Vitamin D kaufen: Formen, Dosierung und Auswahlkriterien im Überblick
Kurz zusammengefasst: Vitamin D ist ein fettlösliches Prohormon, das der Körper bei ausreichender Sonneneinstrahlung selbst bildet. In Mitteleuropa reicht die UVB-Strahlung insbesondere von Oktober bis März meist nicht aus, um den Bedarf zu decken. Vitamin-D-Präparate sind in den Formen D2 und D3 sowie als Tropfen, Kapseln oder Tabletten erhältlich, in Dosierungen von 800 IE bis 20.000 IE. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bei fehlender körpereigener Bildung eine Zufuhr von 800 IE (20 µg) pro Tag.
Was ist Vitamin D?
- Vitamin D ist trotz seines Namens kein klassisches Vitamin, sondern ein Prohormon: Der Körper kann es unter Sonneneinstrahlung (UVB) selbst in der Haut bilden.
- Es ist fettlöslich und wird daher am besten zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit oder Flüssigkeit aufgenommen.
- Über Sonnenlicht deckt der Körper üblicherweise den größten Teil des Bedarfs; über die Nahrung lässt sich nur ein kleiner Anteil zuführen.
- Der Vitamin-D-Status wird im Blut anhand des Werts 25(OH)D (Calcidiol) gemessen.
Vitamin D2 vs. Vitamin D3: Der Unterschied
Merkmal | Vitamin D2 (Ergocalciferol) | Vitamin D3 (Cholecalciferol) |
|---|---|---|
Herkunft | Pflanzliche Quellen, z. B. Pilze, Hefe | Tierische Quellen (z. B. Lanolin) oder pflanzlich aus Flechten |
Für Veganer geeignet | Ja | Nur bei Flechten-basierten Produkten |
Bioverfügbarkeit | Gilt als weniger stabil im Blutspiegel | Gilt als die im Körper vorkommende Form mit stabilerer Wirkdauer |
Verbreitung in Nahrungsergänzungsmitteln | Seltener | Am häufigsten verwendete Form |
Darreichungsformen im Vergleich
Form | Zusammensetzung | Besonderheiten |
|---|---|---|
Tropfen | Vitamin D gelöst in Trägeröl (z. B. Sonnenblumen- oder Olivenöl) | Individuell dosierbar, auch für Säuglinge und Kinder geeignet |
Kapseln | Vitamin D in Öl, umschlossen von einer Kapselhülle | Feste Dosierung pro Kapsel, geschmacksneutral |
Tabletten | Vitamin D in fester Matrix, teils mit Trägerstoffen | Einfach zu dosieren, längere Haltbarkeit |
Lutschtabletten | Vitamin D zum Zergehenlassen im Mund | Alternative für Personen, die Kapseln/Tabletten schwer schlucken |
Zufuhrempfehlungen
Angaben zum täglichen Bedarf unterscheiden sich je nach Quelle:
- DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung): 800 IE (20 µg) pro Tag bei fehlender endogener Bildung, als Schätzwert für eine angemessene Zufuhr.
- EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit): Tolerable Upper Intake Level (UL) von 4.000 IE (100 µg) pro Tag für Erwachsene.
- Hochdosierte Präparate (10.000–20.000 IE): Werden in der Praxis teils als Wochendosis oder befristete Anwendung eingesetzt, üblicherweise nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt bzw. auf Basis eines gemessenen Blutwerts.
Die individuell passende Dosierung hängt unter anderem von Körpergewicht, Sonnenexposition, Hautpigmentierung, Alter und dem aktuellen Blutspiegel ab. Eine Blutuntersuchung ist die einzige Methode, um den eigenen Vitamin-D-Status zuverlässig zu bestimmen.
Worauf beim Kauf zu achten ist
- Dosierung pro Portion: Angabe in IE (Internationale Einheiten) oder µg (1 µg = 40 IE) prüfen und mit der gewünschten Tagesdosis abgleichen.
- Trägerstoff bei Tropfen/Kapseln: Art des verwendeten Öls (z. B. Oliven-, Kokos-, MCT- oder Sonnenblumenöl) beeinflusst Geschmack und Verträglichkeit.
- Zusatzstoffe: Anzahl und Art von Hilfsstoffen, Farb- und Konservierungsstoffen variieren je nach Hersteller.
- Kombinationspräparate: Manche Produkte enthalten zusätzlich Vitamin K2, Magnesium oder Calcium – relevant für Personen, die mehrere Nährstoffe gleichzeitig zuführen möchten.
- Herkunft (D2 vs. D3): Für vegane Ernährungsweisen sind pflanzliche D3-Präparate (aus Flechten) oder D2-Präparate relevant.
- Zertifizierungen: Bio-Siegel, Laboranalysen oder Veganz-/V-Label-Kennzeichnungen können bei der Auswahl als Orientierung dienen.
Für wen ist eine Supplementierung ein häufiges Thema?
Die folgenden Gruppen ziehen laut Fachliteratur überdurchschnittlich häufig eine Supplementierung in Betracht bzw. weisen statistisch häufiger niedrige Blutspiegel auf:
- Personen mit geringer Sonnenexposition (z. B. überwiegend Innenraumtätigkeit)
- Personen in nördlichen Breitengraden, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten
- Ältere Menschen (die Eigensynthese der Haut nimmt mit dem Alter ab)
- Personen mit dunklerer Hautpigmentierung
- Personen, die ihre Haut überwiegend bedecken
- Säuglinge (Rachitisprophylaxe nach ärztlicher Empfehlung)
- Schwangere und Stillende (in Rücksprache mit Ärztin/Arzt)
Laut DGE weisen Schätzungen zufolge ein erheblicher Anteil der Bevölkerung in Deutschland in den Wintermonaten Blutwerte unterhalb des von der DGE definierten Referenzbereichs auf.
Hinweis: Dieser Text dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder ernährungswissenschaftliche Beratung. Angaben zu Dosierungen und Referenzwerten basieren auf öffentlich verfügbaren Empfehlungen von DGE und EFSA und können sich ändern.
Häufig gestellte Fragen zu Vitamin-D-Präparaten
1 µg Vitamin D entspricht 40 IE (Internationalen Einheiten). Beispiel: 20 µg = 800 IE.
Beide Formen erhöhen den Blutspiegel. In Studien wird D3 häufiger mit einer stabileren und länger anhaltenden Erhöhung des Blutspiegels in Verbindung gebracht als D2. Für vegane Ernährungsweisen stehen inzwischen auch D3-Präparate aus Flechten zur Verfügung.
Über eine Blutuntersuchung, die den Wert 25(OH)D (Calcidiol) bestimmt. Referenzbereiche werden von Fachgesellschaften unterschiedlich definiert.
Da Vitamin D eine Halbwertszeit von mehreren Wochen im Blut hat, sind sowohl tägliche als auch wöchentliche Einnahmeschemata gebräuchlich. Die Wahl hängt vom jeweiligen Präparat und der individuellen Empfehlung ab.
Alle drei Formen enthalten Vitamin D in unterschiedlichen Trägersystemen. Tropfen und Kapseln enthalten Vitamin D in Öl gelöst; Tabletten nutzen eine feste Matrix. Die Wahl richtet sich meist nach Vorliebe, Alter und Schluckvermögen.
Vitamin D sorgt für gesunde Knochen und ist an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Im Gegensatz zu allen anderen Vitaminen lässt sich der Bedarf nicht allein über die Ernährung decken; und ein Mangel des Vitamins kann ernste Erkrankungen verursachen. Deshalb ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D wichtig.
Wie viel Vitamin D am Tag braucht der Körper? Wie viel produziert er selbst — und welche Vitamin-D-Dosierung sollte ergänzend eingenommen werden? Dazu gibt es unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven. In einem sind sich Experten und internationale Behörden einig: Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist wichtig für Gesundheit, Knochenstruktur und Immunfunktion.
Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet – auch in Deutschland sind sämtliche Altersklassen und Gesellschaftsschichten betroffen. Vitamin D erfüllt wichtige Funktionen im Körper. Hier gibt's alles Wissenswerte zum Thema!
Vitamin D3 und K2 tragen zur normalen Knochengesundheit bei. Vitamin D trägt zur normalen Aufnahme von Calcium bei, während Vitamin K zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt. Bei beiden Vitaminen ist eine unzureichende Versorgung in der westlichen Bevölkerung weit verbreitet – weshalb immer mehr Menschen Vitamin D3 und K2 täglich als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
Wer regelmässig Vitamin D3 supplementiert, sollte auch Vitamin K2 in ausreichender Menge aufnehmen. In diesem Ratgeber erklären wir, warum das so ist, welche Dosierungen die EFSA empfiehlt und wie Sie beide Vitamine optimal kombinieren können.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschliesslich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder der Einnahme von Medikamenten stets einen Arzt oder Apotheker. |
Alzheimer ist eine irreversible neurokognitive Erkrankung, die zu Gedächtnisverlust, Wahrnehmungs- und Verhaltensänderungen führt. Alzheimer ist die häufigste aller auftretenden Demenzerkrankungen. In Deutschland leben etwa 700.000 Menschen mit Alzheimer.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben vor kurzem deutlich gezeigt, dass Vitamin D zur normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt Zusätzlich trägt Vitamin D zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Babys haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin D. Um ein gesundes Wachstum sicherzustellen, ist es üblich, sie in den ersten Lebensmonaten zusätzlich mit Vitamin D zu versorgen. Diese sogenannte Rachitisprophylaxe kann über die Einnahme von Tabletten oder Tropfen erfolgen.
Vitamin D wird größtenteils im Körper gebildet. Gesunde Erwachsene können sich vor einem Mangel schützen, indem sie mindestens 15 Minuten täglich in der Sonne verbringen und sich ausgewogen ernähren. Bei Babys ist das anders: Sie haben gerade im ersten Lebensjahr einen erhöhten Bedarf an Vitamin D.
Selbst gesunde Kinder erhalten daher ab der zweiten Lebenswoche routinemäßig eine Vitamin-D-Gabe in Form von Tabletten oder Tropfen. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (DGKJ) empfiehlt diese zusätzliche Versorgung mit Vitamin D in den ersten zwölf bis achtzehn Monaten.
Nach dieser Zeit ist es in der Regel nicht mehr notwendig, Kindern Vitamin D zu verabreichen. Halten sich Kleinkinder nach dem ersten Lebensjahr regelmäßig im Freien auf, reichen die natürlichen Sonnenstrahlen in der Regel aus, um die natürliche Vitamin-D-Produktion im Körper auf einem gesunden Level zu halten.
Um ihre empfindliche Haut vor Sonnenbrand zu schützen, sollten kleine Kinder allerdings nicht direkt der Sonne ausgesetzt werden. Auch im Schatten wird die Vitaminbildung angeregt. Wie bei Erwachsenen ist außerdem auch bei Kleinkindern eine gesunde Ernährung wichtig, um die Vitaminversorgung zu sichern. Es sollte darauf geachtet werden die Ernährung um Lebensmittel mit Vitamin D zu erweitern.
Sowohl Vitamin D als auch Calcium sind für ihre vorbeugende Wirkung gegen Osteoporose bekannt. Entscheidend ist hier jedoch die Zusammenarbeit der beiden Moleküle zur optimalen Erhaltung der Gesundheit.
Die Tage werden kürzer, der Himmel ist oft grau bedeckt, die Sonne scheint sich eine wohlverdiente Auszeit zu nehmen; da klopft sie auch schon an - die Winterdepression. Medizinisch gilt diese als die kleine Schwester der meist ausgeprägteren SAD ('seasonal affective disorder', oder Jahreszeit-bedingte emotionale Störung), von der in Europa schätzungsweise 1 bis 3% der Erwachsenen betroffen sind.
Ein Mangel an Vitamin D wird in wissenschaftlichen Studien als möglicher Faktor diskutiert, der mit SAD in Verbindung gebracht wird. Das mithilfe von Sonnenlicht körpereigen hergestellte Vitamin D wird in den sonnenärmeren Monaten oft nur in unzureichender Menge hergestellt. Ein damit einhergehender Vitamin D Mangel wird in wissenschaftlichen Studien mit verschiedenen Stimmungsveränderungen in Verbindung gebracht. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Traurigkeit, Schuldgefühle, und Hoffnungslosigkeit.
Während die Symptome oft nach einiger Zeit wieder verschwinden, ist bei länger anhaltenden Anzeichen ärztliche Hilfe unbedingt anzuraten. Lichttherapien werden häufig zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens in den dunkleren Monaten eingesetzt.
Um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zu gewährleisten, kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Dabei stehen zwei Varianten des Vitamins und mehrere Darreichungsformen zur Auswahl. Welches Produkt individuell empfehlenswert ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und unterstützt die normale Reproduktionsbiologie. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für die normale Reproduktionsfunktion. Ausreichender Aufenthalt bei Sonne im Freien, oder eine Abdeckung des täglichen Bedarfs durch Nahrungsergänzungsmittel, vor allem in sonnenarmen Monaten, ist somit eine sinnvolle Unterstützung des Körpers bei Kinderwunsch.
Besonders im Frühling ist es immer wieder spürbar, wie sehr Körper und Geist die Sonne benötigen. Das liegt unter anderem an der Anpassung des Körpers an Sonnenlicht. Neben anderen Prozessen wird dies für die Produktion des Sonnenvitamins D benötigt.
Vitamin D trägt zu vielen Funktionen des Körpers bei, zu denen ein gesunder Knochenaufbau, ein gutes Immunsystem, aber auch eine ausgeglichene Psyche zählen. Vitamin D ist aber auch eng mit dem Herz-Kreislauf System verbunden und trägt zur normalen Herzfunktion bei.
Vitamin D ist für seine Schlüsselfunktion für die Gesundheit bekannt, und trägt zur normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Diese enorme Vielseitigkeit liegt daran, dass jede Zelle des Körpers die Fähigkeit besitzt, Vitamin D herzustellen. Alles, was dazu benötigt wird ist ausreichend Sonnenlicht, und die darin enthaltene UVB Strahlung. Besonders in nördlichen Gebieten, wie auch durch unseren Lebensstil bedingt, gelangt oft nicht genügend Sonnenlicht auf unsere Haut, um uns optimal mit Vitamin D zu versorgen. Vitaminpräparate können hier sinnvoll einem Mangel vorbeugen.
Eine ganz besonders wichtige Rolle spielt Vitamin D im Immunsystem des Körpers. Dieses stützt sich auf zwei Säulen - die angeborene allgemeine Immunabwehr und die spezifische erworbene Abwehr (auch adaptive Immunabwehr). Die Aufgaben beider Immunsystem-Teile greifen ineinander und tragen zu einer normalen Funktion bei.
Ein erster bedeutender Hinweis auf die Kooperation zwischen Vitamin D und dem Immunsystem ist nicht nur die eben erwähnte Fähigkeiten jeder Zelle - und damit auch jeder Immunzelle - Vitamin D herzustellen, sondern auch die Tatsache, dass jeder Immunzelle an ihrer Oberfläche einen Rezeptor für Vitamin D besitzt. Damit kann Vitamin D auch zur Kommunikation zwischen Immunzellen eingesetzt werden, um im Bedarfsfall schnellstmöglich eine breite Immunabwehr zu aktivieren.
Um herauszufinden, ob Sie Vitamin-D-Produkte benötigen, haben wir einen kurzen Fragebogen erstellt. Vitamin D ist ein wichtiger Nährstoff, der für die Gesundheit von Knochen und Immunsystem notwendig ist. Vitamin D trägt zu einer normalen Wachsamkeit und Muskelfunktion führen. Um Ihren Vitamin-D-Status zu bestimmen, beantworten Sie bitte die folgenden Fragen so genau wie möglich. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nur 2 Minuten und hilft uns festzustellen, ob Sie möglicherweise eine Vitamin-D-Ergänzung benötigen würden.
Vitamin D schützt Kinder unter anderem vor Rachitis, einer Störung des Knochenstoffwechsels. Experten diskutieren darüber hinaus positive Auswirkungen auf weitere Krankheiten wie Diabetes und Asthma. Aber brauchen Kinder zusätzlich Vitamin D? Und welche Dosierungs-Empfehlungen gibt es?
Vitamin D wird – mit Hilfe von Sonnenlicht – hauptsächlich vom eigenen Körper gebildet. Nur ein kleiner Teil des Bedarfs lässt sich über die Nahrung decken. Aber welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin D?
Die Sonne spielt eine bedeutende Rolle für den Vitamin-D-Haushalt. Den Großteil des Vitamins bildet der menschliche Körper durch eindringende UV-B-Strahlung in der Haut. Die Ernährung trägt nur einen kleinen Teil bei: Kein Nahrungsmittel kann so viel Vitamin D liefern wie die Sonne.
Die Vitamin-D-Aufnahme ausschließlich über die Ernährung zu steuern, funktioniert also nicht. Der regelmäßige Verzehr von Vitamin-D-haltigen Lebensmitteln kann aber helfen, einem Mangel vorzubeugen. Das gilt insbesondere für die Herbst- und Wintermonate, wenn die Sonne sich nur selten zeigt, Kleidung die Haut bedeckt und sich die meisten Menschen tagsüber in Innenräumen aufhalten. Eine langfristige Unterversorgung hat negative Folgen: Vitamin D ist unter anderem wichtig für:
- das Immunsystem,
- Knochen, Haut und Nägel
- Psyche und Stimmung
Wer sich häufig schlapp und müde fühlt oder Konzentrationsprobleme hat, sollte seinen Vitamin-D-Spiegel beim Arzt überprüfen lassen. Ist der Vitamin-D-Wert zu niedrig, können Vitamin-D-Präparate eine gesunde Ernährung unterstützen. Wichtig: Die Dosierungsempfehlung nicht dauerhaft überschreiten.
Magnesium und Vitamin D werden häufig getrennt betrachtet – dabei sind sie im Körper eng miteinander verbunden. Beide Nährstoffe erfüllen ähnliche Funktionen, etwa im Bereich der Muskelfunktion, des Nervensystems und der Erhaltung normaler Knochen. Gleichzeitig ist Magnesium an Prozessen beteiligt, die für die Nutzung von Vitamin D im Körper eine Rolle spielen. Genau diese Wechselwirkungen machen es sinnvoll, beide Nährstoffe gemeinsam zu betrachten und ihre Versorgung ganzheitlich einzuordnen.
Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine für den menschlichen Körper – doch wie jeder Wirkstoff kann auch es bei übermässigem Konsum unerwünschte Effekte hervorrufen. Die gute Nachricht: Nebenwirkungen treten in aller Regel nur dann auf, wenn über einen langen Zeitraum deutlich zu hohe Mengen eingenommen werden. Wer die empfohlenen Tagesdosierungen einhält, muss in der Regel keine negativen Auswirkungen befürchten.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Nebenwirkungen bei einer Vitamin-D-Überdosierung auftreten können, welche Grenzwerte als sicher gelten und wie Sie Risiken durch korrekte Einnahme von vornherein vermeiden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschliesslich zu Informationszwecken und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und einen gesunden Lebensstil. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder der Einnahme von Medikamenten stets einen Arzt oder Apotheker.
Wussten Sie, dass man trotz ausreichender Zufuhr von Calcium an Osteomalazie (Knochenerweichung) und Osteoporose erkranken kann? Der Grund dafür ist ein Mangel an Vitamin D. Denn es ist genau dieses Vitamin, welches sowohl für die Aufnahme von Calcium und Phosphor aus dem Darm, als auch für deren Einlagerung in die Knochen zuständig ist.
Gleichzeitig verhindert Vitamin D, dass über die Niere zu viel Kalzium ausgeschieden wird. Vitamin D reguliert gemeinsam mit Vitamin K den gesamten Calciumstoffwechsel. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei Kindern und Erwachsenen bei. Es trägt zur normalen Funktion der Knochen bei und unterstützt gemeinsam mit Calcium und Vitamin K die normale Knochenerhaltung bei älteren Menschen.
Ist der Vitamin D Spiegel zu niedrig (unter einem 25(OH) Vitamin D3 Wert von 40 ng/ml), ist keine ausreichende Calciumaufnahme aus dem Darm mehr möglich. Dadurch ist zu wenig Calcium vorhanden, welches in die Knochen eingelagert werden kann, damit diese stabil bleiben. Um den Calciumspiegel im Blut konstant zu halten, wird dieses aus den Knochen herausgelöst. Eine ausreichende Vitamin D Versorgung ist daher bei älteren Menschen besonders wichtig für die normale Knochenerhaltung.
Es werden zwar 99% des gesamten Calciums für Knochen und Zähne verwendet. Aber das restliche Prozent an Calcium ist absolut notwendig für die Reizübertragung in den Nerven- und Gehirnzellen, die Koordination der Muskeln, die Übertragung von Hormonen und Neurotransmittern. Diese wirken beruhigend, stimmen optimistisch und wecken die Lebensfreude.
Während der Schwangerschaft ist der Körper der werdenden Mutter extremen Belastungen ausgesetzt und muss doppelte Arbeit leisten: Schließlich will auch das Baby in ihrem Bauch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Vitamin D und Schwangerschaft ist also ein wichtiges Thema – und zwar davor, während und danach.
Normalerweise unterstützt die Sonne den Körper bei der Bildung von Vitamin D. Doch was, wenn die natürliche UV-Strahlung nicht ausreicht – etwa im Winter? Hilft ein Besuch im Solarium, um Vitamin D zu produzieren?
Vitamin D genießt einen Sonderstatus unter den Vitaminen, da es als einziges nicht hauptsächlich über die Nahrung aufgenommen, sondern vom Körper mithilfe der Sonne selbst produziert wird.
Die Produktionskette zur Herstellung von Vitamin D beginnt mit dem Cholesterin 7-Dehydro Cholesterol, das in der obersten Hautschicht oder Epidermis sitzt. Dieses Cholesterin absorbiert Sonneneinstrahlung mit einer Wellenlänge von 290-315 Nanometern (nm), also im Bereich der UVB-Strahlung. Mithilfe der UV-Strahlung wird das Cholesterin in Prävitamin D3, eine Vorstufe von Vitamin D3, umgewandelt. Danach sorgt die Wärme der UV-Strahlung dafür, diese Vorstufe in die nächste Form umzuwandeln – Vitamin D3.
Ein cleverer Schutzmechanismus verhindert hier eine Überproduktion von Vitamin D3 bei zu starker Sonneneinwirkung. Bis zu 20.000 Internationale Einheiten (IE) Vitamin D3 kann der Körper herstellen, bevor er überschüssiges Vitamin D3 in inaktive Photoprodukte abbaut.[[A027]]
Das in der Haut produzierte Vitamin D3 gelangt nun durch das Blut zu verschiedenen Geweben, wo eine Umwandlung in das Vitamin-D-Hormon Calcitriol erfolgt. Ein weiterer Teil des Vitamin-D3-Depots landet in Niere und Leber und wird dort in die stabilere Speicher- und Transportform 25(OH)D3 umgewandelt. Dies ist die häufigste Form von Vitamin D im Körper, die daher auch zur Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels dient.
Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann der Körper Vitamin D mithilfe der Sonne selbst herstellen. Aber wie funktioniert das eigentlich? Wie lange sollte ein Sonnenbad dauern? Und beeinflusst Sonnencreme die Vitamin-D-Synthese negativ?
Höher, schneller, weiter - neben dem gesellschaftlichen und sozialen Aspekt geht es beim Sport oft darum, sich zu verbessern, und sein Bestes zu geben. Wie können Vitamine dabei helfen? Vielleicht kann man sich dazu ja etwas bei den Besten abschauen.
Russische und deutsche Athleten schworen schon in den 1930er und 1940er Jahren auf die leistungssteigernden Eigenschaften der Sonne. Demnach vermindert Sonneneinstrahlung Schmerz und fördert die Heilung von Sportverletzungen. Außerdem waren Trainer und Sportler überzeugt, dass die Sonne Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer steigert.[[A052]]
Eine plausible Erklärung für die der Sonne zugeschriebenen leistungssteigernden Eigenschaften lässt sich in ihrem Einfluss auf die Vitamin D Produktion finden. Während der Körper ungefähr 10% des täglichen Vitamin D Bedarfs über die Nahrung deckt, werden 90% direkt im Körper mithilfe der UVB Strahlung der Sonne produziert.
Normalerweise bildet der Körper Vitamin D mithilfe der Sonne selbst. Doch gerade im Winter reicht die natürliche UV-B-Strahlung nicht aus, um den persönlichen Bedarf zu decken. Stellt sich die Frage: Können Tageslichtlampen Vitamin D spenden?
Der menschliche Körper deckt den eigenen Vitamin-D-Bedarf auf zwei unterschiedliche Arten: Über die Nahrung und – zum allergrößten Teil – durch Sonneneinstrahlung. Die im Sonnenlicht enthaltene UV-B-Strahlung sorgt dafür, das Provitamin D3, eine Vorstufe des Vitamins, zunächst in Prävitamin D3 und anschließend in das eigentliche Vitamin D3 umgewandelt wird.
Im Winter steht die Sonne in nördlicheren Breitengraden – und damit auch in Deutschland – aber zu tief. Zudem liefert ihr Licht nicht mehr die nötige Wellenlänge an UV-B-Strahlung, um eine Vitamin-D-Produktion zu ermöglichen. Allein über die Nahrung lässt sich der Bedarf ebenfalls nicht decken, weshalb Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten oder Tropfen sinnvoll sein können. Oder auch eine Lichttherapie mithilfe einer sogenannten Tageslichtlampe?
Der menschliche Körper reguliert und kontrolliert den Ablauf der wichtigsten Lebensstationen - Entwicklung, Fortpflanzung und das Altern - durch Hormone. Diese kleinen Moleküle sind damit tatsächlich lebensnotwendige Elemente.
Testosteron ist das männliche Haupthormon, zuständig für primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale, Stimmungsschwankungen, Aufbau der Muskelmasse, Bildung der roten Blutkörperchen, Knochenaufbau, und Sexualfunktionen.
Frauen produzieren auch Testosteron, allerdings ungefähr 20mal weniger als Männer. Hormone werden meist im Gehirn oder Drüsen, oder, wie im Falle von Testosteron beim Mann, in den Hoden produziert. Testosteron entsteht, wie auch sein weibliches Gegenstück, das Östrogen, aus einer Umwandlung von Cholesterin.
Forschungen haben gezeigt, dass Vitamin D wichtige regulierende Aufgaben in der Hirnfunktion und Hormonausschüttung hat. Neue Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass Vitamin D ähnliche Funktionen in den Hoden erfüllt.
Vitamin D reguliert den Kalziumhaushalt im Körper und sorgt auf diese Weise unter anderem für gesunde Knochen. Doch zu viel von dem Sonnenvitamin kann dem Körper schaden. Verschiedene Symptome weisen auf eine Überdosierung hin. Wie entsteht eine Vitamin-D-Vergiftung? Und wie wird sie diagnostiziert?
Vitamin D ist nicht gleich Vitamin D: Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass es zwischen Vitamin D2 und D3 große Unterschiede im Hinblick auf die Wirkung gibt. Bleibt die Frage: Wirkt eine Form des Vitamins besser als die andere?
Lange galten die Vitamin-Formen D2 und D3 als gleichwertig, was die Anhebung des Vitamin-D-Spiegels im Körper betrifft. Eine Studie der Universität von Surrey belegt allerdings, dass die Wirkung von Vitamin D3 jener von Vitamin D2 weit überlegen ist.[[C710]]
Im Rahmen ihrer Untersuchung hatten die Forscher den Vitamin-D-Spiegel von 335 Europäerinnen und Südasiatinnen in zwei aufeinanderfolgenden Winterperioden gemessen. Der Grund: Da Vitamin D in erster Linie über die Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet wird, ist der Vitamin-D-Spiegel im Winter niedrig.
Die Frauen wurden in fünf Gruppen aufgeteilt, wobei jede Gruppe entweder ein Placebo, einen Fruchtsaft mit Vitamin D3 oder D2 oder einen mit D3 oder D2 angereicherten Keks erhielt.
Mithilfe der UV-B-Strahlen im Sonnenlicht wird Vitamin D in der Haut produziert. Aber wie steht es im Winter um die Vitamin-D-Versorgung? Reicht die Strahlung der Wintersonne für die körpereigene Produktion aus? Und gibt es einen Zusammenhang zwischen Winterdepression und Vitamin D?
Unser Körper bildet Vitamin D mithilfe des Sonnenlichts zum Großteil selbst: Bis zu 90 Prozent des Bedarfs kann durch UV-B-Strahlung gedeckt werden. Aber wie lange dauert es, bis Vitamin D wirkt beziehungsweise gebildet wird? Wie schnell wirken Nahrungsergänzungsmittel? Und wie lange halten die Speicher vor? Die wichtigsten Infos im Überblick.
Wie lange dauert es, bis Vitamin D aus Nahrungsergänzungsmitteln wirkt?
Die Frage, wie schnell Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel die positive Wirkung von zugeführtem Vitamin D spüren, lässt sich nicht pauschal beantworten. In der Regel sind dafür mehrere Wochen nötig.
Generell lässt sich sagen: Je gravierender der Mangel an Vitamin D, desto länger dauert es, bis die Speicher wieder aufgefüllt sind. Genaue Angaben zum Vitamin-D-Gehalt im Körper kann nur eine Blutuntersuchung liefern. Liegt ein Mangel vor, sollte der behandelnde Arzt entscheiden, welche Dosis über welchen Zeitraum sinnvoll ist.