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Folsäure kaufen - was Sie wissen sollten!

Folsäure ist entscheidend für die Frühentwicklung des ungeborenen Kindes, unterstützt geistige Funktionen bis ins hohe Alter, und schützt unter anderem vor Herzkreislauferkrankungen, Migräne und Krebs.

Folsäure gehört zu der Gruppe der wasserlöslichen B Vitamine, und ist auch unter der Bezeichnung Vitamin B9 bekannt. Teile des Vitamin B Komplexes arbeiten eng zusammen; Folsäure und Vitamin B12 haben dabei eine besonders enge biochemische Beziehung und benötigen einander.

Folsäure ist ein wichtiger Baustein für die Funktion der Körperzellen und des Gehirns. Es fördert den Abbau von Homocystein im Blut, welches zu Herzkreislauferkrankungen führen kann.

Folsäure wird als Folat über die Nahrung aufgenommen und ist besonders reichhaltig in Innereien, grünem Blattgemüse, Nüssen und Eiern enthalten. Da ein Folsäuremangel während der Schwangerschaft zu einem Neuralrohrdefekt beim ungeborenen Kind führen kann, ist die ausreichende Versorgung mit Folsäure während dieser Phase besonders wichtig.[1]

Welche Funktionen hat Folsäure?

Folsäure greift in den Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel ein, der grundlegend zur Zellteilung und -reparatur beiträgt. Über seinen Einfluss auf Plasma Homocystein kontrolliert Folsäure außerdem die Regulierung der DNA.[2] [3] Diese zellulären Prozesse sind die Grundlagen für die verschiedenen Funktionen von Folsäure im Körper:

  • Folsäure schützt Mutter und Kind: Erhöhte Zufuhr von Folsäure während der Schwangerschaft unterstützt die rasante Zellteilungsgeschwindigkeit und verringert das Risiko von schwerwiegenden Geburtsschäden wie Spina bifida.[1]

  • Folsäure reduziert das Herzkreislaufrisiko: Ein Defizit an Folsäure erhöht den Homocysteinspiegel. Homocystein verstopft die Blutgefäße und trägt zu Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfällen bei.[2]

  • Folsäure hilft bei Migräne: Homocystein scheint sich auch negativ auf das Auftreten von Migräne und Kopfschmerzen auszuwirken. Folsäure kann die Häufigkeit von Migräneanfällen reduzieren.[4]

  • Folsäure hält geistig fit: Folsäuremangel trägt zu der Abnahme der geistigen Flexibilität und des Erinnerungsvermögens im Alter bei, sowie zur Entstehung von Alzheimer. Folsäure bewahrt die kognitiven Fähigkeiten und kann das Risiko einer Alzheimererkrankung verringern.[5]

  • Folsäure trägt zum Schutz vor Krebs bei: Folsäuremangel erhöht die Wahrscheinlichkeit, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken. Ein ausgeglichener Folsäurespiegel kann den Körper daher im Schutz vor Krebserkrankungen unterstützen.[2]

Folsäure Mangel - wie entsteht er und was sind die Symptome?

Folsäure Mangel gilt als die am weitesten verbreitete Mangelerscheinung der westlichen Industrieländer. Erste Symptome eines Folsäure Mangels treten jedoch oft erst 3 bis 6 Monate nach völligem Entleeren der körpereigenen Folsäurspeicher auf.[2]

Folsäure Mangel entsteht entweder durch unzureichende Zufuhr über die Nahrung oder durch mangelhafte Verwertung von aufgenommener Folsäure. Letzteres kann genetische Ursachen haben, wie z.B. eine Mutation in dem Enzym zur Umwandlung von Folsäure, oder durch Krankheiten wie z.B. Reizdarm oder Zöliakie.

Personen, die von dem Enzymdefekt betroffen sind, sollten keine Nahrungsergänzungen mit Folsäure zu sich nehmen, sondern dessen aktive Folat Form als 5-Methyltetra­hydrofolat (5-MTHF). In diesem Fall ist im Körper keine enzymatische Umwandlung von Folsäure in Folat mehr notwendig.

Folsäure Mangel kann auch durch übermässigen Alkoholkonsum bedingt sein.[6] Er tritt jedoch selten allein auf, sondern meist in Verbindung mit anderen Mikronährstoffen. Bei Verdacht auf Folsäuremangel sollten daher auch die Konzentrationen anderer Vitamine und Spurenelemente beobachtet werden, vor allem jene der B-Vitamine.

Mögliche Symptome eines Folsäure Mangels sind:[6]

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Reizbarkeit
  • Atemlosigkeit
  • Herzrasen
  • Offene Stellen und Geschwüre in Mund- und Rachenraum
  • Veränderungen in der Pigmentierung von Haut, Haaren, oder Fingernägeln

Wieviel Folsäure braucht man?

Die empfohlene Tagesdosis an Folsäure wird in Folat-Äquivalenten angegeben. Diese beschreiben die Summe folatwirksamer Verbindungen, die über die Nahrung aufgenommen werden.

Empfohlene Zufuhr von Folat-Äquivalenten in µg (Mikrogramm) pro Tag:[7]
  • Neugeborene bis 4 Monate: 60 µg/Tag
  • Säuglinge 5 bis 12 Monate: 80 µg/Tag
  • Kinder 1 bis 3 Jahre: 120 µg/Tag
  • Kinder 4 bis 7 Jahre: 140 µg/Tag
  • Kinder 8 bis 10 Jahre: 180 µg/Tag
  • Kinder 11 bis 12 Jahre: 240 µg/Tag
  • Kinder ab 13 Jahre, Jugendliche und Erwachsene: 300 µg/Tag
  • Schwangere: 550 µg/Tag*
  • Stillende: 450 µg/Tag

* Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen wird empfohlen, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung mindestens 400 µg Folsäure oder Folat pro Tag in Form einer Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen.

Wer braucht Folsäure?

Folsäure sollte dem Körper als Teil einer gesunden Ernährung täglich zugeführt werden. Besonderes Augenmerk auf eine ausreichende Aufnahme an Folsäure ist in Vorbereitung und während der Schwangerschaft und Stillzeit zu legen.

Ebenso wichtig ist eine zusätzliche Aufnahme an Folsäure, wenn der Körper nicht in der Lage ist, Folsäure optimal zu verarbeiten, z.B. durch genetische oder krankheitsbedingte Faktoren.[2] [6]

Folsäure schützt Mutter und Kind

Folsäure wird besonders in jenen Zellen benötigt, die sich rapide teilen und vermehren, wie z.B. Stammzellen des Blutes, die für die ständige Erneuerung der Blutkörperchen verantwortlich sind. Dies erklärt auch, warum Folsäure eine entscheidende Rolle in der Schwangerschaft spielt, wo in kurzer Zeit enorme Anzahlen an neuen Zellen hergestellt werden müssen.

Wird dem Körper zu wenig Folsäure zugeführt, kann es zu schwerwiegenden Geburtsschäden wie Neuralrohdefekten und Spina bifida kommen. Besonders hoch ist das Risiko, wenn die Mutter durch einen genetischen Polymorphismus Folsäure weniger gut verwerten kann, z.B. durch ein weniger aktives Enzym (Methylenetetrahydrofolat Reduktase).[1] [8]

Folsäure reduziert das Herzkreislaufrisiko

Unzureichende Zufuhr von Folsäure erhöht die Konzentration des im Plasma zirkulierenden Homocysteins. Erhöhte Homocystein Werte wurden mit einem höheren Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfälle assoziiert.[1]

Die direkte Verbindung von Folsäure und Homocystein Werten ist jedoch komplex, da auch ein Vitamin B12 Mangel das Homocystein ansteigen lässt. Es ist daher anzunehmen, dass eine alleinige Zufuhr von Folsäure nicht ausreicht, um das Herzkreislaufrisiko zu senken, wohl aber in Verbindung mit einer ganzheitlichen Herstellung des Gleichgewichts an Mikronährstoffen.

Die Einnahme eines Vitamin B Komplexes der Folsäure beinhaltet führt zu einer signifikanten Reduktion der Plasma Homocystein Werte. Folsäure und andere B Vitamine reduzieren außerdem das Schlaganfallsrisiko.[9] Forscher fanden kürzlich heraus, dass Folsäure auch direkt auf die Auskleidung - das Epithel - der Blutgefäße wirkt, und diese vor oxidativen Schäden schützt, die eine häufige Ursache für Herzinfarkte darstellen.[10]

Folsäure hilft bei Migräne

Erhöhte Homocystein Werte sind mit der Häufigkeit auftretender Magräneschübe verbunden. Forscher entdeckten, dass Personen mit einer weniger aktiven Form des Enzyms Methylenetetrahydrofolat Reduktase häufiger an Migräne leiden. Dies beruht auf dem durch das inaktive Enzym bedingten Folsäure Mangel und damit einhergehenden hohen Homocystein Werten.

Eine Studie australischer Forscher zeigte, dass in diesen Personen die Migräne Anfälle umso seltener waren, je höher der Folsäure Spiegel war.[4]

Folsäure hält geistig fit

Dass Folsäure entscheidend zur Entwicklung von Nervenzellen und des Gehirns beiträgt lässt sich aus der direkten Verbindung von Folsäure Mangel mit neuronalen Geburtsschäden ableiten. Die positive Wirkung von Folsäure auf die Erhaltung der Nervenzellen lässt jedoch bis ins hohe Alter nicht nach.

So korreliert ein Folsäure Mangel mit schlechten kognitiven Leistungen im Alter. Zusätzliche Zufuhr von Folsäure hingegen führte bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung zu einer Verbesserung der mentalen Leistung und des Erinnerungsvermögens. Außerdem wurden Biomarker im Blut, die auf eine entstehende Alzheimer Erkrankung hinweisen, durch die Einnahme von Folsäure gesenkt.[5]

Folsäure trägt zum Schutz vor Krebs bei

Folsäure stellt die Methylgruppe zur Methylierung der DNA bereit. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Regulierung der DNA, sowie zu deren Reparatur nach aufgetretenen Schäden. Ist zu wenig Folsäure vorhanden, kommt es zu unzureichender Methylierung der DNA. Markant ist, dass unzureichend methylierte DNA ein Markenzeichen von Tumorzellen ist, ebenso wie geringe Reparaturaktivität. Diese zelluläre Instabilität trägt zur Flexibilität und damit zur Aggressivität von Krebszellen bei.

Der zelluläre Methylierungszustand kann durch Folsäure verbessert, und das Krebsrisiko gesenkt werden, zeigte eine Studie an Rauchern mit Lungenkarzinom. Niedrige Folsäure Werte wurden auch mit der Entwicklung von Darm-, Gebärmutterhals-, Spreiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, und Brustkrebs in Verbindung gebracht. Wissenschaftler plädieren daher für eine globale Zufuhr von Folsäure zur Krebsprävention, z.B. durch Anreicherung in Lebensmittel.[2] [6]

Folsäure in Lebensmitteln

Zu den besten Folsäure Lieferanten zählen Spinat, Leber, Hefe, Spargel, und Kohlsprossen.[6] Folsäure findet sich aber auch in einer Vielzahl anderer Lebensmitteln. Zu diesen gehören grünes Blattgemüse, Obst, Fruchtsäfte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier, Fleisch und Innereien, Meeresfrüchte, und Getreide.

Folsäure Nebenwirkungen

Die Frage, ob übermässige Einnahme von Folsäure alleine zu Nebenwirkungen führen kann, ist umstritten. Forscher befürchten, dass überhöhte Folsäure Werte einen Vitamin B12 Mangel überdecken könnten, da beide Vitaminkonzentrationen über die Homocystein Werte im Blut bestimmt werden.

Durch seine Methylierungsaktivität besteht weiters der Verdacht, dass sich auch ein Überschuss an Folsäure negativ auf die genetische Stabilität der Zelle auswirken und damit zu Krebs führen könnte. Aufgrund dieser Annahmen wird die Einnahme von 1000 µg (1 mg) von Folsäure als nicht zu überschreitender Höchstwert empfohlen.[6]

Folsäure Wechselwirkungen

Einige Medikamente können die Wirkung und Aufnahme von Folsäure beeinflussen:

Methotrexat wird in der Chemotherapie zur Behandlung von Krebs sowie von Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis oder Rheumatoide Arthritis eingesetzt. Methotrexat agiert dabei als Folsäure Agonist, und reduziert die Menge der dem Körper zur Verfügung stehenden Folsäure. Dies scheint die Toxizität von Methotrexat zu verstärken.

Zusätzliche Einnahme von Folsäure während der Behandlung mit Methotrexat kann die Toxizität und die teils schwerwiegenden Nebenwirkungen von Methotrexat verringern. Vorsicht ist jedoch geboten, da eine übermässige Zufuhr von Folsäure wiederum die Wirkung von Methotrexat beeinträchtigen kann.[6] [11]

Antiepileptika sind Medikamente, die zur Behandlung von Epilepsie eingesetzt werden. Die Einnahme bestimmter Antiepileptika verringert die Konzentration von Folsäure im Körper und kann zu einem Mangel beitragen. Zufuhr von Folsäure andererseits kann die Wirkung der Antiepileptika beeinträchtigen.[6]

Sulfasalazin wird zur Behandlung der entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa eingesetzt. Dieses Medikament hemmt die Aufnahme von Folsäure über den Darm und kann damit zu einem Folsäure Mangel beitrage.[6]

Bei Einnahme von Medikamenten, die die Aufnahme oder Verfügbarkeit von Folsäure beeinträchtigen, sollte der Folsäure Spiegel unter ärztlicher Kontrolle beobachtet und gegebenenfalls angehoben werden.

Folsäure Studien und Referenzen

  1. Northrup H, Volcik KA. Spina bifida and other neural tube defects. Curr Probl Pediatr. 2000 Nov-Dec;30(10):313-32.
  2. Stanger O. Physiology of Folic Acid in Health and Disease. Curr Drug Metab. 2002 Apr;3(2):211-23.
  3. Fenech M. Folate (vitamin B9) and vitamin B12 and their function in the maintenance of nuclear and mitochondrial genome integrity. Mutat Res. 2012 May 1;733(1-2):21-33.
  4. Menon S, Lea RA, Ingle S. Effects of dietary folate intake on migraine disability and frequency. Headache. 2015 Feb;55(2):301-9.
  5. Ma F, Li Q, Zhou X. Effects of folic acid supplementation on cognitive function and Aβ-related biomarkers in mild cognitive impairment: a randomized controlled trail. Eur J Nutr. 2017 Dec 18.
  6. National Institutes of health Folate - Dietary Supplement Fact Sheet
  7. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Folat - Empfohlene Zufuhr
  8. Chitayat D, Matsui D, Amitai Y. Folic acid supplementation for pregnant women and those planning pregnancy: 2015 update. J Clin Pharmacol. 2016 Feb;56(2):170-5.
  9. Martí-Carvajal AJ, Solà I, Lathyris D. Homocysteine-lowering interventions for preventing cardiovascular events. Cochrane Database Syst Rev. 2017 Aug 17;8:CD006612.
  10. Gao L, Chalupsky K, Stefani E. Mechanistic insights into folic acid-dependent vascular protection: dihydrofolate reductase (DHFR)-mediated reduction in oxidant stress in endothelial cells and angiotensin II-infused mice: a novel HPLC-based fluorescent assay for DHFR activity. J Mol Cell Cardiol. 2009 Dec;47(6):752-60.
  11. Baran W, Batycka-Baran A, Zychowska M. Folate supplementation reduces the side effects of methotrexate therapy for psoriasis. Expert Opin Drug Saf. 2014 Aug;13(8):1015-21.
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18.04.2016