Magnesium ist an der neuromuskularen Übertragung beteiligt – es wirkt als physiologischer Gegenspieler von Calcium bei der Muskelkontraktion. Während Calcium die Kontraktion auslöst, ist Magnesium für die Relaxation des Muskels mitverantwortlich. Wer viel Sport treibt, hohem Stress ausgesetzt ist oder zu Verspannungen neigt, hat häufig einen erhöhten Magnesiumbedarf.
- Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei.
- Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Magnesium ist Kofaktor für mehr als 300 enzymatische Reaktionen – darunter nahezu alle Schritte der ATP-Synthese. ATP liegt im Körper fast ausschließlich als Mg-ATP-Komplex vor; ohne Magnesium ist ATP biochemisch nicht aktiv. Wer chronisch erschopft wirkt oder sich nach ausreichend Schlaf nicht erholt fühlt, sollte seinen Magnesiumspiegel im Blick haben.
- Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
- Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschopfung bei.
Magnesium spielt eine regulierende Rolle bei der Erregbarkeit von Nervenzellen: Es blockiert spannungsabhängige NMDA-Rezeptoren im Ruhezustand und moduliert so die neuronale Übertragung. Ein gut versorgter Magnesiumspiegel ist besonders in stressreichen Phasen relevant, da Stress über erhöhte Ausscheidung den Magnesiumbedarf steigert.
- Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei.
- Magnesium trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
Magnesium ist ein universeller Kofaktor: von der DNA-Replikation über die Proteinsynthese bis hin zur Aufrechterhaltung des Elektrolytgleichgewichts. Wer viel schwitzt – durch Sport oder Hitze – verliert Magnesium über die Haut und erhöht seinen Bedarf.
- Magnesium trägt zur normalen Proteinsynthese bei.
- Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.
- Magnesium spielt eine Rolle beim Prozess der Zellteilung.
Etwa 60 % des körpereigenen Magnesiums sind im Knochen gespeichert, wo es Teil der Hydroxylapatit-Kristallstruktur ist. Magnesium beeinflusst dort die Osteoblasten- und Osteoklastenaktivität und wirkt damit synergistisch mit Calcium und Vitamin D3 für die langfristige Knochengesundheit.
- Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
- Magnesium trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei.
Schachtelhalm und Kieselerde liefern orthokilsaure und siliziumhaltige Verbindungen, die in verschiedenen Studien im Zusammenhang mit der Kollagensynthese und der Strukturintegrität von Bindegewebe, Haut, Haaren und Nägeln untersucht wurden. Diese Angaben sind noch nicht abschließend durch die europäische Behörde bewertet.
- Sportlich aktive Menschen mit erhöhtem Magnesiumbedarf durch Schwitzen.
- Personen in stressreichen Lebensphasen, da Stress die renale Magnesiumausscheidung erhöht.
- Menschen mit empfindlichem Verdauungstrakt, die Magnesiumcitrat allein nicht gut vertragen.
- Personen über 50, da die intestinale Magnesiumresorption mit dem Alter abnimmt.
- Menschen, die regelmäßig Protonenpumpeninhibitoren (PPI) einnehmen – Carbonat allein wäre hier weniger geeignet; die Kombination mit Citrat und Bisglycinat umgeht die Abhängigkeit von niedrigem Magen-pH.
Magnesium ist bei empfohlener Dosierung sehr gut verträglich. Bei zu hoher Einzeldosis kann Magnesium – insbesondere in Form von Citrat – osmotisch wirken und weiche Stuhlung oder Durchfall verursachen. Das Aufteilen der Tagesdosis auf zwei Einnahmen reduziert dieses Risiko deutlich. Personen mit schwerer Niereninsuffizienz sollten Magnesiumpraparate nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen, da die renale Ausscheidung beeinträchtigt sein kann.
Die gesundheitsbezogenen Angaben zu Pflanzen und Pflanzensubstanzen (Schachtelhalm, Brennnesselkraut, Kieselerde) sind noch nicht abschließend bewertet. Aufgrund der Vielzahl an Studien kann die hier beschriebene Wirksamkeit jedoch ausreichend belegt werden.