Wie erkennst du Eisenmangel in der Stillzeit – und was hilft wirklich?
VitaminExpress Editorial Team
Wie hoch ist der Eisenbedarf einer Frau während der Stillzeit?
Der erhöhte Bedarf an Eisen während des Stillens in Anlehnung an die Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) von 20 mg Eisen pro Tag geht insbesondere auf mögliche Blutverluste während der Geburt zurück.
Zusätzlich wird ausreichend Eisen für die anschließende Wundheilung, die Neubildung von Blut und die Milchbildung zum Stillen des Babys benötigt.
Ursachen eines Eisenmangels während der Stillzeit
Das Risiko eines Eisenmangels besteht nicht nur während der Schwangerschaft, sondern es kann aufgrund des erhöhten Eisenbedarfs bei gleichzeitigen Eisenverlusten auch in der Stillzeit zu einem Eisenmangel kommen. Der Eisenspeicher muss erst wieder aufgefüllt werden.
Ursachen eines Eisenmangels:
- Blutverlust während der Geburt
- Unzureichende Eisenversorgung während der Schwangerschaft
- Bildung der Muttermilch
- Blutbildung
- Blutverluste während des Wochenbetts
Welche Symptome treten bei einem Eisenmangel während der Stillzeit auf?
Die Symptome eines Eisenmangels in der Stillzeit wie Müdigkeit, erhöhte Infektanfälligkeit und Abgeschlagenheit sind mit den allgemeinen Symptomen einer unzureichenden Eisenversorgung vergleichbar.
Tipp: Weitere Informationen zum Eisenmangel während der Schwangerschaft präsentieren wir Ihnen unter dem entsprechenden Link!
Nahrungsergänzungsmittel können bei einem Eisenmangel unterstützen
Sie können eisenhaltige Supplemente nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ergänzend zu einer eisenreichen Ernährung aufnehmen – zur Prävention oder Therapie eines Defizits an Eisen. Die gut verträglichen Eisen Bisglycinat Chelat Kapseln überzeugen mit einer hohen Bioverfügbarkeit in Kombination mit dem Resorptionsverbesserer Vitamin C, einer streng kontrollierten Qualität ohne künstliche Zusatzstoffe und mit einem TOP Preis-Leistungs-Verhältnis.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Eisenmangel in der Stillzeit
Eisen ist ein essentielles Spurenelement, das im Körper für die normale Bildung roter Blutkörperchen und Hämoglobin benötigt wird. Ein Mangel kann sich in unspezifischen Symptomen äußern. Häufig werden Müdigkeit, blasse Haut, verringerte Leistungsfähigkeit oder brüchige Nägel beschrieben. Die Symptome variieren und sollten ärztlich abgeklärt werden, sodass auch andere Ursachen ausgeschlossen werden können.
Während der Schwangerschaft ist Eisen besonders wichtig, da der mütterliche Körper das heranwachsende Kind mitversorgt. Bei Eisenmangel während der Schwangerschaft oder Stillzeit ist ärztliche Rücksprache wichtig, um zu besprechen, ob eine zusätzliche Eisenaufnahme notwendig ist.
Wie lange ein Eisenmangel nach der Geburt bestehen bleibt, hängt von individuellen Faktoren ab – zum Beispiel vom Eisenstatus vor der Geburt, vom Blutverlust während der Geburt und vom Ernährungsstatus. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind wichtig, um den Verlauf zu beurteilen.
Während der Stillzeit können Eisenpräparate in ärztlicher Rücksprache individuell sinnvoll sein – insbesondere, wenn ein nachgewiesener Mangel besteht. Welches Präparat am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation ab und sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
Ob und in welcher Menge ein Eisenpräparat während der Stillzeit geeignet ist, sollte individuell mit Ihrem Arzt abgestimmt werden. Sofern ein Präparat verwendet wird, orientieren Sie sich an der auf der Verpackung angegebenen empfohlenen täglichen Verzehrmenge, sofern Ihr Arzt nichts anderes empfiehlt.
Die Zusammensetzung der Muttermilch ist weitgehend unabhängig von den Eisenspeichern der Mutter, sodass bei Eisenmangel die Eisenkonzentration der Milch relativ konstant bleibt. Eine Mangelsituation kann jedoch die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden der Mutter beeinträchtigen, weshalb eine ausreichende Versorgung wichtig ist.
Es gibt keine einheitlich festgelegten Zielwerte, die speziell für die Stillzeit gelten. Generell orientieren sich Ärzte an den normalen Referenzwerten für Erwachsene. Ob eine Supplementierung notwendig ist, sollte durch eine Blutuntersuchung festgestellt und mit dem Arzt besprochen werden.
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