Vitamin D in Lebensmitteln: Worin ist es enthalten?
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Welche Lebensmittel enthalten Vitamin D?
Die Auswahl an Vitamin-D-haltigen Lebensmitteln ist überschaubar. Es findet sich vor allem in:
- fettem Fisch
- Lebertran
- Innereien
- Milch, Eiern und Butter (geringe Mengen)
Lebertran und fetter Fisch wie Hering leisten den größten Beitrag zur Vitamin-D-Versorgung über die Nahrung. In unseren Breitengraden stehen diese Lebensmittel jedoch eher selten auf dem Tisch. Insbesondere Lebertran, gewonnen aus der Leber von Dorsch oder Kabeljau, mit seinem ranzigem Geschmack ist bei vielen verpönt. Milchprodukte und Eier konsumieren wir häufiger. Die Mengen, die wir täglich davon essen, sind allerdings zu gering, um ausreichend Vitamin D aufzunehmen.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Mindesteinnahme von 20 Mikrogramm (mcg oder µg) Vitamin D pro Tag. Das entspricht 800 IE – die Abkürzung steht für Internationale Einheit. Viele Experten raten zu einer Einnahme von durchschnittlich 5.000 IE (bei Erwachsenen mit einem Körpergewicht von etwa 70 Kilogramm).
Gehaltvoll: Vitamin-D-haltige Lebensmittel
Diese Lebensmittel sind besonders reich an Vitamin D:
- 250 bis 300 mcg in Lebertran
- 8-25 mcg in Räucheraal und Hering
- 16 mcg in Lachs
- 4 mcg in Makrele
- 3,8 mcg in Kalbfleisch
- 1,7 mcg in Rinderleber
- 2,9 mcg in Hühnerei
- 2,5 bis 7,5 mcg in mit Vitamin D angereicherter Margarine
- 1,3 mcg in Goudakäse
- 1,2 mcg in Butter
Achtung: Diese Angaben beziehen sich auf jeweils 100 Gramm. Lebensmittel werden in unterschiedlichen Mengen konsumiert. Der tatsächliche Vitamingehalt lässt sich anhand der jeweiligen Portionsgröße errechnen.
Das „Sonnenvitamin” ist nicht sehr hitzeempfindlich. Lebensmittel mit Vitamin D wie Fisch und Ei können gegart und gebraten werden. Das Vitamin verträgt Temperaturen bis zu 180 Grad Celsius.
Veganer sollten nachhelfen
Vitamin D steckt vor allem in tierischen Lebensmitteln. Darum sind gerade Veganer anfälliger für einen Vitamin-D-Mangel. Zwar enthalten Avocados und Pilze Vitamin D2, eine Vorstufe von Vitamin D3, dieses muss aber erst durch die Sonneneinstrahlung über die Haut in Vitamin D3 umgewandelt werden. Vitamin D kaufen Sie am besten in Kombination mit Vitamin K2, diese kann ganzjährig Abhilfe schaffen.
Häufig gestellte Fragen zu Vitamin D in Lebensmitteln
Nur in sehr wenigen. Die besten Quellen sind:
- Fetter Fisch: Lachs, Hering, Makrele, Sardinen.
- Eier: vor allem das Eigelb.
- Leber: Rinder- oder Kabeljauleber.
- Butter und Käse: kleine Mengen.
- Pilze: besonders Champignons oder Shiitake – aber nur, wenn sie Sonnenlicht abbekommen haben.
Ehrlich gesagt: nein. Selbst wenn du regelmäßig Fisch isst, würdest du meist nur 5–10 % des täglichen Bedarfs decken. Der Körper macht den Großteil über Sonnenlicht selbst. In unseren Breiten ist das im Winter fast unmöglich – daher brauchen viele ein Supplement.
Kommt auf den Fisch an.
- Wildlachs: ca. 600–1000 IE pro 100 g
- Zuchtlachs: eher 200–400 IE pro 100 g Zum Vergleich: Der Körper bildet an einem sonnigen Sommertag locker 10.000 IE in 20–30 Minuten.
Fast keine. Nur Pilze enthalten nennenswerte Mengen – aber auch nur, wenn sie unter UV-Licht gewachsen sind. Veganer müssen also fast immer auf Vitamin D-Präparate zurückgreifen.
In manchen Ländern (z. B. USA, Kanada, Skandinavien) wird Milch, Margarine oder Orangensaft mit Vitamin D angereichert. In Deutschland ist das kaum üblich. Nur vereinzelte Produkte – z. B. bestimmte Pflanzenmilch oder Frühstückscerealien – enthalten zugesetztes Vitamin D.
Nicht wirklich. Vitamin D ist hitzestabil – also keine Sorge, dein Fisch verliert durch Braten oder Backen kaum etwas.
Ganz einfach:
- Regelmäßig Sonne tanken. Gesicht, Arme und Beine 15–30 Minuten in die Sonne (ohne Sonnencreme) – je nach Hauttyp.
- Fisch ein- bis zweimal pro Woche.
- Und wenn das nicht reicht: ein gutes D3/K2-Supplement nehmen, vor allem im Winter.
Kaum möglich. Du müsstest täglich kiloweise Fisch essen. Überdosierungen entstehen fast ausschließlich durch Nahrungsergänzungsmittel, nicht durch Essen.
Die absoluten Topquellen sind:
- Wildlachs – bis zu 1000 IE pro 100 g
- Hering – rund 800–1000 IE pro 100 g
- Makrele – ca. 400–600 IE pro 100 g
- Sardinen – 300–500 IE pro 100 g
- Lebertran – Spitzenreiter mit über 10.000 IE pro Esslöffel (aber kaum jemand mag’s)
- Eier (Eigelb) – etwa 80–100 IE pro Stück
- UV-bestrahlte Pilze (z. B. Champignons, Shiitake) – 200–1200 IE pro 100 g, je nach Sorte
Neben den “Bomben” gibt’s auch kleine, aber regelmäßige Quellen:
- Butter, Käse, Vollmilch – kleine Mengen, meist unter 50 IE/100 g
- Rinderleber – etwa 50 IE pro 100 g
- Thunfisch (Dose oder frisch) – ca. 200 IE/100 g
- Austern und Garnelen – 100–200 IE/100 g
Aber: Selbst mit ausgewogener Ernährung kommst du selten über 400–600 IE täglich. Der Körper braucht deutlich mehr, besonders im Winter.
Vitamin D3 (Cholecalciferol) kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor – also:
- Fetter Fisch (Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch, Sardinen)
- Eier (Eigelb)
- Leber und Lebertran
- Butter und Käse in geringen Mengen
Pflanzliche Lebensmittel enthalten dagegen meist Vitamin D2, das schwächer wirkt. Ausnahme: UV-behandelte Pilze, die D2 enthalten, aber trotzdem nützlich sind.
Nein, kaum. Du müsstest täglich etwa 500 g Lachs oder ein halbes Kilo Pilze essen. Das meiste Vitamin D bekommst du über Sonnenlicht oder (wenn nötig) Nahrungsergänzung.
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