Vitamin D: Nebenwirkungen bei falscher Dosierung

von , 09.04.2020

Auch bei einem beliebten Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D können Nebenwirkungen auftreten. Allerdings muss in der Regel eine massive und monatelange Überdosierung vorliegen, um die Symptome auszulösen.

Vitamin D ist ein essentielles Vitamin, das der Körper für den reibungslosen Ablauf vieler verschiedener Prozesse benötigt. Der natürliche „Schutzschild“ kann unter anderem Erkrankungen wie Diabetes und Knochenschwund (Osteoporose) vorbeugen. Vitamin D  wird zu 90 Prozent mit Hilfe der UV-B-Strahlung der Sonne im Körper produziert. Nur ein kleiner Teil lässt sich über die Nahrung aufnehmen. Insbesondere in den Wintermonaten leiden viele Menschen an Vitamin-D-Mangel.

Mögliche Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind:

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • schlechte Stimmung

Vitamin D: So lassen sich Nebenwirkungen vermeiden

Vitamin-D-Kombi-Präparate können Mangelerscheinungen auf einfache Art entgegenwirken. Ihre Einnahme sollte aber nur bei einem nachgewiesenen Mangel und in Abstimmung mit einem Arzt erfolgen. Wird die empfohlene Tagesdosierung eingehalten, ist in der Regel nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen.

Die Einnahmemenge von Vitamin D ist unter anderem abhängig vom Körpergewicht. Bei einem Erwachsenen mit einem Gewicht von circa 70 Kilogramm wird eine tägliche Dosierung von 5.000 IE empfohlen. Diese Dosis soll den Vitamin-D-Spiegel auf den optimalen Wert anheben und helfen, ihn beizubehalten. Die Abkürzung „IE” steht für Internationale Einheit. Für Säuglinge  und Kinder gelten andere, deutlich geringere Tagesdosierungen.

Mehr Informationen finden Sie unter Vitamin-D-Dosierung: Wieviel Vitamin D benötigen Sie?

Können die Nebenwirkungen von Vitamin D gefährlich sein?

Die Einnahme von Vitamin D in extremen Dosen über einen längeren Zeitraum und ohne ärztliche Rücksprache kann zu einer Vitamin-D-Vergiftung im Körper führen. Eine Überdosierung tritt ein, wenn die Tagesdosis erheblich überschritten wird.

Von einer Vergiftung ist die Rede, wenn die im Blut enthaltene Konzentration von 25(OH)D – einem messbaren Abbauprodukt von Vitamin D – einen Wert von 250 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter) übersteigt.[1] Die erhöhten Werte entstehen, wenn Vitamin D in Kapsel-, Tabletten- oder Ölform überdosiert wird. Ab einer Dosierung von 10.000 bis hin zu 40.000 IE pro Tag sind Vergiftungserscheinungen wahrscheinlich.[2]

Zu den Symptomen einer Vitamin-D-Vergiftung gehören:

  • Übelkeit, Durchfall, Verstopfungen, Erbrechen
  • Müdigkeit und Kopfschmerzen
  • Hyperkalzämie – hoher Kalziumspiegel im Blut
  • Nierensteine
  • Nierenversagen (Niereninsuffizienz)
  • Herzrhythmusstörungen

Halten Sie vor der Einnahme Rücksprache mit Ihrem Arzt, um eine Vitamin-D-Vergiftung auszuschließen. Falls Sie bereits Vitamin D einnehmen und die genannten Symptome bemerken, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Vitamin D: Können Wechselwirkungen auftreten?

Personen, die Blutgerinnungshemmer einnehmen oder an einer Störung der Blutgerinnung leiden, sollten, um Wechselwirkungen zu vermeiden, Rücksprache mit ihrem Arzt halten, bevor sie Vitamin-D-Präparate mit Vitamin K einnehmen. Die Einnahme von Vitamin K2 kann die Wirkung von Blutgerinnungshemmern verringern.

Vitamin D: Nebenwirkungen durch Überdosierung vermeiden | VitaminExpress Studien und Referenzen

  1. Jones G. Pharmacokinetics of vitamin D toxicity. Am J Clin Nutr 2008;88(suppl):582S– 6S.
  2. Vieth R. Vitamin D supplementation, 25-hydroxyvitamin D concentrations, and safety. Am J Clin Nutr 1999;69:842–56.
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