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Manuka Honig
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Manuka Honig – Herkunft, Sorten & Kennzahlen

Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und wird von Bienen erzeugt, die den Nektar der Manuka-Pflanze (Leptospermum scoparium) sammeln. Diese Pflanze wächst wild in den Küsten- und Buschregionen Neuseelands und blüht nur wenige Wochen im Jahr, was die Ernte von reinem Manuka-Nektar zeitlich begrenzt und aufwendig macht. Die Māori, die indigene Bevölkerung Neuseelands, nutzen die Manuka-Pflanze bereits seit Generationen und geben ihr Wissen über die Pflanze und ihre traditionelle Verwendung bis heute weiter. Pure Gold Manuka Honig wird direkt aus neuseeländischen Manuka-Bienenstöcken bezogen und unabhängig auf seine Kennzahlen geprüft.

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Original Manuka Honig mit geprüfter MGO-Kennzahl

Was ist Manuka-Honig?

Manuka-Honig ist ein monoflorer Honig, das heißt, er stammt überwiegend aus dem Nektar einer einzigen Pflanzenart – der Manuka-Blüte. Das unterscheidet ihn von gewöhnlichem Blütenhonig, der aus dem Nektar verschiedener Pflanzen entsteht. Farbe und Konsistenz variieren je nach Ernte von hellbraun bis dunkelbraun, die Textur reicht von cremig bis leicht kristallin.

MGO und UMF – die Kennzahlen im Überblick

Manuka-Honig wird anhand standardisierter Kennzahlen eingestuft, mit denen sich Herkunft und Reinheit einordnen lassen:

  • MGO (Methylglyoxal): Gibt den Gehalt der Verbindung Methylglyoxal in mg pro kg Honig an, die im Manuka-Honig in vergleichsweise hoher Konzentration vorkommt. Je höher die Zahl, desto höher der gemessene Gehalt (z. B. MGO 300, MGO 525).
  • UMF (Unique Manuka Factor): Ein neuseeländisches Gütesiegel-System, das mehrere Kennwerte (u. a. Methylglyoxal, Leptosperin, DHA) kombiniert und die Echtheit sowie Reinheit von Manuka-Honig bestätigt.

Beide Systeme sind reine Qualitäts- und Echtheitskennzahlen. Sie beschreiben die Zusammensetzung des Produkts, treffen jedoch keine Aussage über eine gesundheitliche Wirkung.

Herkunft und Herstellung

Echter Manuka-Honig wird ausschließlich in Neuseeland (sowie in Teilen Australiens) produziert. Nach der Ernte durchläuft er in der Regel folgende Schritte:

  1. Ernte durch lizenzierte Imker während der kurzen Manuka-Blütezeit
  2. Schonende Verarbeitung, um die natürliche Zusammensetzung des Honigs zu erhalten
  3. Laboranalyse zur Bestimmung von MGO- und/oder UMF-Werten
  4. Zertifizierung und Chargenkennzeichnung, die eine Rückverfolgbarkeit bis zum Bienenstock ermöglicht

Erkennungsmerkmale eines echten Manuka-Honigs

  • Angabe einer geprüften MGO- oder UMF-Kennzahl auf dem Etikett
  • Herkunftsangabe Neuseeland
  • Chargennummer zur Rückverfolgbarkeit
  • Unabhängiges Prüfsiegel bzw. Laborzertifikat

Verwendung

Manuka-Honig lässt sich wie herkömmlicher Honig verwenden:

  • pur oder als Brotaufstrich
  • zum Süßen von Tee oder kalten Getränken (nicht kochend heiß, um die Inhaltsstoffe zu schonen)
  • in kalten Speisen, Dressings oder Müsli

Lagerung

Manuka-Honig sollte kühl, trocken und lichtgeschützt bei Raumtemperatur gelagert werden. Fest verschlossen bleibt er über einen langen Zeitraum genießbar; leichte Kristallisation ist ein natürlicher Prozess und beeinträchtigt die Qualität nicht.