Knochen sind kein totes Gewebe, sondern werden ständig auf- und abgebaut. Sie bestehen aus einer harten Schale und sind innen mit einer Gewebsmatrix gefüllt.
Im Idealfall erneuert sich unser ganzes Skelett alle 7 Jahre. Dieser Vorgang wird von den Osteoblasten (aufbauende Zellen) und Osteoklasten (abbauende Zellen) reguliert. Etwa ab dem 35. Lebensjahr kommt es zu einer gesteigerten Aktivität der Osteoklasten, wodurch die Knochen pro Jahr etwa 1 bis 1,5% an Substanz verlieren.
Veganer haben ein besonders hohes Risiko für Knochenerkrankungen. Einerseits, weil sie keine Milchprodukte essen und dadurch zu wenig Calcium aufnehmen. Wenn sie auch andererseits zu wenig Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind, wie dies bei vielen Menschen in Mitteleuropa der Fall ist, produzieren sie auch zu geringe Mengen Vitamin D in der Haut.
Eine ausreichende, ausgewogene Versorgung mit den entscheidenden Mikronährstoffen kann nachhaltig zur Erhaltung normaler, starker Knochen beitragen.
Diese auf Knochengesundheit bezogenen Angaben zu Vitaminen und Mineralstoffen wurden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich untersucht und bestätigt: [1]
- Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt
Calcium wird seit Jahrzehnten als Nahrungsergänzungsmittel für die Knochen empfohlen. Es bildet die Grundlage für den Knochenaufbau. Aber Knochen benötigen noch andere Mineralstoffe und Vitamine für den Aufbau und Erhalt gesunder, starker Knochenstruktur.
- Vitamin D trägt zur normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium bei
- Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut bei
- Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
Vitamin D3 erfüllt beim Aufbau der Knochen gleich mehrere Aufgaben. Dazu zählen die Aufnahme von Calcium im Darm und die Bildung von Osteocalcin. Dieses knochenspezifische Protein hilft mit, Calcium in die Knochenmatrix einzubauen.
- Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
Studien haben gezeigt, dass Vitamin K2 für kräftige Knochen genauso wichtig ist wie Calcium und Vitamin D3. Denn Vitamin K2 wird für die Aktivierung von Osteocalcin benötigt, einem Protein, welches Calcium in die Knochen einlagert.
Bei einem Mangel an Vitamin K2 könnte es deshalb selbst bei ausreichender Zufuhr von Calcium und Vitamin D3 zu einer Abnahme der Knochendichte kommen. Gleichzeitig könnte das Calcium, das eigentlich für stabile Knochen verwendet werden sollte, in den Arterienwänden abgelagert werden, wo es die "Verkalkung" der Blutgefäße fördern würde.
- Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Etwa 50% der Magnesiumspeicher im Körper befinden sich in den Knochen. Magnesium hat in mehreren Studien am Menschen gezeigt, dass es die Knochendichte verbessern kann.
- Bor unterstützt die Funktionen von Calcium, Magnesium und Vitamin D
Dadurch ist Bor Studien zufolge am Erhalt gesunder Knochen beteiligt. Bor reduziert die Ausscheidung von Calcium und Magnesium über den Urin. Besonders nach den Wechseljahren kommt dieser Wirkung von Bor große Bedeutung zu, da Frauen durch den reduzierten Hormonspiegel größere Mengen an Calcium und Magnesium ausscheiden.
- Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei
- Mangan trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zu einer normalen Bindegewebsbildung bei
- Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
- Selen trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei
Diese Spurenelemente haben ebenfalls in Studien gezeigt, dass einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer normalen Knochendichte leisten können. Osteoxan enthält diese Substanzen in einer bioaktiven Form, welche vom Körper optimal aufgenommen werden kann.
- Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen bei
- Vitamin B6 trägt zu einem normalen Eiweißstoffwechsel bei
Diese Vitamine sind unentbehrlich für die Bildung von Kollagen Typ I und anderen Proteinen, welche zirka 20% der Knochenmatrix ausmachen. Diese Kollagenfasern sorgen dafür, dass die Knochen gleichzeitig elastisch und kräftig sind.
Personen, die Blutgerinnungshemmer einnehmen oder an einer Störung der Blutgerinnung leiden, sollten vor der Einnahme dieses Produktes mit ihrem Arzt Rücksprache halten.
Grund dafür ist, dass die Einnahme von mehr als 45 mcg Vitamin K2 pro Tag die Wirkung von auf Cumarin basierenden Blutgerinnungshemmern, wie z.B. Marcumar, verringern könnte. Diese wirken indem Sie die Vitamin K2 Wirkung im Körper hemmen.
Da unser Körper aber unbedingt Vitamin K für gesunde Knochen und saubere Arterien benötigt, empfehlen wir, keine Vitamin K abhängigen Blutgerinnungshemmer einzunehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, damit er Ihnen ein Präparat verschreibt, welches Vitamin-K unabhängig wirken. Diese werden als Direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) bezeichnet.