Lutein

Lutein schützt Augen und Haut

Lutein ist ein wichtiger Vitalstoff für den Erhalt der Sehkraft. Bei Luteinmangel erhöht sich das Risiko, an altersbedingter Maculadegeneration (AMD) oder an einer Trübung der Linsen (Grauer Star) zu erkranken. Lutein fördert auch die Schönheit von innen, indem es die Elastizität der Haut steigert und ihren Feuchtigkeitsgehalt erhöht.

Lutein ist ein wichtiges, natürliches Antioxidans, das dabei hilft, die Augen und die Haut während des Alterns gesund zu halten.

Lutein ist ein Carotinoid, das auf natürliche Weise in Eidotter, Obst und Gemüse vorkommt - vor allem in dunklem Blattgemüse, wie Spinat und Kohl. Carotinoide sind Inhaltsstoffe, die Pflanzen ihre Farbe geben und als Antioxidantien agieren.

Warum ist es wichtig, Lutein in die Ernährung zu inkludieren?

Lutein unterstützt unsere Augen und unsere Haut - die einzigen Organe des Körpers, die direkt mit der Außenwelt in Berührung kommen.

Lutein ist ein Antioxidans, das schädliche freie Radikale unterdrückt und reduziert, was eine Rolle bei verschiedenen chronischen Krankheiten spielen kann.

Lutein filtert auch hochenergetische, blaue Wellenlängen aus dem Spektrum des sichtbaren Lichts. Blaues Licht soll, sowohl von Beleuchtungsmitteln als auch von der Sonne stammend, oxidativen Stress und mögliche Schäden durch freie Radikale in menschlichen Organen hervorrufen, die diesem Licht ausgesetzt sind - zum Beispiel den Augen und der Haut. Forschung zeigt, dass Lutein gemeinsam mit Zeaxanthin die Intensität von blauem Licht in der Netzhaut um bis zu 90% reduzieren kann, was oxidative Schäden signifikant reduzieren könnte.

Kann der Körper Lutein produzieren?

Nein. Lutein ist zwar eine wichtige Verbindung im menschlichen Körper, der Körper kann allerdings kein Lutein herstellen. Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, die Lutein enthalten, ist die einzige Möglichkeit, dem Körper Lutein zuzuführen.

Lutein ist im Auge, dem Blutserum, der Haut, dem Gebärmutterhals, dem Gehirn und der Brust enthalten. Im Auge ist Lutein in der Makula-Region der Netzhaut am höchsten konzentriert und es ist in geringeren Mengen in der gesamten Netzhaut, der Iris, dem Ziliarkörper und der Linse enthalten.

Wie viel Lutein benötigt man pro Tag?

Man sollte pro Tag mindestens 6-10 mg Lutein zu sich nehmen. Die Forschung zeigt, dass 6-10 mg Lutein aus dunklem Blattgemüse oder anderen Quellen notwendig sind, um die gesundheitlichen Vorteile von Lutein zu nutzen. Auch wenn Sie sich ausgewogen ernähren, müssten Sie jeden Tag eine große Schüssel frischen Spinat essen, um 6 mg Lutein zu sich zu nehmen.

Die meisten Personen nehmen nicht genügend Lebensmittel zu sich, die viel Lutein enthalten. Statistiken zeigen, dass nur 23% der Amerikaner die empfohlenen Mengen Obst und Gemüse pro Tag zu sich nehmen.

Indem Sie täglich Lutein als Nahrungsergänzung zu Ihren Mahlzeiten einnehmen, erhalten Sie das zusätzliche Lutein, das jenem in Spinat entspricht, wodurch Ihre Ernährung noch besser für Ihre Augen und Ihre Haut sein wird.

Was sind die Unterschiede zwischen freiem Lutein und Luteinester?

Freies Lutein entspricht jenem, das in grünem Blattgemüse enthalten ist - der größten Luteinquelle in unserer Ernährung. Luteinester kommen hauptsächlich in niedrigen Konzentrationen in Obst vor und werden manchmal statt freiem Lutein in Produkten verwendet.

  • Luteinester unterscheiden sich chemisch gesehen von freiem Lutein und setzen eine enzymatische Verdauung im Dünndarm voraus, damit das Lutein vom Körper aufgenommen werden kann.
  • Freies Lutein wird vom Körper direkt, ohne enzymatische Verdauung, aufgenommen. Produkte, die Lutein aus Luteinestern enthalten, können Sie an der Liste der Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts erkennen.

Welchen Einfluss hat Lutein auf die Gesundheit der Augen?

Studien haben gezeigt, dass Lutein das Risiko für altersbedingte Makuladegeneration (AMD) reduzieren kann. Eine neuere Studie an Veteranen mit AMD zeigt, dass 10 mg Lutein die Sehkraft von Menschen, die unter AMD leiden, verbessern kann. Andere Forschungsberichte zeigen, dass Lutein eine Rolle bei der Reduktion des Risikos für grauen Star spielen kann.

Was ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD)?

Die Makuladegeneration ist eine Krankheit, die sich mit dem Alter entwickelt und normalerweise erst später im Leben auftritt. Makuladegeneration ist der Hauptgrund für den Sehkraftverlust von Menschen über 65 Jahren und betrifft die Makula lutea - auch Gelber Fleck genannt - den Punkt des schärfsten Sehens der Netzhaut.

Sie tritt auf, wenn die Netzhautzellen (Stäbchen und Zapfen) in der Makula degenerieren, was zum Sehkraftverlust im mittleren Sehbereich führt, wovon das periphere Sehen unberührt bleibt.

1. "Trockene" altersbedingte Makuladegeneration

Die trockene AMD tritt in 90 Prozent der bekannten Fälle auf und zeichnet sich durch kleine gelbe Punkte hinter der Makula aus, die Drusen genannt werden.

Diese Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten sowie eine gestörte Durchblutung der Aderhaut führen nur in 5-10% der Fälle zur Erblindung, führen jedoch im fortgeschrittenem Stadium durch den flächigen Zelltod des retinalen Pigmentepithels zum Verlust der Sehschärfe.

Wird sie nicht behandelt, könnte sie allerdings in etwa 15% der Betroffenen zu feuchter AMD übergehen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Lutein Nahrungsergänzungsmittel bei Menschen mit trockener AMD eine positive Wirkung auf die Sehkraft hat.

2. "Feuchte" altersbedingte Makuladegeneration

Bei der "feuchten AMD" bilden sich als Folge der schlechten Stoffwechsellage neue kleine Gefäße zur Verbesserung der lokalen Versorgung der Netzhaut. Diese neuen Gefäße gehen von der tiefer liegenden Aderhaut in Richtung Netzhaut aus.

Dadurch kann es zur Abhebung der Netzhaut kommen. Außerdem dringt vermehrt Flüssigkeit in das umliegende Gewebe, was zu Vernarbungen führen kann.

Dieser Vorgang geht rascher vor sich als bei der trockenen Makuladegeneration. Typisch für die feuchte AMD ist die Wahrnehmung von Verzerrungen, wenn z.B. Kanten nicht mehr gerade, sondern verzerrt gesehen werden.

Was ist die Makula?

Die Macula lutea oder der Gelbe Fleck ist ein kleiner Bereich, der nur zwei Millimeter breit ist und sich im hinteren Bereich des Auges in der Mitte der Netzhaut befindet. Der mittlere Teil der Makula wird als Fovea bezeichnet und enthält die höchste Konzentration von Stäbchen und Zapfenzellen. Er ist verantwortlich für die zentrale Sehkraft.

Wie hängt Lutein mit Makuladegeneration zusammen?

Lutein gelangt durch die über die Nahrung aufgenommene Luteinmenge in die Makula des Auges.

Lutein filtert blaues Licht und kann die Makula vor Schäden durch freie Radikale schützen. Eine gesunde Makula liefert eine gute zentrale Sehkraft. Nach jahrelangem Einwirken von Licht und andere Stressfaktoren verschlechtert sich die Makula, was zu mit dem Alter zusammenhängender Makuladegeneration (AMD) führen kann.

Indem man ausreichend Obst und Gemüse konsumiert, kann man eine angemessene Luteinmenge zu sich nehmen, um das Risiko für AMD zu reduzieren. Statistiken zeigen allerdings, dass z.B. nur 23 Prozent der Amerikaner die empfohlene Menge Obst und Gemüse pro Tag zu sich nehmen.

Daher ist eine Nahrungsergänzung mit Lutein ein sicherer Weg, um täglich die notwendige Menge an Lutein aufzunehmen.

Wer ist anfällig für altersbedingte Makuladegeneration?

Es gibt mehrere Faktoren, die Ihr Risiko für AMD erhöhen können: Alter, schlechte Ernährung, Sonnenlicht, Rauchen, Gene, Geschlecht, Rasse, Augenfarbe, Alkoholkonsum und Herzkrankheiten. Zum Beispiel weisen Menschen mit blauen oder grünen Augen, Senioren, Frauen, Raucher und Weiße ein höheres Risiko auf.

Was kann ich tun, um mich vor altersbedingter Makuladegeneration zu schützen?

Obwohl es Faktoren gibt, die Sie nicht ändern können - zum Beispiel Alter, Gene und Geschlecht - hängen einige wichtige Risikofaktoren mit Ihrem Lebensstil zusammen.

Hier einige Tipps:

  • Werden Sie Nichtraucher.
  • Tragen Sie Sonnenbrillen und Hüte mit großer Krempe, um sich vor direktem oder reflektiertem Sonnenlicht zu schützen.
  • Konsumieren Sie viel Obst und dunkles Blattgemüse, das Lutein enthält.
  • Limitieren Sie den Konsum von Alkohol, gesättigten Fettsäuren und Cholesterin.

Schützt Lutein auch vor anderen altersbedingten Augenerkrankungen?

Die Beaver Dam Augenstudie, an welcher Erwachsene zwischen 43-84 Jahren teilnehmen, zeigt, dass die Einnahme von Lutein und Zeaxanthin das Auftreten von grauem Star reduzieren kann.

Grauer Star zeichnet sich durch eine Trübung der Linse aus und wird oft mit dem Alterungsprozess in Verbindung gebracht. Lutein und Zeaxanthin sind die einzigen Carotinoide, die in der Linse vorkommen.

Chasan-Taber und Mitarbeiter führten von 1980 bis 1992 eine Prospektivstudie an 77.466 weiblichen Krankenschwestern im Alter von 45 bis 71 Jahren durch.

  • Die Resultate zeigten, dass die Krankenschwestern mit der höchsten Zufuhr von Lutein und Zeaxanthin ein 22 Prozent niedrigeres Risiko für Kataraktextraktionen aufwiesen, als jene mit der niedrigsten Zufuhr.
  • Diese Studie zeigte auch, dass ein hoher Konsum von Spinat und Kohl das Risiko für Kataraktextraktionen reduzieren kann. Sowohl Spinat als auch Kohl enthalten viel Lutein.

In einer ähnlichen Studie untersuchten Brown und Mitarbeiter den Zusammenhang zwischen der Einnahme von Carotinoiden (Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Lutein, Beta-Cryptoxanthin und Lycopin) und Vitamin A und Kataraktextraktionen bei 36.344 männlichen Medizinern im Alter zwischen 45 und 75 Jahren. Die Studie zeigte, dass die Männer mit dem höchsten Konsum von Lutein und Zeaxanthin ein 19 Prozent niedrigeres Risiko für Kataraktextraktionen aufwiesen, als die Männer mit dem niedrigsten Konsum.

Von den Lebensmitteln mit hohem Carotinoidgehalt, die konsumiert wurden, wiesen außerdem Brokkoli und Spinat den stärksten Zusammenhang mit einem niedrigeren Risiko für grauen Star auf. Diese Gemüsesorten enthalten wiederum viel Lutein.

Neben AMD und grauem Star zeigen Studien auch, dass Lutein Einfluss auf die Hautgesundheit, Herz-Kreislauf-Gesundheit und Frauengesundheit haben könnte.

Lutein und die Haut

Schäden aufgrund von Umwelteinflüssen treten in allen Schichten der Haut auf.

Die kürzeren Wellenlängen des ultravioletten Lichts (UVB) durchdringen nur die äußersten Schichten der Haut (die Epidermis oder Oberhaut). Die längeren Wellenlängen (UVA) durchdringen allerdings neben der Epidermis auch die Dermis (Lederhaut).

Sichtbares Licht kann die gesamte Haut durchdringen. Daher kann Licht Schäden in der gesamten Haut hervorrufen. Diese Schäden stehen mit dem Schwund des natürlichen antioxidantischen Systems der Haut in Zusammenhang.

Wie in unseren Augen kommt Lutein auch auf natürliche Weise in unserer Haut vor. Forschung zeigt, dass Lutein eine Rolle bei der Erhaltung gesunder Haut spielen kann.

  • Eine aktuelle klinische Studie an Menschen zeigte, dass 10 mg freies Lutein pro Tag die Feuchtigkeit und Elastizität der Haut erhöhte und die Lipidperoxidation der Haut reduzierte.
  • Lipide sind ölige Bestandteile der Haut, die ausschlaggebend für ein gesundes Hautbild sind. Außerdem agieren sie als Barriere, die den Feuchtigkeitsverlust der Haut verlangsamt.
  • Dies ist die erste Studie, die eine Verbesserung der Hautgesundheit zeigte, welche ausschließlich durch die Einnahme von Lutein als Nahrungsergänzungsmittel durchgeführt wurde.
  • Lutein, das äußerlich auf die Haut aufgetragen wurde, zeigte signifikante Verbesserungen in diesen Kategorien und lieferte sogar noch bessere Resultate, wenn es mit oralen Lutein Nahrungsergänzungsmittel kombiniert wird.

Lutein und die Gesundheit von Herz-Kreislauf

Die herzschützende Rolle von Carotinoiden basiert auf den Erkenntnissen epidemiologischer Studien, welche besagen, dass Menschen mit einem höheren Konsum von Obst und Gemüse ein reduziertes Risiko für koronare Herzkrankheiten und Schlaganfälle aufweisen.

Einwohner der Mittelmeerregion weisen die niedrigste Rate von Todesfällen aufgrund von koronaren Herzkrankheiten in Europa auf. Als der Carotinoid-Inhalt von Lebensmitteln, die wichtige Bestandteile der mediterranen Ernährung sind, analysiert wurde, wurden große Mengen Lutein gefunden, welche mit den relativ hohen Luteinwerten im Blut von Griechen korrelierten.

Die Autoren dieser Studie vermuten, dass dies zur niedrigen Sterblichkeitsrate durchHerzkrankheiten dieser Gruppe beitragen könnte. Die exakten Mechanismen der Verbindung zwischen Lutein und der Herz-Kreislauf-Gesundheit sind derzeit noch nicht ganz klar.

Drei Studien (die gemeinsam als The Los Angeles Atherosclerosis Study bekannt sind), die von Dr. James Dwyer an der University of Southern California veröffentlicht wurden, zeigen allerdings, dass der schützende Effekt von Lutein teilweise auf einem antioxidantiven Mechanismus basiert.

  • Erstens zeigte die Forschung von Dr. Dwyer, dass sich die Intima-Media-Dicke der Halsschlagader bei Frauen und Männern reduzierte, je höher die Luteinkonzentration im Blutplasma war. Die Intima-Media-Dicke der Halsschlagader wurde stark mit dem Risiko für Herz-Krankheiten und Schlaganfällen in Verbindung gebracht.
  • Zweitens inkubierte er endotheliale und glatte Muskelzellen von menschlichen Hauptschlagadern mit Lutein und stellte fest, dass die Entzündungsantwort von Monozyten auf LDL (Low Density Lipoprotein), das in der Arterienwand gefangen ist, stark gehemmt wurde. Schließlich ergab die Forschung von Dr. Dwyer, dass die Einnahme eines Lutein Nahrungsergänzungsmittels durch Mäuse, die schwere arterosklerotische Läsionen entwickelten, die Größe dieser arterosklerotischen Läsionen im Aortabogen signifikant reduzierte.
  • Außerdem reduzierte Lutein signifikante Marker für oxidativen Stress und die Mengen von VLDL+IDL (Very Low Density Lipoprotein + Intermediate Density Lipoprotein) im Blutplasma. Diese Resultate zeigen, dass Lutein eine positive Auswirkung auf das Fortschreiten früher Arteriosklerose haben könnte.

Lutein und die Gesundheit von Frauen/Säuglingen

Lutein wurde sowohl im Brustgewebe als auch im Gebärmutter-/Eierstockgewebe nachgewiesen. Andere Funktionen von Lutein im Körper, die derzeit untersucht werden, inkludieren den Einfluss von Lutein auf die Schwangerschaft und Stillzeit.

Studien haben gezeigt, dass die Luteinwerte im Blutplasma während der Schwangerschaft ansteigen, obwohl die Gründe dafür derzeit noch nicht bekannt sind.

Lutein wurde auch im Nabelschnurblut nach der Geburt nachgewiesen und kommt in der Biestmilch (Erstmilch bei Säugetieren) und der reifen Muttermilch vor. Es wurde die Theorie aufgestellt, dass Lutein aktiv in die Muttermilch abgegeben werden könnte. Diese basiert auf der Erkenntnis, dass die Lutein- und Beta-Carotin-Mengen im Blutserum gleich sind, die Luteinwerte in Muttermilch allerdings signifikant höher sind als die Beta-Carotin-Werte.

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16.03.2015