Vitamin D: Überdosierung: Ursachen und Symptome

Vitamin D reguliert den Kalziumhaushalt im Körper und sorgt auf diese Weise unter anderem für gesunde Knochen. Doch zu viel von dem Sonnenvitamin kann dem Körper schaden. Verschiedene Symptome weisen auf eine Überdosierung hin. Wie entsteht eine Vitamin-D-Vergiftung? Und wie wird sie diagnostiziert?

Wie entsteht eine Vitamin-D-Überdosierung?

Die Ursache eines zu hohen Vitamin-D-Werts im Blut liegt im Normalfall an einer unkontrollierten Einnahme hochdosierter Vitamin-D-Präparate oder mit Vitamin D versetzter Nahrungsmittel. Die ungesunde Anreicherung im Fettgewebe entsteht in diesen Fällen, weil der menschliche Körper das fettlösliche Vitamin D im Gegensatz zu anderen Vitaminen nicht ausscheidet, sondern speichert. Eine erhöhte Vitamin-D-Konzentration kann verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen.

Der Körper bildet Vitamin D mithilfe der UV-B-Strahlung selbst. Zudem tragen einige Nahrungsmittel – zum Beispiel fette Fischsorten – zur Versorgung bei. Eine normale Ernährung oder zu viel Sonnenlicht können in der Regel keine Überdosierung mit Vitamin D auslösen.

Chronische oder akute Überdosierung? Das ist der Unterschied

  • Werden zu hoch dosierte Präparate über einen längeren Zeitraum eingenommen, entwickelt sich eine chronische Vitamin-D-Überdosierung.
  • Nimmt der Körper dagegen in kurzer Zeit sehr viel Vitamin D auf, sprechen Ärzte von einer akuten Vergiftung.

Wie viel Vitamin D ist zu viel?

Bezüglich der Dosierung von Vitamin D empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Jugendliche und Erwachsene zwischen 15 und 65 Jahren eine Zufuhr von 800 Internationalen Einheiten (IE) pro Tag, sofern der Körper selbst nicht ausreichend Vitamin D produzieren kann. Das entspricht umgerechnet etwa 20 Mikrogramm.

Nimmt der Körper mehr Vitamin D auf, liegt nicht automatisch eine Vitamin-D-Vergiftung vor. In den bekannten Fällen einer toxischen Wirkung von Vitamin D nahmen die Patienten 40.000 IE oder mehr Vitamin D pro Tag zu sich.

Welche Symptome sind für eine Vitamin-D-Überdosierung typisch?

Vitamin D reguliert unter anderem den Kalziumhaushalt im Körper. Bei einer Überdosierung mit Vitamin D wird dieses Gleichgewicht gestört, der Kalziumspiegel im Blut steigt an. Ärzte sprechen von einer Hyperkalzämie.

Die typischen Symptomen einer Vitamin-D-Überdosierung gleichen denen der Hyperkalzämie. Bekannte Anzeichen sind unter anderem

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Durchfall oder Verstopfung
  • vermehrter Harndrang
  • übermäßiger Durst
  • Fieber
  • Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Muskelschwäche, Knochenschmerzen

Bei einer chronischen Vitamin-D-Vergiftung zählen zudem Osteoporose und Nierenschäden, zum Beispiel Nierensteine oder Nierenversagen, zu den Langzeitfolgen der Überdosierung.

Wie wird eine Überdosierung mit Vitamin D diagnostiziert?

Bei Auftreten mehrerer Symptome und Verdacht einer Vitamin-D-Vergiftung ist sofortige ärztliche Hilfe anzuraten. Im Labor werden die Serumkonzentrationen von Vitamin D und kalzium bestimmt, um eine eventuelle Vergiftung zu diagnostizieren.

Den Vitamin-D-Spiegel überprüfen Ärzte zum Beispiel anhand der Calcidiol-Konzentration im Blut. Calcidiol, auch als 25(OH)D bekannt, ist die Speicherform des Vitamins. Bei einer Vitamin-D-Überdosierung liegt der 25(OH)D-Spiegel bei über 250 ng/ml.

Wie wird eine Vitamin-D-Vergiftung behandelt?

Die Behandlung einer Vitamin-D-Vergiftung zielt darauf ab, das überflüssige Kalzium und Vitamin D möglichst schnell aus dem Körper zu entfernen beziehungsweise zu verstoffwechseln. Verbreitete Behandlungsmethoden sind:

  • Einnahmestopp von Vitamin D
  • kalziumarme Ernährung
  • harntreibende Mittel

Im Extremfall kann eine Dialyse (Blutwäsche) notwendig sein.

Wichtig: Eine Normalisierung der Kalziumwerte dauert oft bis zu mehrere Monate, da Vitamin D im Fettgewebe des Körpers gespeichert wird und nur schwer löslich ist.

Vitamin-D-Überdosierung: Die wichtigsten Infos

  • Eine Überdosierung mit Vitamin D durch Nahrungsmittel oder Sonnenlicht ist im Regelfall nicht möglich.
  • Dosierungen von 10.000 bis 40.000 IE pro Tag führen möglicherweise zu einer Vitamin-D-Vergiftung, bei der es zu Hyperkalzämie kommen kann.
  • Machen sich Symptome einer Überdosierung bemerkbar, ist ärztliche Beratung dringend angeraten. Langzeitfolgen wie Nierenschäden und Osteoporose sind möglich.
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