Kokos

Kokosöl - was Sie darüber wissen sollten!

Die Kokosnuss ist vielseitig verwendbar. Kokosöl ist ein schmackhaftes pflanzliches Speiseöl mit vielen positiven Auswirkungen für die Gesundheit. Es eignet sich hervorragend als Ersatz für andere Fette in der Küche und kann auch zur natürlichen Körperpflege verwendet werden. Kokosblütenzucker ist eine gesunde Alternative und kann anstatt herkömmlichem Zucker zum Backen und Süßen verwendet werden.

Kokosöl ist vielseitig einsetzbar und bietet ein breites Nutzungsspektrum für den Körper. Es stärkt unter anderem das Immunsystem, hilft beim Abnehmen und verleiht Haut, Haaren und Nägeln Feuchtigkeit.

Reines Kokosöl wird aus der Kokosnuss gewonnen, die in tropischen Klimazonen beheimatet ist und ist eine natürliche Quelle für essentielle Fettsäuren. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und Kalorien und enthält eine gesunde gesättigte Fettsäure namens Laurinsäure.

Da Kokosöl auf Pflanzen gewonnen wird, ist es für Vegetarier und Veganer geeignet.

Im Gegensatz zu anderen Ölen liegt Kokosöl in fester Form vor und erhält erst beim Erhitzen eine ölige Konsistenz. Da es einen höheren Rauchpunkt als andere Öle hat, oxidiert es langsamer und wird langsamer ranzig.

Nicht alle Kokosöle werden auf die gleiche Weise hergestellt. Reines natives Kokosöl bietet eine Vielfalt an Vorteilen für die Gesundheit. Teilweise gehärtetes Kokosöl und raffiniertes Kokosöl wurden mehr verarbeitet. Diese sind nicht mit reinem nativem Kokosöl gleichzusetzen und bieten nicht die gleichen gesundheitlichen Vorteile. Achten Sie daher auf die Produktbeschreibung auf der Etiketten, und kaufen Sie nur naturbelassenes ungehärtetes Kokosöl.

Kokosöl in der Küche

Kokosöl ist in der Küche vielseitig verwendbar. Man kann es in der Küche vielseitig einsetzen, wenn mit hohen Temperaturen gekocht wird, um dem Essen zusätzlich Geschmack zu verleihen und ein Anbrennen zu verhindern. Kokosöl eignet sich auch beim Backen als Ersatz für Butter, Schmalz oder andere Fette.

Es lässt sich auch als gesunde Alternative zu Butter oder zur Zubereitung gesunder Mayonnaise verwenden. Man kann mit Kokosöl beispielsweise auch Ofenkartoffeln oder Popcorn zubereiten.

Kokosöl ist gesund für Haut und Haare

Kokosöl ist ein natürlicher Feuchtigkeitsspender für die Haut. In die Haut einmassiert, beugt Kokosöl trockener, schuppiger Haut vor. Kokosöl hat ebenso antioxidative Eigenschaften, und ist zur Behandlung verbreiteter Hautprobleme wie Infektionen, Ekzeme und Dermatitis geeignet.

Es ist als Inhaltsstoff in vielen Hautpflegeprodukten wie Seifen, Lotionen und Cremes enthalten. Kokosöl lässt sich außerdem als Feuchtigkeitspflege für die Kopfhaut verwenden.

Wird Kokosöl als Haarpflegespülung verwendet, befeuchtet es die Haarfollikel und den Haarschaft. Es lässt sich darüber hinaus bei der Behandlung von Kopfhautproblemen einsetzen, etwa bei Milchschorf und Schuppen.

Kokosöl stärkt das Immunsystem

Kokosöl trägt zur Abwehr zahlreicher Viren und Bakterien bei. Der Körper wandelt die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure in Monolaurin um.

Monolaurin ist eine gut erforschte natürliche Fettsäure, die nachweislich das Immunsystem stärkt. Monolaurin ist tatsächlich einer der Hauptbestandteile von Muttermilch, der die Übertragung der Abwehrkräfte von der Mutter auf das Kind unterstützt.

Monolaurin in Kokosöl hat zudem folgende Nutzen:
  • Schützt den Körper vor verschiedenen Pilzen, einschließlich Fußpilz, Soor und Borkenflechte.
  • Bekämpft verschiedene Viren. Studien zufolge ist das Monolaurin in Kokosöl wirksam beim Bekämpfen von Viren, die Influenza, Masern und Herpes auslösen.
  • Neutralisiert Bakterien, die Racheninfektionen, Infektionen der Harnwege und Lungenentzündung verursachen.
  • Schützt den Körper vor Keimen, Staub, Schmutz und Bakterien. Man kann eine dünne Schicht Kokosöl auf eine Wunde auftragen, um sie vor Keimbefall zu beschützen.

Kokosöl hilft beim Abnehmen

Kokosöl ist eine gesättigte Fettsäure. Es enthält allerdings kurz- und mittelkettige Fettsäuren. Diese Arten von Fettsäuren sind für den Körper einfacher zu verdauen und schwieriger zu speichern.

Studien weisen außerdem darauf hin, dass der Verzehr kurz- und mittelkettiger Fettsäuren beim Abbau von Bauchfett hilft. Da das Verdauen dieser Arten von Fettsäuren mehr Zeit benötigt, hält das Sättigungsgefühl länger an, sodass sich die tägliche Kalorienaufnahme reduzieren lässt. Tatsächlich ergab eine Studie mit 40 Frauen, dass sich durch den Verzehr von Kokosöl als Nahrungsergänzungsmittel der Bauchumfang der Frauen reduzierte.

Kokosöl ist leichter verdaulich als andere Fette und fördert zudem den Stoffwechsel.

In Ländern, in denen Kokosöl auf dem täglichen Speiseplan steht, etwa die Philippinen, gibt es weniger Gesundheits- und Gewichtsprobleme als in Ländern, in denen ungesunde Speisefette verzehrt werden.

Die Wirkung von Kokosöl bei Alzheimer

Derzeit wird die Wirksamkeit von Kokosöl als nicht-medikamentöse Behandlung von Demenz und Alzheimer erforscht. Die im Kokosöl enthaltenen Ketone könnten für Patienten von Nutzen sein.

In einer Studie stellten die Forscher fest, dass die Gabe einer geringen Dosis Kokosöl bei Alzheimer-Patienten einen statistisch signifikanten positiven Einfluss auf ihre kognitiven Fähigkeiten im Vergleich zu jenen ergab, die kein Kokosöl eingenommen hatten.

Weitere Forschungsarbeit ist nötig, um herauszufinden, welche insgesamt Wirkung Kokosöl bei Demenz und Alzheimer hat.

Hat Kokosöl Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen?

Zur Zeit sind keine Nebenwirkungen in Bezug auf die Einnahme von Kokosöl oder dessen Applikation auf die Haut bekannt.

Es gibt auch keine Wechselwirkungen zwischen Kokosöl und Medikamenten.

Kokosöl Einnahmeempfehlung

Wer Kokosöl zu sich nimmt, sollte dieses bei der täglichen Kalorienzufuhr genauso berücksichtigen wie andere Fette. Ein Teelöffel mit 13,6g Kokosöl hat 117 Kalorien. Die insgesamt empfohlene Tageszufuhr von Fett ist 70g. Sie sollten also die Kalorienmenge berücksichtigen, wenn Sie Gewicht ab- oder zunehmen möchten.

Bitte warten...