Irenes Magnesiumspiegel gesenkt hat.

    Dennoch glaubt ihr Arzt, Irenes steigenden Blutdruck früh entdeckt zu haben und dass eine noch aggressivere Therapie notwendig ist. Er verschreibt Irene ein zweites blutdrucksenkendes Medikament.

    Einige Wochen später, und scheinbar komplett überraschend, steigen Irenes Cholesterinwerte stark an. Wiederum ist der Grund wahrscheinlich ein niedriger Magnesiumspiegel. Anstatt ihr ein Magnesium Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen, verschreibt der Art ein cholesterinsenkendes Statin-Medikament.

    Einen weiteren Monat später ist Irenes Blutzuckerwert erhöht. Alarmiert durch die anormalen Resultate verschreibt ihr ihr Arzt ein Antidiabetikum. Eines der erwiesenen Anzeichen von Diabetes ist ein niedriger Magnesiumwert. Doch das wird von ihrem Arzt nicht einmal in Erwägung gezogen.

    Irene nimmt jetzt vier verschiedene Medikamente ein, um Symptome zu behandeln, die hauptsächlich durch einen Magnesiummangel hervorgerufen werden. All diese Medikamente leeren ihre Magnesiumspeicher. Psychologisch betrachtet hat Irene jetzt Angst, dass sie unter einer schweren Herzkrankheit leidet, die all diese Medikamente notwendig sind.

    Während diesem 6-monatigen Szenario werden Irenes Magnesiumwerte nie getestet. Doch auch wenn ein kluger junger Assistenzarzt einen Magnesium-Bluttest durchführen würde, wird dieser wahrscheinlich falsch sein, da sich nur 1 Prozent des Magnesiums im Körper im Blut befindet.

    Wie zuvor erwähnt, ist Magnesium im Blut ausschlaggebend, wobei die Menge von wirksamen Feedback-Mechanismen bestimmt wird und meist normal erscheint - außer die Werte im Gewebe sind gefährlich niedrig.

    Magnesium und Cholesterin

    Magnesium wird für die Aktivität eines Enzyms benötigt, das LDL, das „schlechte“ Cholesterin senkt. Dieses Enzym reduziert auch die Triglyceride und erhöht das „gute“ Cholesterin HDL.

    Ein weiteres magnesiumabhängiges Enzym wandelt die essentiellen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 in Prostaglandine um, welche für die Herz- und Gesamtgesundheit notwendig sind.

    Magnesium ist die natürliche Art des Körpers, Cholesterin zu kontrollieren, wenn es einen höheren Wert erreicht, wohingegen Statin-Medikamente verwendet werden, um den gesamten Vorgang zu zerstören.

    Falls genügend Magnesium im Körper vorhanden ist, wird das Cholesterin auf seine notwendigen Funktionen reduziert - die Hormonproduktion und die Instandhaltung der Zellmembranen - und wird normalerweise nicht im Überfluss produziert.

    Der Großteil des Cholesterins im Körper wird von der Leber produziert. Der Großteil davon stammt also nicht aus unserer Ernährung. Die Herstellung von Cholesterin setzt ein bestimmtes Enzym, das HMG-CoA-Reduktase genannt wird, voraus.

    Falls sich genügend Cholesterin im Körper befindet, verlangsamt Magnesium dieses Enzym. Falls mehr Cholesterin benötigt wird, um Hormone zu produzieren oder jede Zelle unseres Körpers mit einer fettigen Schicht zu überziehen, wird es von Magnesium beschleunigt.

    Magnesium senkt Cholesterin

    Insgesamt wurde bei mindestens achtzehn Studien an Menschen bewiesen, dass Magnesium Nahrungsergänzungsmittel extrem vorteilhafte Auswirkungen auf Lipide haben können.

    • In diesen Studien wurden die gesamten Cholesterinwerte um 6 bis 23 Prozent reduziert.
    • Das LDL (schlechte) Cholesterin wurde um 10 bis 18 Prozent reduziert, die Triglyceride sanken um 10 bis 42 Prozent und das HDL (gute) Cholesterin stieg um 4 bis 11 Prozent.

    Außerdem zeigten die Studien, dass niedrige Magnesiumwerte mit höheren Werten des „schlechten“ Cholesterins zusammenhängen und dass hohe Magnesiumwerte einen Anstieg des „guten“ Cholesterins zur Folge haben.

    Irgendwie wurde unser Cholesterin von Pharmaunternehmen entführt, die versuchen, die produzierte Cholesterinmenge mit cholesterinsenkenden Medikamenten, die Statine genannt werden, zu reduzieren. Sie wurden entwickelt, um die HMG-CoA-Reduktase komplett zu hemmen.

    Magnesium und Blutzucker

    Magnesiummangel ist ein Risikofaktor für Diabetes. Diese Tatsache steht in den Diagnosehandbüchern der Ärzte. Leider reagieren viele Ärzte nicht auf diese Information.

    Magnesium erhöht die Insulinproduktion und hilft dem Insulin dabei, Glukose in die Zellen zu transportieren.

    Eine gute Ernährung und die Einnahme von Magnesium sind die ersten Schritte bei der Behandlung von Diabetes - nicht die Einnahme von Antidiabetika.

    Magnesium im Sport

    Falls Sie ein Athlet sind, könnten Sie ein höheres Risiko haben, unter einem Mineralstoffmangel zu leiden, was besonders für Magnesium gilt. Ein Grund dafür ist, dass Magnesium hauptsächlich über den Schweiß verlorengeht.

    Magnesium und Muskeln

    Magnesium entspannt die Muskeln und Kalzium spannt sie an. Wie zuvor erwähnt, ist Magnesium der Pförtner, der nur einer kleinen (aber notwendigen) Menge von Kalzium Zutritt zu einer Zelle gewährt und es danach wieder entfernt.

    Es ist eine einfache Dynamik, die jede Millisekunde jeder Minute in unseren Körpern abläuft. Doch wenn dieser Ablauf fehlschlägt, leiden die meisten Menschen unter den Auswirkungen des Ungleichgewichts zwischen Kalzium und Magnesium.

    Ein Magnesiummangel führt dazu, dass Muskeln und Nerven zucken und sich verkrampfen. Ein schmerzhafter Muskelkater kann Ihre Wadenmuskeln in Stein verwandeln, während Sie sie dehnen. Es ist ein Zustand, mit dem man praktisch unmöglich leben kann.

    Wenn Sie sportlich tätig sind, können Krämpfe ein großes Problem sein. Sie führen zu Verletzungen und können die Teilnahme an einem Wettkampf für Athleten unmöglich machen.

    Falls Sie Glück haben, haben Sie von Magnesium gelesen oder von einem Freund oder Gesundheitsberater davon gehört. Sie können Magnesiumsalze in Bädern verwenden oder einen Magnesiumcitrat-Drink zu sich nehmen und werden bemerken, wie Ihre Muskeln erleichtert aufatmen.

    Tierversuche haben gezeigt, dass eine reduzierte Trainingskapazität ein frühes Anzeichen für einen Magnesiummangel sein kann. Nach der Verabreichung von Magnesium ist die Ausdauer wiederhergestellt.

    Die meisten Studien an Menschen bestätigen, dass jede Form von Bewegung Magnesium verbraucht. Wir verlieren es über den Schweiß, verbrauchen es bei Belastung und benötigen zusätzliches Magnesium, um Milchsäure zu neutralisieren.

    Magnesium ist der wichtigste Nährstoff für Athleten, die ihre Leistung steigern, den Aufbau von Milchsäure verhindern und die Regenerationszeit verkürzen möchten.

    Die meisten Ärzte und Trainer wissen nicht sehr viel über Magnesium, da es nicht in Bluttests aufscheint. Um einen Mangel festzustellen, sollten Sie sich die Liste der Auslöser eines Magnesiummangels beachten. Beginnen Sie danach, ein Magnesium Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen und warten Sie ab, ob sich Ihre Symptome verbessern.

    Obwohl ehemalige Athleten starke Konkurrenten und Stars ihrer Disziplin waren, können sie nach Beendigung ihrer aktiven Zeit ängstlich sein und unter Panikattacken leiden, da ihre Körper ein Spannungs- und Reizbarkeitsniveau entwickeln, mit dem sie nicht umgehen können.

    Wenn sie aufgrund ihrer Symptome einen Arzt aufsuchen, werden ihnen normalerweise Medikamente zur Reduktion der Angstzustände und gegen Depressionen verschrieben.

    Magnesium ist ein einfaches Mineral, das oft zugunsten von sensationellen und teuren Nahrungsergänzungsmitteln übersehen wird. Unabhängig davon, was Sie hinzufügen, Magnesium ist Teil der grundlegenden Ernährung, die jeder Athlet benötigt.

    David Pascal, DC, gewann bei den Weltmeisterschaften 1983 Gold im 1.500 Meter Lauf und ist seit dem Jahr 1987 in der privaten Chiropraktik tätig. Seine Kunden sind Athleten, die an zwei Olympischen Spielen, drei Weltmeisterschaften und 25 US-amerikanischen Meisterschaften teilgenommen haben. Die Leichtathleten von Dr. Pascal gewannen in Beijing 2009 20 Medaillen - 10x Gold, 5x Silber und 5x Bronze.

    Die Geheimwaffe von Dr. Pascal ist die Ernährung und eine kräftige Dosis Magnesium. Obwohl sein Programm auf die jeweilige Person zugeschnitten ist, ist Magnesium der Schlüsselnährstoff, den er empfiehlt. Pascal sagt:

    „Magnesium ist in Wirklichkeit das „Stressmineral“ und wird für rund 325 verschiedene chemische Vorgänge im Körper benötigt. Mit Stressmineral meine ich, dass ein Körper sehr viel Magnesium verbraucht, um mit physischem Stress, chemischem Stress und mentalem Stress umzugehen.

    Natürlich stehen die Athleten unter sehr viel… Stress, was Magnesium zu einer absoluten Notwendigkeit macht, um Höchstleistungen erbringen zu können.“

    In welchen Lebensmitteln ist Magnesium enthalten?

    Magnesium findet sich in der Natur praktisch in allen Lebensmitteln, sogar in Wasser. Dabei variiert der Gehalt in den einzelnen Lebensmitteln jedoch stark. Wer einen erhöhten Magnesiumbedarf haben, sollte Magnesium Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

    Besonders reichlich ist Magnesium in allen Vollkornprodukten, dunkler Schokolade, Nüssen, Samen, Bohnen, Erbsen und grünem Blattgemüsen zu finden. Auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte sind Magnesiumlieferanten.

    Kochen und Verarbeiten reduziert den Magnesiumgehalt von Lebensmitteln. Alkohol, Kaffee, Zucker und eine proteinreiche Ernährung sind ebenfalls verantwortlich für reduzierte Magnesiumwerte im Körper.

    Magnesiummangel warum?

    Das Kochen und Verarbeiten reduziert den Magnesiumgehalt - sogar bei Lebensmitteln, die viel Magnesium enthalten. Alkohol, Kaffee, Zucker und eine proteinreiche Ernährung sind ebenfalls verantwortlich für reduzierte Magnesiumwerte im Körper.

    Magnesium ist in Meeresalgen, dunkelgrünem Blattgemüse, Nüssen, Samen und dunkler Schokolade enthalten. Leider ist in vielen Fällen Schokolade die einzige Form von Magnesium, die Menschen regelmäßig zu sich nehmen! „Leider“, da große Mengen Zucker und Milch verwendet werden, um den bitteren Geschmack der Schokolade zu reduzieren.

    Magnesiumgehalt (in mg) pro 100g von gängigen Lebensmitteln:

    • Seetang - 760
    • Kürbiskerne - 532
    • Weizenkleie - 490
    • Weizenkeim - 336
    • Mandeln - 270
    • Cashewnüsse - 267
    • Melasse - 258
    • Bierhefe - 231
    • Buchweizen - 229
    • Paranüsse - 225
    • Lappentang - 220
    • Haselnüsse - 184
    • Erdnüsse - 175
    • Hirse - 162
    • Weizenkorn - 160
    • Pecannüsse - 142
    • Walnüsse - 131
    • Roggen - 115

    Magnesiummangel in der Landwirtschaft

    Bereits bevor wir beginnen, Magnesium in der Küche zu zerstören, haben wir bereits den Magnesiumgehalt des Bodens reduziert. Magnesium ist kein Bestandteil moderner Düngemittel.

    Sobald Pflanzen das gesamte Magnesium des Bodens verbraucht haben, enthält die nächste Ernte kein Magnesium mehr. Wenn Sie daher die Magnesiumwerte der magnesiumreichen Lebensmittel auf dieser Seite betrachten, wurden diese Pflanzen normalerweise unter optimalen Bedingungen angebaut. Daher könnten die Zahlen fälschlicherweise zu hoch sein.

    Die meisten Menschen leiden unter einem Magnesiummangel

    Ein Bericht der National Academy of Sciences besagt, dass 80 Prozent der amerikanischen Männer und 70 Prozent der amerikanischen Frauen nicht die empfohlene Tagesdosis (RDA) Magnesium über ihre Ernährung und allfällige Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen.

    Wenn Sie bedenken, dass die RDA ohnehin zu niedrig angesetzt ist, wird Ihnen bewusst, dass die meisten Amerikaner unter einem Magnesiummangel leiden.

    Wie äußert sich ein Mangel an Magnesium?

    Ein Mangel an diesem für den menschlichen Körper unverzichtbaren Mineral kann sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen.

    Zu den Symptomen gehören:

    • Waden- und Muskelkrämpfe
    • Unruhe und Nervosität
    • Konzentrationsschwäche
    • Kopfschmerzen und Migräne
    • Herzrasen, Krämpfe der Herzmuskulatur, Herzrhythmusstörungen
    • Magen- und Darmprobleme wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfe
    • Schwindel
    • Vorzeitige Wehen in der Schwangerschaft
    • Brüchige Fingernägel, kariöse Zähne

    Magnesium Dosierung - wie viel brauchen wir?

    Was Magnesium betrifft, kann keine exakte Dosis für eine bestimmte Person empfohlen werden. Wie viel Magnesium Sie einnehmen sollten, wird durch Ihre Beschwerden und Ihre Reaktion auf Magnesium bestimmt.

    Die offiziell empfohlene Menge (RDA) für Magnesium sind rund 400 mg elementares Magnesium. Allerdings benötigen viele Menschen mehr. Manche Personen bekommen Herzklopfen, Wadenkrämpfe und nervöse Muskeln, wenn sie nicht genügend Magnesium einnehmen. Wenn sie mehr als die tägliche Dosis einnehmen, kann das Magnesium den Darm überfordern und eine abführende Wirkung haben.

    Magnesium Einnahme langsam steigern

    Einige Menschen sind so begeistert von Magnesium, dass sie vergessen, die Dosis langsam zu steigern. Und immerhin glauben wir alle „je mehr desto besser“.

    Anfänglich zu viel Magnesium zu sich zu nehmen, kann eine unerwartete abführende Wirkung haben, die Sie glauben lassen könnte, dass Sie Magnesium nicht vertragen.

    Um das zu verhindern, ist es wichtig, mit einer niedrigeren Dosis von 150 bis 200 mg zu beginnen und diese auf 400 mg ein- oder zweimal pro Tag zu steigern, wenn sich Ihre Darmbewegungen auf ein angenehmes Maß normalisiert haben.

    Der Magnesiumbedarf variiert je nach Person

    Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie eine bestimmte Menge des Minerals benötigen, während Ihr Partner doppelt so viel einnehmen muss. Bei Stress, schwerer sportlicher Aktivität oder körperlicher Arbeit steigt der Magnesiumbedarf an.

    Die beste Möglichkeit, um einen gesunden Magnesiumspiegel - auch bei Stress oder Aktivität - zu erreichen, sind Magnesium Kapseln, die gleich mehrere Magnesium-Verbindungen enthalten.

    Magnesium Einnahme und Anwendung:

    Eigentlich sollte die Deckung des täglichen Bedarfs an Magnesium mit den vielen verschiedenen magnesiumreichen Lebensmitteln kein Problem darstellen. Aber wer isst schon 9 Bananen an einem Tag?

    Eine ausreichende Versorgung mit der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Dosis von 300 bis 400 mg Magnesium täglich erweist sich manchmal als schwierig.

    Vor allem bei Sportlern, werdenden Müttern, Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase sowie Diabetikern können die zum Teil noch höheren empfohlenen Dosen nur schwer über die Ernährung aufgenommen werden.

    Hier bietet die Einnahme von Magnesium über Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Alternative, um einem Magnesiummangel entgegenzuwirken.

    Für wen ist Magnesium besonders wichtig?

    • Schwangere und stillende Frauen
    • Kinder und Jugendliche
    • Menschen über 60
    • Sportler
    • Diabetiker
    • Menschen, die aufgrund von Medikamenten, Alkohol oder Stress einen erhöhten Magnesiumbedarf haben
    • Personen mit einer Magnesiumaufnahmestörung oder Magnesiumunterversorgung
    • Migräne- und Kopfschmerzpatienten

    Was Experten über Magnesium sagen:

    1. Zellen altern schneller

    Zu wenig Magnesium lässt einer US-Studie zufolge menschliche Zellen schneller altern. Damit kann ein chronischer Magnesiummangel unter Umständen auch das Risiko altersbedingter Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Osteoporose erhöhen, berichten David Killilea und Bruce Ames von der Universität von Kalifornien in Berkeley.

    2. Magnesium halbiert Schwangerschaftskrämpfe

    Wie die englische "Magpie"-Studie gezeigt hat, kann die regelmäßige Behandlung mit Magnesium während der Schwangerschaft das Risiko einer gefährlichen Eklampsie deutlich senken. Die Ergebnisse der Studie wurden in die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe aufgenommen.


    Magnesium Studien und Referenzen

    1. Tarleton EK, Littenberg B. Magnesium intake and depression in adults.​ J Am Board Fam Med. 2015 Mar-Apr;28(2):249-56. doi: 10.3122/jabfm.2015.02.140176.

    2. Mooren FC, et al Oral magnesium supplementation reduces insulin resistance in non-diabetic subjects - a double-blind, placebo-controlled, randomized trial. ​Diabetes, obesity & metabolism. 2011 Mar;13(3):281-4.

    3. Doyle L, Flynn A, Cashman K The effect of magnesium supplementation on biochemical markers of bone metabolism or blood pressure in healthy young adult females.​ Eur J Clin Nutr. (1999)

    4. Lopez-Ridaura R, Willett WC, Rimm EB, Liu S, Stampfer MJ, Manson JE, et al. Magnesium intake and risk of type 2 diabetes in men and women.​ Diabetes care. 2004 Jan;27(1):134-40.

    5. Garfinkel D, Garfinkel L. Magnesium and regulation of carbohydrate metabolism at the molecular level.​ Magnesium. 1988;7(5-6):249-61

    6. Abbasi B, et al. The effect of magnesium supplementation on primary insomnia in elderly: A double-blind placebo-controlled clinical trial. ​Journal of research in medical sciences : the official journal of Isfahan University of Medical Sciences. 2012 Dec;17(12):1161-9.

    7. Eby GA 3rd, Eby KL Magnesium for treatment-resistant depression: a review and hypothesis.​ Med Hypotheses. (2010)

    8. Pfaffenrath V, Wessely P, Meyer C, Isler HR, Evers S, Grotemeyer KH, et al. Magnesium in the prophylaxis of migraine--a double-blind placebo-controlled study. ​Cephalalgia: an international journal of headache. 1996 Oct;16(6):436-40.

    9. Facchinetti F, Sances G, Borella P, Genazzani AR, Nappi G. Magnesium prophylaxis of menstrual migraine: effects on intracellular magnesium. ​ Headache.1991 May;31(5):298-301.

    10. Szewczyk B, Poleszak E, Sowa-Kucma M, Siwek M, Dudek D, Ryszewska-Pokrasniewicz B, et al. Antidepressant activity of zinc and magnesium in view of the current hypotheses of antidepressant action. Pharmacological reports: PR. 2008 Sep-Oct;60(5):588-9.

    11. Murck H. Magnesium and affective disorders. ​Nutritional neuroscience. 2002 Dec;5(6):375-89

    12. Del Gobbo LC, Imamura F, Wu JH, de Oliveira Otto MC, Chiuve SE, Mozaffarian D. ​Circulating and dietary magnesium and risk of cardiovascular disease: a systematic review and meta-analysis of prospective studies. The American journal of clinical nutrition. 2013 Jul;98(1):160-73.

    13. Ascherio A, Hennekens C, Willett WC, Sacks F, Rosner B, Manson J, et al. ​Prospective study of nutritional factors, blood pressure, and hypertension among US women. Hypertension.​Hypertension. 1996 May;27(5):1065-72.

    14. Altura BT, Altura BM. ​Endothelium-dependent relaxation in coronary arteries requires magnesium ions.​ British journal of pharmacology. 1987 Jul;91(3):449-51.

    15. de Valk HW, et al ​Oral magnesium supplementation in insulin-requiring Type 2 diabetic patients.​ Diabet Med. (1998)

    16. Rodríguez-Morán M, Guerrero-Romero F ​Oral magnesium supplementation improves insulin sensitivity and metabolic control in type 2 diabetic subjects: a randomized double-blind controlled trial.​ Diabetes Care. (2003)

    17. Aydin H, et al ​Short-term oral magnesium supplementation suppresses bone turnover in postmenopausal osteoporotic women.​ Biol Trace Elem Res. 2010 Feb;133(2):136-43.

    18. Kazaks AG, et al ​Effect of oral magnesium supplementation on measures of airway resistance and subjective assessment of asthma control and quality of life in men and women with mild to moderate asthma: a randomized placebo controlled trial.​ J Asthma. (2010)

    19. Held K, et al ​Oral Mg(2+) supplementation reverses age-related neuroendocrine and sleep EEG changes in humans. ​Pharmacopsychiatry. 2002 Jul;35(4):135-43.

    Abonnieren Sie unseren eNewsletter

    Immer gut informiert über Produkte, Aktionen und Neuigkeiten.

    Zahlungsarten
    Vorkasse
    Gratis Versand ab 200 Euro*
    Lieferzeit nur 7-20 Werktage
    Zufriedenheitsgarantie
    • 100 Tage Geld zurück Garantie
    • Sicher Einkaufen mit SSL
    • Datenschutz & PCI zertifiziert
    Haben Sie Fragen?
    • 00352 20882246
    • Mo-Fr 8 bis 20 Uhr
    Kunden über uns
    Sehr gut
    4.9 / 5

    Liliane: "Habe das erste mal bei Vitaminexpress bestellt und bin total zufrieden. Obwohl ich in Italien lebe, war die Ware in 2 Tagen bei mir! Das ist wirklich unschlagbar! Muß erst jetz mal die Produkte einige Zeit nehmen um ..."

    17.10.2016