Niacinamid ist die flush-freie Form von Niacin und wird auch als Vitamin B3 bezeichnet. Niacinamid wird im Körper in das Enzym NADH umgewandelt, welches für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten benötigt wird.
Niacinamid ist wesentlich an der zellulären Energieproduktion beteiligt. Dadurch trägt es zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Auch die Produktion der Neurotransmitter, inklusive Serotonin benötigt ausreichende Mengen Niacinamid. So unterstützt es das Nervensystem und trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
- trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei
- ist am Cholesterinstoffwechsel beteiligt
- ist an der Produktion von Serotonin im Gehirn beteiligt
- wichtig für den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel
- unterstützt die Coenzyme, welche die Nahrung in Glukose umwandeln
- trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
- wichtig für die Regeneration von Nerven, Muskeln und der DNA
- trägt zur normalen psychischen Funktion bei
- trägt zur Erhaltung normaler Schleimhäute bei
- trägt zur Erhaltung normaler Haut bei
- trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
- reduziert C-reaktives Protein, welches ein Parameter für Entzündungen ist
Üblicherweise ist genügend Niacin in einer gesunden Ernährung enthalten. Dieses kommt vor allem in Bierhefe, Erdnüssen, Sonnenblumenkernen, Leber, Spirulina, Lachs, Thunfisch, Geflügel, Innereien, Hülsenfrüchten, Avocados, Vollkorngetreide und Lamm vor.
Eine unzureichende Aufnahme über die Nahrung kann jedoch zu Mangelsymptomen führen. Vor allem Personengruppen, die sich hauptsächlich von Mais ernähren, zeigen oft Symptome eines Niacin Mangels, da die in Mais enthaltene Form von Niacin nicht vom Körper aufgenommen werden kann. In diesem Fall spricht man von Pellagra.
Niacin kann auch aus der Aminosäure Tryptophan im Körper gebildet werden. Nimmt jemand über die Nahrung zu wenig Eiweiß zu sich, kann es deshalb ebenfalls zu einem Niacinmangel kommen.
Auch ein Vitamin B6 Mangel kann zu einem Niacinmangel führen, denn Vitamin B6 wird für die Umwandlung von Tryptophan in Niacin benötigt.
Hoher Alkoholkonsum kann ebenfalls Ursache für einen Niacinmangel sein.
- Appetitverlust
- Gewichtsabnahme
- Schlaflosigkeit, Müdigkeit
- Stimmungsschwankungen
- Konzentrationsstörungen
Niacinamid hat in der empfohlenen Dosierung keine Nebenwirkungen. Personen, die verschreibungspflichtige Präparate einnehmen, sollten vor der Einnahme dieses Produkts Rücksprache mit dem Arzt halten.
Nein, Niacinamid ist die Flush-freie Form von Niacin. Wer jedoch Niacin einnimmt um den Cholesterinstoffwechsel zu unterstützen, sollte vorzugsweise Niacin mit Flush Effekt einnehmen.