Glucosamin

Glucosamin - ein natürliches Mittel bei Gelenkschmerzen

Glucosamin ist ein natürlicher Baustein der Knorpel und ist an der Bildung der Gelenkschmiere beteiligt. Glucosamin ist entscheidend damit die Gelenkknorpel gesund bleiben und eine reibungslose, schmerzfreie Bewegung der Gelenke möglich ist.

Weiters ist Glucosamin verantwortlich für ausreichende Gelenkflüssigkeit und uneingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke. Deshalb ist dieser Vitalstoff vor allem für Sportler und anderen Personen wichtig, deren Beanspruchung der Gelenke besonders hoch ist.

Im Alter verringert sich die körpereigene Produktion, die zusätzliche Zufuhr von Glucosamin unterstützt hier die Aufrechterhaltung der gesunden Gelenke.

Nur wenn die Gelenkknorpel gesund sind, ist eine reibungslose, schmerzfreie Bewegung und Funktion der Gelenke möglich. Arthrose bedeutet, dass der Knorpel der betroffenen Gelenk geschädigt ist. Da der Knorpel die Polsterung zwischen den Gelenken darstellt, reibt Knochen gegen Knochen, was Schmerzen, Entzündungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit zur Folge hat.

Bis jetzt war die einzige Schmerzlinderung eine Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten oder die Injektion von Steroiden (z.B. Kortison). Diese verschleiern allerdings nur die Symptome und lindern die Schmerzen - der Zustand der Knorpeln verschlechtert sich aber weiterhin.

Die Spirale dreht sich daher weiter, da die Dosierung der Medikamente mit zunehmenden Schmerzen stets gesteigert werden muss. Dadurch entsteht allerdings ein weiteres Problem, da die Medikamente schädliche Nebenwirkungen haben und dazu führen können, dass die Arthrose schneller fortschreitet.

Im Laufe der Jahre ist also die einzige Lösung ein künstliches Gelenk, das im Zuge einer Operation eingesetzt wird. Doch sogar mit künstlichen Gelenken ist das Problem nicht gelöst, da auch diese eine begrenzte Lebensdauer haben und nach einiger Zeit wieder ausgetauscht werden müssen.

Glucosamin und Chondroitin ein neuer Zugang

In den letzten Jahren wurden mit einer Reihe natürlicher Nahrungsergänzungsmittel hervorragende Resultate erzielt. In vielen Fällen konnten diese eine Verschlechterung der Arthrose verhindern und sogar einen Wiederaufbau der Knorpel herbeiführen.

Zu diesen natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln gehört auch eine Kombination von Glucosamin- und Chondroitinsulfat. Es handelt sich dabei um Vitalstoffe, die wir mit der Nahrung aufnehmen auch welche auch in kleinen Mengen in unseren Körpern gebildet werden.

Es wurden weitreichende Studien mit Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat durchgeführt, welche bewiesen haben, dass sowohl Glucosamin als auch Chondroitin bei Menschen und Tieren wirksam sind.

Was ist Glucosamin und wie wirkt es?

  • Glucosamin wird als Aminozucker vom Körper selbst produziert. Die dafür notwendigen Substanzen bezieht der Körper aus der aufgenommenen Nahrung.
  • Dieser Aminozucker findet sich in der Gelenkflüssigkeit, im Bindegewebe und im Knorpel.
  • Es ist insbesondere für eine schmerzfreie Beweglichkeit der Gelenke bedeutsam.
  • Es reguliert außerdem in Synergie mit dem Stoff Chondoritin den Auf- und Abbau der Knorpelsubstanz
  • Gesunde Knorpel benötigen drei Dinge:

    1. Wasser für die Schmierung und die Versorgung
    2. Proteoglykane, um Wasser zu binden und zu halten
    3. Kollagen, um die Proteoglykane in der richtigen Position zu halten

    Proteoglykane wirken wie ein Seil, das sich selbst durch die Kollagene schlingt, und sind extrem wichtig, da sie das Mehrfache ihres eigenen Gewichts an Wasser speichern können, was das Kollagen schmiert und versorgt.

    Falls die Knorpel beschädigt sind, werden die Stränge des Seils schwach und es entstehen „Lecks“ nach außen, wodurch das Kollagen seine Versorgung verliert, da die Proteoglykane ihren Halt verlieren und wegschwimmen. Daher kann der Knorpel Stöße nicht abfedern, es entstehen Risse und er kann sich komplett abnutzen.

    Glucosamin ist ein wichtiger Baustein der wasserliebenden Proteoglykane. Neben seiner Funktion als Baustein für die Synthese der Proteoglykane, ist schon seine reine Anwesenheit ein Stimulus für die Zellen, Proteoglykane produzieren. Tatsächlich ist Glucosamin ein Schlüsselfaktor, der bestimmt, wie viele Proteoglykane von den Zellen produziert werden.

    Glucosamin hat gezeigt, dass es die Produktion von Proteoglykanen und Kollagen beschleunigt und den Knorpelstoffwechsel normalisiert, was dazu beiträgt, dass ein Abbau der Knorpel verhindert wird.

    Aufgrund der Wirkungen von Glucosamin auf den Knorpelstoffwechsel kann es dem Körper dabei helfen, beschädigte oder abgenutzte Knorpel zu reparieren. Glucosamin stärkt also die natürlichen Reparaturmechanismen des Körpers.

    Neben der Stimulation der Knorpelproduktion reduziert Glucosamin auch Gelenksschmerzen und Entzündungen.

    Glucosamin Wirkung

    Glucosamin bewirkt, dass die in den Gelenken vorhandene Flüssigkeit, die sogenannte Gelenkschmiere, hinreichend dickflüssig ist. Dadurch wird eine Beschädigung beziehungsweise vorzeitige Abnutzung der Gelenke verhindert.

    Ausreichend Glucosamin sorgt somit für eine uneingeschränkte und schmerzfreie Beweglichkeit des Menschen. Mit seinem anregenden Effekt auf den Knorpelneuaufbau verhindert Glucosamin den Abbau bereits bestehenden Knorpels und lindert gleichzeitig Schmerzen.

    • Glucosamin wird für die Synthese von Glycoproteinen, Glycolipiden und Glykosaminoglykan (auch als Mucopolysaccharide bekannt) verwendet. Diese Verbindungen, welche Kohlenhydrate enthalten, kommen in Sehnen, Bändern, Knorpeln, Gelenksflüssigkeit, Schleimhäuten und Strukturen in den Augen, Blutgefäßen und Herzklappen vor.

    • Glucosamin kann die katabole Aktivität reduzieren, indem es die Synthese von eiweißspaltenden Enzymen und anderen Substanzen, welche zur Beschädigung der Knorpelmatrix beitragen, hemmt.

    • Glucosamin hemmt die Enzyme Kollagenase, welche Knorpel zerstören. Glucosamin kann eine positive Wirkung auf Knorpelzellen haben und kann den Abbau der Korpelmatrix verhindern.

    • Glucosamin hat auch leicht entzündungshemmende Effekte.

    Glucosamin wird empfohlen bei:

    • regelmäßigen sportlichen Aktivitäten
    • chronischen Rückenschmerzen
    • anhaltenden Gelenkbeschwerden
    • vorbeugend bei beginnender sowie fortgeschrittener Arthrose
    • präventiv gegen Gelenkverschleiß

    Chondroitinsulfat

    Während Glucosamin dabei hilft, Proteoglykane zu bilden, die in den Zwischenräumen der Knorpel sitzen, wirkt Chondroitinsulfat wie ein „flüssiger Magnet“.

    Chondroitin hat die Eigenschaft, Flüssigkeit in die Proteoglykan-Moleküle ziehen. Dies ist aus zwei Gründen wichtig:

    1. die Flüssigkeit wirkt wie ein schwammiger Stoßdämpfer
    2. die Flüssigkeit schwemmt Nährstoffe in die Knorpel

    Gelenksknorpel haben keine Blutzufuhr, daher stammt ihre gesamte Versorgung und Schmierung von der Gelenkflüssigkeit, die sie umgibt. Die Produktion der Gelenkflüssigkeit wird durch den Druck, der auf sie ausgeübt wird, stimuliert. Ohne die Gelenkflüssigkeit wären die Knorpel unterernährt, trockener, dünner und zerbrechlicher.

    Chondroitin Wirkung

    Chondroitin ist ein langkettiges Molekül mit negativer Ladung. Da sich diese Ketten um Proteoglykane wickeln, stoßen sie einander ab und bilden Zwischenräume zwischen jedem Proteoglykan. Dieser Zwischenraum ist als Matrix des Knorpels bekannt, in welche die Flüssigkeit fließt.

    Es können sich bis zu 10.000 dieser Ketten auf einem einzelnen Proteoglykan-Molekül befinden - daher haben wir einen tollen Wasserspeicher, da diese Ketten sicherstellen dass diese Moleküle voneinander entfernt sind und nicht zusammenkleben können.

    Chondroitin hat folgende positiven Funktionen:

    • Es schützt Knorpel, verhindert deren Abbau und hemmt bestimmte Enzyme, die Knorpel abbauen.
    • Es beeinträchtigt den Stoffwechsel anderer Enzyme, die dem Knorpel Flüssigkeit entziehen.
    • Es stimuliert die Produktion von Proteoglykanen, Glucosamin und Kollagen.

    Glucosamin gegen Arthritis

    Anfänglich fand die konventionelle Medizin sehr wenige Stoffe, die gegen arthritische Schmerzen wirken.

    Dann kamen NSAR – nichtsteroidale Antirheumatika. Diese heute sehr bekannten Mittel waren damals neue Medikamente mit gängigen Namen wie Aspirin, Ibuprofen und später Naproxen-Natrium.

    • Sie konnten arthritische Schmerzen ziemlich gut überdecken. Sie hatten allerdings einige sehr schwere Nebenwirkungen, wenn sie über einen längeren Zeitraum in den Dosen eingenommen wurden, die notwendig waren, um den immer schlimmer werden Schmerz zu lindern.
    • Alles, von Magenblutungen über den Zusammenbruch unseres unteren Verdauungstrakts bis zum Leberversagen, ist möglich, wenn nicht unvermeidlich, wenn NSAR lang genug eingenommen werden.
    • Zu dieser Zeit wusste man noch nicht, dass Arthrose durch die Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten noch schlimmer werden kann.
    Das ändert sich jetzt. Seit mehr als 20 Jahren werden in Amerika und großen Teilen Europas, wie Deutschland, Italien, Portugal und Spanien, fortdauernde Forschung betreffend Glucosamin und seine Effektivität gegen Arthritis bei Menschen und Tieren betrieben.

    Glucosamin unterscheidet sich von schmerzstillenden Medikamenten. Glucosamin wirkt auf komplett andere Weise, da es natürlich ist.

    Glucosamin baut Knorpel, Sehnen und anderes Bindegewebe im Körper auf und erhält diese, indem es als Baustein dieser Materialien agiert und Enzyme hemmt, die Knorpel zerstören.

    Wenn der Körper nicht ausreichend mit Glucosamin versorgt ist, kann Arthritis - vor allem Arthrose - entstehen. Die lähmende Krankheit, von der Millionen von Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind, zeichnet sich durch einen Zusammenbruch der „Stoßdämpfer“ der Gelenke aus, vor allem jener, auf denen Gewicht lastet, wie der Hüfte oder dem Knie.

    Glucosamin wirkt, indem die Knorpelzerstörung, Gelenksschmerzen, Schwellungen und der Verlust der Beweglichkeit auf natürliche Weise gelindert werden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass Glucosamin wesentlich günstiger ist und aus natürlichen Quellen stammt.

    Glucosamin kann Ihre Arthritis nicht heilen, kann aber die Gelenksschmerzen jedoch sehr positiv beeinflussen. Da Glucosamin von innen wirkt und Sie somit ihre Gelenke in einer sprichwörtlichen warmen und schützenden Lösung baden und daran arbeiten, Ihre Gelenke zu heilen, anstatt einfach den Schmerz zu überdecken, werden die positiven Auswirkungen etwas langsamer sichtbar, als dies bei schmerzstillenden Medikamenten der Fall ist.

    Sobald Sie allerdings diese Schmerzlinderung erreicht haben, schützt Glucosamin Ihre Gelenke vor weiteren Schäden, während zukünftige Beschädigungen abgefangen werden. Im Vergleich mit Glucosamin hat sich herausgestellt, dass viele NSAR in Wirklichkeit Ihren arthritischen Gelenken schaden können und dazu führen, dass Ihre arthritischen Schmerzen schlimmer werden, da die Gelenke weiter abgebaut werden.

    Wenn Sie sofortige Schmerzlinderung benötigen, kann Glucosamin gemeinsam mit schmerzstillenden Medikamenten eingenommen werden. So werden die Schmerzen temporär gelindert, während das Glucosamin Ihre Knorpel wieder aufbaut und Ihre Schmerzen reduziert. Beachten Sie, dass in den meisten klinischen Studien 1.500 mg Glucosamin pro Tag getestet wurden.

    Viele Menschen finden auch, dass Chondroitinsulfat und MSM gegen arthritische Schmerzen wirken.

    Ziehen Sie also, falls möglich, ein Produkt in Erwägung, das auch diese beiden Gelenknährstoffe enthält.

    In welchen Lebensmitteln ist Glucosamin enthalten?

    Heutzutage stehen nur noch sehr wenige Lebensmittel auf dem Speiseplan, die natürliche Glucosaminquellen enthalten. Meerestiere wie Hummer, Shrimps, Krabben und Muscheln zählen zu den wenigen Beispielen, aus denen der menschliche Körper Glucosamin gewinnen kann. Aus diesem Grund stellt ein glucosaminhaltiges Nahrungsergänzungsmittel eine echte Alternative dar.

    Wie äußert sich ein Mangel an Glucosamin?

    Besonders im fortschreitenden Alter kommt es vor, dass der Körper nicht mehr dazu in der Lage ist, Glucosamin aus der aufgenommenen Nahrung herzustellen. Die Folge ist eine eingeschränkte Beweglichkeit, ausgelöst durch eine zu wässrige bis fehlende Gelenkflüssigkeit. Im Regelfall sind dann vor allem die Knie und die Wirbelsäule betroffen, deren Bewegung ruft häufig Schmerzen hervor.

    Unzureichende Gelenkflüssigkeit führt außerdem zu einer schnelleren Abnutzung der Gelenke. Diesen Verschleiß kann der Körper selbst nicht stoppen, da der Aminozucker ebenfalls für die Regeneration abgenutzter Knorpelsubstanz zuständig ist.

    Glucosamin Einnahme und Anwendung

    Die empfohlene Tagesdosis liegt bei ungefähr 1.500 mg. Diese Dosis lässt sich im Regelfall nur durch die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels erreichen. Der Tagesbedarf kann als Einzeldosis oder aufgeteilt in drei Dosen vor den Mahlzeiten mit ausreichend Wasser eingenommen werden.

    Wird Glucosamin in einer Therapie zwecks Mangelausgleich verabreicht, sollte diese über einen Zeitraum von sechs Monaten laufen. Wer zum ersten Mal ein glucosaminhaltiges Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, kann positive Veränderungen nach ein bis drei Monaten bemerken - sofern das Glucosamin Produkt täglich eingenommen wird.

    Für wen ist Glucosamin besonders wichtig?

    Grundsätzlich hat jeder Mensch einen Bedarf an Glucosamin zur Sicherstellung der Beweglichkeit der Gelenke. Dieser ist erhöht

    • bei Arthrose
    • bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen
    • bei Sportlern, insbesondere bei Kraftsportlern
    • im fortschreitenden Alter

    Was Experten über Glucosamin sagen:

    1. Glucosamin lindert Schmerzen bei Arthrose

    Forschern der Creighton University in Nebraska zufolge dient die Zufuhr von Glucosamin der Linderung von bei Arthrose aufkommenden Symptomen. Die Ergebnisse ihrer Studien lassen außerdem vermuten, dass Glucosamin eine hemmende Wirkung auf die Fortentwicklung dieser Erkrankung hat.

    2. Glucosamin hemmt Entzündungen

    Laut Sven-David Müller Nortmann ist ein wesentlicher Effekt dieses körpereigenen Stoffes, dass weniger Knorpel zerstörende Enzyme freigesetzt werden. Zusätzlich fördert er den Abbau entzündungsfördernder Substanzen, die der Körper aufweist.

    3. Glucosamin stoppt Knorpelzerstörung

    Eine Langzeitstudie des belgischen Professors Jean-Yves Regnister bestätigte, dass die Zufuhr von Glucosamin eine Schädigung von Knorpelzellen blockiert. Gleichzeitig verifizierte die Studie die unterstützende Wirkung beim Aufbau neuer Knorpelsubstanz.

    4. Abhilfe bei Gelenk- und Rückenschmerzen

    Andere Studien zeigten, dass Glucosamin eine lindernde Wirkung auf Schmerzen in Gelenken und Rücken hat. Auch als präventive Maßnahme bei Sportlern oder bei Menschen mit Übergewicht, deren Gelenkbeanspruchung erhöht ist, erwies der Aminozucker sich als sinnvoll.

    Glucosamin Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

    Wird die empfohlene Dosierung eingehalten, so sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Die Einnahme von Glucosamin in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ist in diesem Fall ungefährlich. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten sollten Sie sich vorher bei Ihrem behandelnden Arzt vergewissern, dass keine Wechselwirkungen mit dem Präparat auftreten können.

    Wie sicher ist Glucosamin wirklich?

    Glucosamin ist im Allgemeinen eine sehr sichere Substanz. Es wurde seit den frühen 80er Jahren klinisch untersucht - Menschen nehmen es also problemlos seit über 20 Jahren ein. Sie sollten nur einige Dinge berücksichtigen, wenn Sie Glucosamin einnehmen.

    Allergien gegen Meeresfrüchte

    Da der Großteil des Glucosamins aus Meeresfrüchten stammt (einige Hersteller bieten Glucosamin aus Mais an), sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie die Glucosamin-Therapie beginnen. Falls das aus Meeresfrüchten stammende Glucosamin rein ist, ist es theoretisch möglich, dass Menschen, die Allergien gegen Meeresfrüchte haben, Glucosamin einnehmen können.

    Da Allergiker auf die Proteine in Meeresfrüchten reagieren und Glucosamin aus Chitin, einem Kohlenhydrat, gewonnen wird, ist es im Allgemeinen in Ordnung, unter Überwachung eines Arztes Glucosamin zu testen, da die Verarbeitung, durch die das Glucosamin gewonnen wird, die Proteine und die Antigene, auf die der Körper normalerweise reagieren würde, zerstört.

    Die offizielle Empfehlung ist allerdings, dass Menschen, die gegen Meeresfrüchte allergisch sind, Glucosamin vermeiden sollten.

    Glucosamin und Diabetiker

    Der Insulinspiegel kann mit Glucosamin, vor allem bei Diabetikern, fluktuieren. Glucosamin ist technisch gesehen ein Kohlenhydrat (ein Zucker), doch der Körper kann Glucosamin nicht in Glukose umwandeln. Daher liefert Glucosamin keine direkten zusätzlichen Glukosequellen.

    Bei diabetischen Patienten können viele Faktoren zu sich verändernden Blutwerten führen und es ist daher sehr wichtig, Ihren Arzt zu konsultieren, bevor Sie mit der Glucosamin-Therapie beginnen. Sie sollten auch sehr sorgfältig bei der Überwachung Ihrer Blutzuckerwerte sein, während Sie Glucosamin einnehmen. Lesen Sie das aktuellste Update über Glucosamin für Diabetiker.

    Glucosamin und Schwangere und stillende Frauen

    Schwangere Frauen sollten Glucosamin vermeiden. Es gibt nicht genügend Langzeitstudien an Föten, um klar sagen zu können, dass Glucosamin 100% sicher für den sich entwickelnden Fötus ist. Es gibt keine Hinweise darauf, dass es schädlich sein könnte, es ist aber dennoch besser, in einer solchen Situation auf Nummer sicher zu gehen.

    Glucosamin Überdosierung

    Extrem hohe Glucosamin-Mengen (ein Vielfaches der täglichen Dosis) können zu Verdauungsproblemen, wie weichem Stuhl, Durchfall oder Übelkeit führen.

    Glucosamin – eine lange Erfolgsgeschichte

    Mit Ausnahme der oben genannten Warnungen, hat Glucosamin eine lange Erfolgsgeschichte und wird als sehr sicher betrachtet.

    Beachten Sie, dass auf jeder Schachtel Aspirin angeführt ist, dass es nur für die temporäre (nicht dauerhafte) Linderung von arthritischen Schmerzen gedacht ist. Es sind nicht nur körperfremde Substanzen (Glucosamin ist natürlich und befindet sich derzeit in Ihren Gelenken), die neuere Generation schmerzstillender Medikamente haben auch einige potentiell gefährliche Nebenwirkungen. Schmerzstillender Medikamente verschleiern die Schmerzen außerdem nur und machen alles nur noch schlimmer.

    Wenn Sie aufhören, schmerzstillende Medikamente einzunehmen, kommen die Schmerzen schnell wieder.

    Glucosamin sorgt für eine fortdauernde Wirkung. Auch wenn Sie es nicht mehr einnehmen, werden Sie für einen gewissen Zeitraum geschützt sein. Eine tägliche Dosis einzunehmen ist die beste Möglichkeit, um Gelenksprobleme bestmöglich zu reduzieren und Ihre Gelenke zu schützen. Glucosamin wird über einen langen Zeitraum immer effektiver, wenn Sie seine Einnahme fortsetzen.

    Glucosamin Forschungsergebnisse

    Die aktuellsten bedeutenden klinischen Testresultate sind eingetroffen... Glucosamin und Chondroitin besser als Schmerzmittel?

    Mit dem ständig steigenden Interesse daran, wie die Einschränkungen eines Lebens mit Arthrose überwunden werden können, vor allem da zwei wichtige verschreibungspflichtige Medikamente vom Markt genommen wurden, haben kürzlich zwei bedeutende klinische Studien gezeigt, dass Glucosamin und Chondroitinsulfat besser wirken, als herkömmliche Schmerzmittel.

    Die Studie "GAIT"(Glucosamine/Chondroitin Arthritis Intervention Trial) meldete nach fünf Jahren der Rekrutierung, Tests und Analysen, dass die Kombination aus Glucosamin und Chondroitin effektiv bei der Behandlung von mittleren bis schweren Knieschmerzen aufgrund von Arthrose sind.

    Unter der Direktion der NIH (National Institutes of Health), einem der weltweit führenden medizinischen Forschungszentren, führten 13 höchst renommierte Forschungsuniversitäten in den Vereinigten Staaten randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte, parallele Effizienzstudien an über 1.500 Arthrosepatienten durch.

    24 Wochen lang erhielt jeder Teilnehmer eine tägliche Dosis von entweder:

    • Glucosamin und Chondroitin, eine Kombination aus beiden
    • schmerzstillendes Medikament
    • oder ein Placebo

    Die Schmerzniveaus aller Patienten wurden am Anfang der Studie und nach dem Ende der vier Wochen bewertet.

    Die Kombination aus Glucosamin und Chondroitin reduzierte den Schmerz im Vergleich zu Placebo und schmerzstillendem Medikament signifikant, wobei der WOMAC-Schmerzindex (Western Ontario and McMaster Osteoarthritis Index) verwendet wurde.

    Die Studie wurde mit dem Geld von Steuerzahlern, nicht von Herstellern, finanziert.

    Ungefähr zur gleichen Zeit, in der die Studienresultate der universitätsbasierten GAIT Studie in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurden, veröffentlichte eine unabhängige, klinikbasierte europäische Studie (welche als GUIDE Studie bekannt ist) ihre Ergebnisse. Auch diese zeigte die außergewöhnlichen Vorteile von Glucosamin.

    Die Glucosamine Efficacy (GUIDE) Studie meldete, dass Glucosaminsulfat die bevorzugte symptomatische Behandlungsmethode von Kniearthrose sein könnte.

    Dr. Herrero-Beaumont von der Fundacíón Jiménez Díaz in Madrid bewertete Glucosaminsulfat bei der Behandlung von Gelenksschmerzen in einer multizentrischen, randomisierten, placebo- und referenzkontrollierten, doppelblinden Studie als effektiver als Paracetamol.

    Das bedeutet, dass die Studie in mehreren Kliniken durchgeführt wurde, randomisiert wurde, um Befangenheit zu verhindern, sowohl im Vergleich zu Placebos und echten Medikamenten getestet wurde, und dass die Ärzte nicht wussten, wer das Placebo oder das Glucosamin einnahm. Das war eine außergewöhnlich gut designte Studie mit Dollarbeträgen in Millionenhöhe und die Resultate sprechen für sich.

    Die Glucosamine Unum in Die Efficacy (GUIDE) Studie fand in 13 verschiedenen europäischen Kliniken statt und verglich eine tägliche Dosis von 1.500 mg Glucosaminsulfat und eine viel größere, 3.000 mg, Dosis des frei verkäuflichen Medikaments Acetaminophen mit einem Placebo an 318 Patienten.

    Nach 24 Wochen, in denen die Arthrosepatienten überwacht wurden, zeigte die Studie klar die bessere Effektivität des Glucosamin-Nahrungsergänzungsmittels (sogar bei der halben Dosis des Medikaments), was mehrere Bereiche der Beschwerden und Mobilität betrifft.

    Die Studie bestätigte, dass sich Glucosamin als effektiver erwiesen hat, als das am häufigsten verwendete Schmerzmittel, Acetaminophen!

    Glucosamin Fakten

    • Glucosamin wurde alleine oder in Kombination mit Chondroitinsulfat gegen Arthrose verwendet. Arthrose ist der Hauptgrund für Behinderungen bei Senioren. Arthrose ist eine mit dem Alter in Verbindung stehende Erkrankung der Gelenksknorpel, welche zu einer strukturellen Veränderung der Gelenke führt.

    • Glucosamin ist eine Aminosäure, welche im Körper auf natürliche Weise aus Glukose und Glutamin hergestellt wird.

    • Glucosamin ist einer der Hauptbestandteile von Glykosaminoglykan, Hyaluronsäure und Proteoglykan, welche alle ausschlaggebend für die Bildung von Knorpeln sind.

    • Glucosamin Nahrungsergänzungsmittel wurden für die Behandlung von Arthrose, Rückenschmerzen, Gelenksschmerzen und grünem Star verwendet. An den meisten Glucosamin-Studien waren Menschen mit Kniearthrose beteiligt.

    • Die Glucosamin-Quellen in Nahrungsergänzungsmitteln sind normalerweise Meeresfrüchte, obwohl auch synthetisches Glucosamin verfügbar ist.

    Glucosamin Nebenwirkungen

    • Glucosamin wird gut vertragen. In einer dreijährigen Studie mit einer täglichen Einnahme von 1500 mg Glucosamin konnten keine schweren Nebenwirkungen feststellt werden.

    • Glucosamin Hydrochlorid wurde in Studien, die bis zu 24 Wochen dauerten, sicher angewandt.

    • Die häufigste Nebenwirkung durch die Einnahme von Glucosamin sind leichte Verdauungsbeschwerden.

    • Menschen mit einer Allergie gegen Meeresfrüchte sollten Glucosamin Nahrungsergänzungsmittel, die aus Meeresfrüchten gewonnen werden, vermeiden und sollten statt dessen ein vegetarisches Glucosamin Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

    • Es gab Bedenken betreffend der Auswirkung auf den Insulinspiegel und die Blutzuckerwerte. Tests, die an gesunden, fettleibigen Personen durchgeführt wurden, die unter Diabetes Typ 2 litten, zeigten allerdings keine Auswirkungen auf die Hämoglobin A1C oder Blutzuckerwerte, nachdem die Glucosamin Nahrungsergänzungsmittel 3 Monate lang eingenommen wurden.

    • Auch gab es Bedenken, dass Glucosamin die Cholesterinwerte und den Blutdruck erhöhen könnte. Es konnten allerdings bei Menschen, die Glucosamin Nahrungsergänzungsmittel bis zu 3 Jahre lang einnahmen, keine negativen Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel oder den Blutdruck festgestellt werden.

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