Stress ist ein sehr alter evolutionsbiologischer Reflex. Wenn eine Gefahr oder eine besondere Herausforderung drohte, bereitete sich der Körper darauf vor, Höchstleistungen zu erbringen – meist entweder im Kampf oder auf der Flucht.
Heute fehlt uns ein Ventil, um die natürliche Stressreaktionen unseres Körpers in die geeigneten Bahnen zu lenken. Denn der Alltag hält nur noch selten Herausforderungen für uns bereit, die sich durch Kampf oder Flucht meistern lassen. Der Druck in unserem Körper kann sich nicht entladen und der Stress bleibt unter Umständen bestehen.
Stress kann die Nährstoffversorgung des Körpers beeinflussen und sich dadurch selbst verstärken. Wenn Dauerstress die Funktion des Verdauungssystems stört, kann beispielsweise die Aufnahme von Magnesium und B-Vitaminen beeinträchtigt sein.
Zudem können Stresshormone wie Cortisol den Stoffwechsel beeinflussen. Das kann unter anderem einen erhöhten Magnesiumverlust zur Folge haben. Gerade Magnesium und B-Vitamine sind aber wichtig für eine normale Funktion von Nervensystem und Psyche – ein Mangel kann wiederum zu typischen Stresssymptomen führen. Oft wird eine Stressspirale in Gang gesetzt, der man nur schwer entkommen kann.
Bei Stress können sie in vielen Fällen auf natürliche Hilfe bauen. Über die Unterstützung einer optimalen Versorgung mit wichtigen Nährstoffen können Sie den Folgen einer beeinträchtigten Nährstoffaufnahme entgegenwirken. Und bei den Ursachen setzten Adaptogene an.
Als Adaptogene gelten bestimmte Pflanzen, die zum Beispiel aus dem Ayurveda bekannt sind. Adaptogene sollen durch die Harmonisierung aller Körperfunktionen das generelle Wohlbefinden, die Lebenskraft und die seelische Gesundheit fördern – und dadurch die Widerstandsfähigkeit gegen Stress und die mentale Belastbarkeit beeinflussen. [1]
*Die gesundheitsbezogenen Angaben zu den Pflanzen und Pflanzenstoffen sind noch nicht abschließend bewertet. Aufgrund der guten Studienlage lässt sich die hier beschriebene Wirksamkeit jedoch hinreichend belegen. Die gesundheitsbezogenen Angaben zu Vitaminen und Mineralstoffen wurden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich untersucht und bestätigt. [2]
Ashwagandha wird in der indischen Heilkunde seit 5000 Jahren zur Stärkung der Lebenskraft verwendet. Ashwagandha wird auch „Schlafbeere“ genannt und den adaptogenen Pflanzen zugeordnet. 48 Inhaltsstoffe konnten in der Ashwagandha Wurzel eindeutig nachgewiesen werden. Als biologisch aktive Komponenten und damit für die Naturheilkunde besonders interessant gelten die Withanolide.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Ashwagandha untersucht und insbesondere die Verwendungszwecke betrachtet. Demnach wird die Schlafbeere im Ayurveda traditionell als Mittel mit beruhigenden, lebensverlängernden, verjüngenden und gedächtnisfördernden Eigenschaften verwendet. [3]
- Ashwagandha hilft dem Körper, mit Stress umzugehen [4]
- Ashwagandha trägt zum emotionalen Gleichgewicht und allgemeinen Wohlbefinden bei [5]
- Ashwagandha kann das Lernen und das Gedächtnis unterstützten [6]
- Ashwagandha unterstützt das Einsetzen des Schlafes [7]
Rhodiola rosea wird traditionell in kalten Regionen wie Sibirien zur Unterstützung der körperlichen und geistigen Widerstandskraft genutzt. Obwohl die Rosenwurz ursprünglich nicht zur ayurvedischen Tradition gehört, ist sie heute oft Teil ayurvedisch inspirierter Behandlungskonzepte, da sie gut in das Prinzip der Rasayanas genannten verjüngenden und stärkenden Mittel passt.
Rosenwurz (Rhodiola rosea) trägt zu einer optimalen geistigen und kognitiven Aktivität bei und hilft, die Wahrnehmung zu stimulieren und den Gemütszustand zu verbessern. [8]
Schwarzer Pfeffer ist vor allem für seinen Inhaltsstoff Piperin bekannt. Schwarzer Pfeffer Extrakt wird in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet, um durch Piperin die Bioverfügbarkeit anderer pflanzlicher Inhaltsstoffe zu erhöhen. Zudem vitalisiert Schwarzer Pfeffer das Nervensystem. [9] [10]
Magnesium gilt als Anti-Stress-Mineralstoff. Da eine unzureichende Aufnahme zu typischen Stresssymptomen führen kann, ist eine dauerhaft ausgewogene Versorgung wichtig. Das anorganische Magnesiumoxid hat einen hohen Gehalt an elementarem Magnesium und füllt die körpereigenen Magnesiumspeicher langfristig auf.
Die EFSA bestätigt unter anderem den Beitrag von Magnesium [2]
- zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
- zu einem normalen Energiestoffwechsel
- zu einer normalen Funktion des Nervensystems
- zu einer normalen psychischen Funktion
B-Vitamine sind als „Nervennahrung“ bekannt und bewährt. Sie sind an Funktion und Regeneration der Nerven beteiligt, tragen dazu bei, Reizbarkeit zu vermindern und ausgeglichen und belastbar zu bleiben. Gerade in stressigen und belastenden Lebensphasen unterstützen sie durch ihren Beitrag zum Energiestoffwechsel Antriebskraft und Motivation.
Die EFSA bestätigt unter anderem den Beitrag von Vitamin B5 [2]
- zu einem normalen Energiestoffwechsel
- zu einer normalen Synthese von Neurotransmittern
- zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
- zu einer normalen geistigen Leistung
sowie den Beitrag von Vitamin B6 [2]
- zu einem normalen Energiestoffwechsel
- zu einer normalen Funktion des Nervensystems
- zur normalen psychischen Funktion
- zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
- ganzheitliche 6-in-1 Formel auf wissenschaftlicher Grundlage
- mit patentiertem KSM-66® Ashwagandha Extrakt
- ergänzt durch Rhodiola rosea und Schwarzen Pfeffer Extrakt
- optimiert mit Magnesium, Vitamin B5 und Vitamin B6
- höchstmögliche, laborgeprüfte Qualität und Reinheit
- garantiert frei von gentechnisch veränderten Substanzen
- laktosefrei, glutenfrei und frei von Soja
- für Vegetarier und Veganer geeignet
Sollten Sie an bekannten Allergien gegen eine oder mehrere der Zutaten dieses Produkts leiden oder sich in medikamentöser Behandlung befinden, lassen Sie sich vor der Einnahme von Ihrem Arzt beraten. Dieses Produkt wird für schwangere und stillende Frauen nicht empfohlen. Nicht empfohlen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
Nehmen Sie pro Tag nicht mehr als ein Produkt mit Ashwagandha Extrakt ein. Ashwagandha wird nicht empfohlen für Menschen mit Prostatakrebs und kann in seltenen Fällen Auswirkungen auf Leber und Schilddrüse haben. Nicht empfohlen für Menschen mit bestehenden oder früheren Erkrankungen der Leber.
Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Erwachsene nicht mehr als 2 mg isoliertes Piperin pro Tag über Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen und Schwangere solche Mittel nicht verwenden sollten.
Personen, die Medikamente einnehmen, sollten vor dem Verzehr von Ashwagandha Produkten stets ärztlichen Rat einholen. Es gibt Hinweise darauf, dass Ashwagandha mit einigen Medikamenten in Wechselwirkung treten kann, darunter Medikamente gegen Diabetes und Bluthochdruck, Medikamente, die die Reaktion des Immunsystems verringern (Immunsuppressiva), Beruhigungsmittel, Medikamente gegen Krampfanfälle (Antikonvulsiva) und Schilddrüsenhormon-Medikamente.