Das Schlafhormon Melatonin ist eine natürliche Hilfe bei Einschlafproblemen und Jetlag, da es die Einschlafzeit verkürzen und einen erholsamen Schlaf fördern kann. Zum richtigen Zeitpunkt eingenommen, kann Melatonin aufgrund des geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus die Schlafbereitschaft verstärken und einen tieferen und längeren Schlaf unterstützen.
Melatonin kann den Schlaf-Wach-Rhythmus wieder ins Gleichgewicht bringen und bei Schlafproblemen helfen. So kann es auch die mit schlechtem Schlaf assoziierten Gesundheitsprobleme verringern und wieder zu mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit führen.
Melatonin trägt dazu bei
- die Einschlafzeit zu verkürzen
- die Schlafdauer zu verlängern
- die Schlafqualität zu erhöhen
- den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus zu unterstützen
- Personen, die Nachtschicht arbeiten, zu einem geruhsamen Schlaf zu verhelfen
- Jetlag zu verringern, um trotz langen Reisen einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus beizubehalten
- einen chronisch niedrigen Melatoninspiegel auszugleichen
Die gesundheitsbezogenen Angaben zu Melatonin wurden von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wissenschaftlich untersucht und bestätigt: [1]
- Melatonin trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindung bei.
Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn am ersten Reisetag kurz vor dem Schlafengehen sowie an den ersten Tagen nach Ankunft am Zielort mindestens 0,5 mg Melatonin aufgenommen werden.
- Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen.
Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn kurz vor dem Schlafengehen 1 mg Melatonin aufgenommen wird.
Im Unterschied zu Melatonin Tabletten oder Melatonin Kapseln erlauben die Melatonin Lutschtabletten, den Eintritt der Wirkung genau auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen: Das Melatonin wird sublingual direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen. Selbst wenn die Lutschtablette unmittelbar vor dem Schlafengehen eingenommen wird, tritt die schlaffördernde Wirkung rasch ein.
Die Melatonin Lutschtabletten sollte man kurz (etwa 15 Minuten) vor dem Schlafengehen im Mund zergehen lassen. Der ideale Zeitpunkt ist zwischen 21 und 23 Uhr, da dies dem natürlichen 24-Stunden Rhythmus entspricht und Melatonin zu diesem Zeitpunkt die vorgegeben Schlafbereitschaft stärkt.
Der ideale Zeitpunkt ist bei jeder Person etwas anders, was man durch Ausprobieren für sich selbst herausfinden muss.
Durch die Einnahme der Melatonin Sublingual Tabletten steigt der Melatoninspiegel rasch an und die Einschlafzeit wird dadurch reduziert. Danach fällt der Melatoninspiegel wieder kontinuierlich bis zum Morgen ab. Daher können trotz der Einnahme von Melatonin Durchschlafstörungen auftreten.
Bei Durchschlafstörungen kann man versuchen, Melatonin nach dem Aufwachen in der Nacht erneut einzunehmen. Wichtig ist dabei, dass man eine sehr niedrige Dosis verwendet. Die Melatonin 0,5 mg Lutschtabletten sind dafür ideal. Bei einer zu hohen Dosis kann es vorkommen, dass man sich nach dem Aufwachen müde und gereizt fühlt.
Als Alternative kann man bei Durchschlafstörungen auch die Aminosäure Glycin anstatt Melatonin einnehmen, um das erneute Einschlafen zu erleichtern. Glycin ist dafür hervorragend geeignet.
- bei Melatoninmangel
- bei Schlafstörungen und Schlaflosigkeit
- bei Durchschlafstörungen und leichtem Schlaf
- zur Korrektur des subjektiven Jetlag-Empfindens
- bei Stimmungsschwankungen, um einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus aufrecht zu halten
- bei jahreszeitlich bedingten Stimmungsschwankungen
- zur Verzögerung einer vorzeitigen Hautalterung
- bei Sehbehinderten und anderen Behinderungen, bei denen die Melatoninausschüttung von Natur aus nicht ausreichend stimuliert wird
Melatonin kann auch mit anderen Nahrungsergänzungen kombiniert werden, die das Einschlafen und Durchschlafen fördern. Dazu gehören 5-HTP, L-Tryptophan, Glycin, Gaba, L-Theanin, Melisse oder Baldrian.
In diesem Fällen sollte sowohl die Dosierung von Melatonin, sowie sonstiger Nahrungsergänzungsmittel, die in Kombination eingenommen werden, zu Beginn niedrig gewählt werden. Je nachdem, wie man sich fühlt, kann man die Dosierung der verschiedenen schlaffördernden Präparate seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen.
Melatonin ist ein körpereigenes Hormon. Bei richtiger Anwendung wird es im Allgemeinen gut vertragen und hat keine Nebenwirkungen. Es führt auch nicht zu Abhängigkeit oder Entzugserscheinungen.
Wenn die eingenommene Dosierung für den persönlichen Bedarf zu hoch gewählt wurde, können bei sensiblen Personen in seltenen Fällen dennoch Nebenwirkungen auftreten: beispielsweise lebhafte Träume oder Albträume, Kopfschmerzen, Schwindel, Magen-Darm-Probleme, Reizbarkeit oder Lustlosigkeit.
Schwangere und Stillende sollten Melatonin nicht einnehmen, da die Auswirkungen auf das Kind nicht erforscht sind. Personen mit hormonell bedingten Gesundheitsproblemen sollten vor der Einnahme von Melatonin Rücksprache mit dem Arzt halten.
Melatonin sollte grundsätzlich nicht tagsüber eingenommen werden, da es dadurch zur Störung des natürlichen zirkadianen Rhythmus und zu extremer Tagesmüdigkeit kommen kann. Nach der Einnahme von Melatonin sollten etwa 3 bis 5 Stunden lang keine Fahrzeuge oder Maschinen bedient werden, da es die Reaktionszeit verlängert.