Eisen Nahrungsergänzung kaufen - was Sie wissen sollten!
Wenn Sie Eisen Nahrungsergänzungsmittel kaufen möchten, sind Sie hier genau richtig. Bei uns finden Sie Eisen Präparate in höchster Qualität und Bioverfügbarkeit, garantiert frei von unerwünschten Zusatzstoffen und Allergenen. Bevor Sie Eisen Nahrungsergänzung kaufen, können Sie sich hier informieren, was dabei zu beachten ist.
Das Spurenelement Eisen ist essentiell für die Bildung von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen, welche den eingeatmeten Sauerstoff aus der Lunge über den Blutkreislauf verteilen und zu den Zellen im ganzen Körper transportieren.
Eisen ist deshalb für die Energie von Geist und Körper entscheidend. Ein Eisenmangel äußert sich oft in Müdigkeit, Blässe, Haarausfall oder brüchigen Nägeln. Vor allem Frauen, Vegetarier und Veganer haben oft zu wenig Eisen im Blut.
Der Organismus kann Eisen nicht selbst herstellen, sodass eine regelmäßige Zufuhr dieses Spurenelementes erforderlich ist. Etwa 1 mg Eisen geht dem Körper pro Tag verloren, z. B. über den Darm, die Niere und die Haut. Der tägliche Eisen-Bedarf kann je nach Lebensstil und -phase deutlich variieren.
Normalerweise kommen in einem gesunden Organismus insgesamt 2 bis 4g Eisen vor. Ein Eisenspeicher befindet sich unter anderem auch in der Leber und in der Milz.
Eisen Wirkung
Im Knochenmark wird Eisen für die Blutbildung benötigt. Das vom Körper aufgenommene Eisen ist in den roten Blutkörperchen enthalten und bindet den Sauerstoff für den Transport zu den einzelnen Körperzellen.
So gelangt der Sauerstoff zu den Muskeln, wo er gespeichert wird, und trägt zu Energiegewinnung der Zellen ebenso bei wie zur Herstellung von Botenstoffen im Gehirn.
Eisen wird empfohlen bei:
- Nicht ausreichender Zufuhr über die Nahrungsaufnahme, z. B. bei vegetarischer bzw. veganer Ernährungsweise.
- Einem vermehrten Eisenbedarf, der u.a. bei Leistungssportlern und schwangeren oder stillenden Frauen ebenso auftreten kann wie in Wachstumsphasen (z. B. Pubertät) oder bei längeren Aufenthalten in großen Höhen
- Blutverlusten, z. B. durch 2-4maliges Blutspenden pro Jahr, Menstruation, Operationen oder Unfälle.
In welchen Lebensmitteln ist Eisen enthalten?
Die Konzentration von Eisen in der Nahrung ist ganz unterschiedlich hoch. Zu den bedeutenden Lieferanten des zweiwertigen Eisens, das gut vom Organismus aufgenommen werden kann, gehören Lebensmittel tierischen Ursprungs wie rotes Fleisch, insbesondere Innereien wie Leber und Nieren.
In pflanzlichen Lebensmitteln variiert die Eisenkonzentration deutlich. Spitzenwerte erreichen z. B. Hülsenfrüchte, (Vollkorn-) Getreide, Nüsse und Petersilie. Zu großen Teilen ist in der pflanzlichen Nahrung jedoch das vom Menschen weniger gut zu verwertende, dreiwertige Eisen enthalten.
Wie äußert sich ein Eisenmangel?
Eisenmangel ist eine weltweit verbreitete Mangelerscheinung, von der Millionen Menschen betroffen sind. Die Ursachen sind dabei vielfältig und können von Region zu Region variieren.
Zu den typischen Symptomen des Eisenmangels gehören:
- Müdigkeit und Erschöpfung
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühle
- Konzentrationsprobleme
- Leistungsabfall
- Atemnot und Herzklopfen
- Blässe
- Appetitlosigkeit
- Haarausfall
- brüchige Nägel
- eingerissene Mundwinkel
Eisen Einnahme und Anwendung:
Im Normalfall sollte eine ausgewogene Ernährung den täglichen Eisenbedarf eines Menschen decken können. Bestimmte Beanspruchungen oder Lebensumstände können jedoch zu einem erhöhten Eisenbedarf führen, sodass eine Zufuhr von Eisen durch die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Ergänzung darstellt.
In der Regel liegt die empfohlene Dosis für die Aufnahme von Eisen bei etwa 10 mg pro Tag (etwa 15 mg bei einem vermehrten Bedarf). Liegt ein Eisendefizit vor, kann es mehrere Monate dauern, bis die Speicher des Körpers wieder aufgefüllt sind.
Eine Beschleunigung der Therapie kann durch die Einnahme von gut verwertbarem Eisen erreicht werden. Ebenso wichtig ist eine gute Verträglichkeit des ausgewählten Produktes.
Für wen ist Eisen besonders wichtig?
- Frauen mit Kinderwunsch
- Schwangere und stillende Frauen
- Frauen mit starken Monatsblutungen
- Sportler
- Senioren
- Kinder und Jugendliche
- Blutspender
- Veganer
- Vegetarier
Eisen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
In der empfohlenen Dosierung ist Eisen ein sicheres Nahrungsergänzungsmittel ohne Nebenwirkungen. Detailliertere Informationen zur Anwendung und zu möglichen Wechselwirkungen liefern die den einzelnen Produkten beigefügten Hinweise.
Menschen, die Medikamente einnehmen oder eine Nierenerkrankung haben, sollten - ebenso wie schwangere oder stillende Frauen - Eisen als Nahrungsergänzungsmittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt zu sich nehmen.
Was Experten über Eisen sagen:
1. Mythos Spinat
Dass Spinat besonders viel Eisen enthält, ist seit Jahrzehnten ein hartnäckiges Gerücht. Heute weiß man, dass die in diesem Gemüse enthaltene Oxalsäure sogar eine hemmende Wirkung auf die Aufnahme von Eisen für den Körper hat.
2. Fördernde und hemmende Faktoren für die Eisenaufnahme im Körper
Laut der Universität Hohenheim zeigen neuere Studien, dass der Genuss von schwarzem Tee oder Kaffee zu den Mahlzeiten eher geringe Effekte auf die Verwertung des Eisens aus den verzehrten Speisen hat und keine Blutarmut erzeugen kann.
Obst und Gemüse mit viel Vitamin C, z. B. frisch gepresster Orangensaft, können eine absorptionsfördernde Wirkung auf den Körper haben. Insgesamt werden nur rund 10 Prozent des mit der Nahrung zugeführten Eisens auch vom Körper verwendet.
Häufig gestellte Fragen zu Eisenpräparaten
In einigen Fällen wird empfohlen, Eisenpräparate nicht täglich, sondern in zeitlichen Abständen einzunehmen. Hintergrund ist, dass die Eisenaufnahme vom Körper reguliert wird, sodass eine Pause zwischen den Einnahmen den Eisenstatus verbessern kann. Ob eine tägliche Einnahme sinnvoll ist, sollte immer ärztlich entschieden werden.
Am besten ist Eisen verfügbar, wenn es auf nüchternen Magen eingenommen und mit Vitamin C kombiniert wird – z. B. mit Orangensaft. Sollte die Einnahme auf leeren Magen jedoch Magenbeschwerden verursachen, wird empfohlen, ein Eisenpräparat im Rahmen einer Mahlzeit aufzunehmen. Bitte konsultieren Sie bei Unsicherheiten zur Einnahme Ihren Arzt.
Eisen kann grundsätzlich unabhängig von der Tageszeit eingenommen werden. Um Wechselwirkungen mit Lebensmitteln und Kaffee bzw. Tee zu vermeiden, kann eine abendliche Aufnahme sinnvoll sein – unter Berücksichtigung der Empfehlung Ihres Arztes oder des Herstellers.
Der tägliche Eisenbedarf wird in den Ernährungsempfehlungen mit etwa 10–15 mg für Erwachsene angegeben. Diese Menge kann über eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen und grünem Gemüse in Kombination mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln und ggf. Fleisch erreicht und ggf. über ein zusätzliches Eisenpräparat gesichert werden.
Die Eisenaufnahme kann durch bestimmte Stoffe aus Lebensmitteln und Medikamenten (z. B. Antazida) beeinträchtigt werden. Um die Verfügbarkeit von Eisen nicht zu reduzieren, empfiehlt sich ein zeitlicher Abstand zu Calcium (z. B. Milchprodukte oder Calciumpräparate) und zu Kaffee oder schwarzem/grünen Tee aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe.
Gleiches gilt für Phytate in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten, deren Gehalt sich durch Einweichen, Fermentieren oder Vitamin-C-reiche Beigaben verringern lässt.
Vitamine hemmen die Eisenaufnahme in der Regel nicht. Im Gegenteil: Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme sogar.
Häm-Eisen aus tierischen Lebensmitteln (z. B. Fleisch) wird am besten aufgenommen. Allerdings können Sie die Bioverfügbarkeit von Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln durch Vitamin C optimieren. In Nahrungsergänzungsmitteln werden unterschiedliche Eisenverbindungen verwendet, u.a. gibt es Präparate auf Basis von Eisenbisglycinat, die mit Vitamin C angereichert sind.
Eine Nahrungsergänzung sollte grundsätzlich unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss an Eisen gesundheitliche Probleme verursachen kann. Deshalb ist es wichtig, den Eisenstatus vor einer geplanten Einnahme durch eine Blutuntersuchung abklären zu lassen.
Der Körper verliert Eisen hauptsächlich durch natürliche Prozesse wie Haut- und Schleimhautverluste, Schwitzen und Frauen zusätzlich über hormonelle Blutungen. Auch häufige Blutspenden können den Eisenstatus beeinflussen. Bei Auffälligkeiten sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Eisen-Schnelltests für zu Hause können erste Hinweise auf den Eisenstatus geben. Sie ersetzen jedoch keine ärztliche Untersuchung. Für eine sichere Diagnose und Beurteilung, ob eine Nahrungsergänzung für Sie notwendig ist, sind ausführliche Blutuntersuchungen im Labor in ärztlicher Rücksprache erforderlich.