Jod
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Jod kaufen - was Sie wissen sollten!

Jod ist entscheidend für die Produktion der Schilddrüsenhormone und deren Funktionen im Körper. Jod ist besonders wichtig für die gesunde körperliche und geistige Entwicklung und regelt den Stoffwechsel des Körpers. Jod kann außerdem zum Schutz vor Krebs beitragen und hat einen regulierenden Einfluss auf den Herzrhythmus und Blutdruck.

Jod ist ein essentielles Spurenelement und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Der Jodgehalt der Nahrung ist vom Gehalt des Spurenelementes im Boden abhängig. Jodmangel ist daher oft eine Folge der Region, in der man lebt bzw. hängt vom Jodgehalt der Nahrungsmittel ab, die man zu sich nimmt.

Jodmangel kann zu Fehlfunktionen der Schilddrüse, sowie zu Wachstumsstörungen bei Ungeborenen, kleinen Kindern und Jugendlichen führen. Risikogruppen für unzureichende Versorgung mit Jod sind daher Schwangere und Kinder in der Wachstumsphase, sowie alle Personen, die in Gebieten mit jodarmem Boden leben.[1]

Obwohl Jodmangel beispielsweise durch jodiertes Speisesalz leicht vorzubeugen ist, gilt unzureichende Versorgung mit Jod laut WHO immer noch als weltweit häufigste Ursache für Hirnschäden und Entwicklungsstörungen.[2]

Welche Funktionen hat Jod?

  • Jod ist für die Schilddrüse unerlässlich: Jod reguliert die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin) und ist somit für viele Funktionen dieser Hormone im Körper entscheidend.

  • Jod ist notwendig für die Entwicklung: Jod trägt entscheidend zur Bildung der Organe und des Gehirns im Entwicklungsstadium des Kindes bei.

  • Jod reguliert den Fettstoffwechsel im Körper: Schilddrüsenhormone regulieren die Fettproduktion und -absorption. Jodmangel kann zu erhöhten Cholesterinwerten und Fettstoffwechselstörungen führen.

  • Jod sorgt für ein starkes Skelettsystem: Schilddrüsenhormone fördern Knochenaufbau und Muskelfunktion.

  • Jod kann vor Krebs schützen: Jod kann zu einem Wachstumsstopp von Krebszellen führen, sowie zu deren Zelltod (Apoptose) beitragen.

Jodmangel - Entstehung und Symptome

Jodmangel entsteht durch unzureichende Versorgung mit Jod über die Nahrung. Davon sind potentiell alle Personen betroffen, die in Gebieten mit jodarmem Boden leben. Typische Gebiete für Jodmangel sind Bergländer wie die Alpen, Himalaya, Anden, sowie Flusstäler in Süd- und Südostasien, und trockene Gegenden Afrikas.[1]

Jodmangel wird in 118 Ländern als verbreitetes Gesundheitsrisiko eingestuft, und betrifft weltweit mehr als 1,5 Millionen Menschen.[3] Jodmangel kann zu Jodmangelerkrankungen (iodine deficiency disorders, IDD) führen.

Zu den typischen Symptomen von Jodmangelerkrankungen in Erwachsenen gehören:[4] [5] [6]

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Vergrößerung des Schilddrüse (Kropf)
  • Verringerte Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit
  • Abnahme des Denkvermögens
  • Verzögerte Reaktionszeit
  • Verringerte Leistungsfähigkeit und Ausdauer
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Verstopfung und Gewichtszunahme
  • Trockene Haut sowie brüchige Haare und Nägel
  • Verminderte Fruchtbarkeit und Menstruationsstörungen
  • Störungen des Hormonhaushalts
  • Sprachstörungen
  • Hörverlust

Wieviel Jod braucht man?

Die empfohlene Tageszufuhr ist abhängig vom Alter, mit besonderen Empfehlungen für Schwangerschaft und Stillperiode. Es besteht geringer internationaler Konsens bezüglich der Empfehlungen, die selbst zwischen Nachbarländern wie der Schweiz und Deutschland unterschiedlich sind. Einigkeit herrscht jedoch darüber, dass sowohl Unterversorgung wie auch übermässige Zufuhr von Jod schädlich sind.[1] [6]

Empfohlene Tageszufuhr in Mikrogramm (µg) der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung):[7]

  • Säuglinge bis 4 Monate: 40 µg/Tag
  • Säuglinge 5 bis 12 Monate: 80 µg/Tag
  • Kinder 1 bis 3 Jahre: 100 µg/Tag
  • Kinder 4 bis 6 Jahre: 120 µg/Tag
  • Kinder 7 bis 9 Jahre: 140 µg/Tag
  • Kinder 10 bis 12 Jahre: 180 µg/Tag
  • Kinder: 13 bis 14 Jahre: 200 µg/Tag
  • Jugendliche und Erwachsene: 15 bis 51 Jahre: 200 µg/Tag
  • Erwachsene ab 51 Jahre: 180 µg/Tag
  • Schwangere - 230 µg/Tag
  • Stillende - 260 µg/Tag

Wer braucht Jod?

Der Körper kann Jod nicht selbst produzieren, und ist daher auf eine tägliche Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Besonders Menschen, die in Gebieten mit jodarmem Boden leben, wie z.B. in Bergländern, haben ein erhöhtes Risiko von Jodmangelerkrankungen. Europa zählt immer noch zu den Gebieten mit weit verbreitetem Jodmangel.[5]

Ausreichende Aufnahme von Jod ist besonders wichtig während der Schwangerschaft, da ein Mangel hier dramatische Auswirkungen auf die frühkindliche Entwicklung hat. Jod ist während der gesamten Wachstums- und Entwicklungsphase von großer Bedeutung, um das gesunde Wachstums und die geistige Entwicklung des Ungeborenen zu unterstützen.

Um epidemischem Jodmangel vorzubeugen, empfiehlt die WHO den systematischen Zusatz von Jod zu Speisesalz.[2] [6]

Jod ist für die Schilddrüse unerlässlich

Die Aufgaben der Schilddrüse sind die Speicherung von Jod und die Produktion der Schilddrüsenhormone. Diese regulieren entscheidende Körperfunktionen und spielen eine tragende Rolle bei der neuronalen und geistigen Entwicklung des Kindes, sowie bei der sexuellen Reifung.

Besonders im Gehirn reguliert Jod das Zellwachstum und die Zellmigration. Schilddrüsenhormone kontrollieren weiters den Energiehaushalt und Fettstoffwechsel, und könnten auch eine Rolle im Immunssystem innehaben.[6] Verringerte Funktionalität der Schilddrüse durch unzureichende Jodzufuhr kann daher weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.

Jod ist notwendig für die Entwicklung

Jod spielt während der Schwangerschaft und/oder im frühen Kindesalter eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Organe, insbesondere des Gehirns. Kommt es in dieser Zeit zu einer Unterversorgung mit Jod und ungenügender Produktion der Schilddrüsenhormone, kann dies negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Herz, Leber, Niere, Muskeln und des Gehirns haben. Folgen davon reichen je nach Ausmaß von geringeren kognitiven Fähigkeiten und Wachstumsverzögerungen im Schulalter bis zu schwerwiegenden Organ- und Hirnschäden.[1] [3] [8]

Jod reguliert den Stoffwechsel im Körper

Jod-regulierte Schilddrüsenhormone sind aktiv an der Synthese von Cholesterin beteiligt. Eine amerikanische Studie der Michigan State University zeigte, dass Personen mit Jodmangel häufiger erhöhte Cholesterin (LDL) Werte aufwiesen, meist in Verbindung mit Schilddrüsenunterfunktion. Nach Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion normalisierten sich auch die erhöhten LDL Werte oftmals.

Diese Ergebnisse weisen auf die aktive Regulierung des Fettstoffwechsels durch Jod hin. Korrektur eines Jodmangels könnte daher in bestimmten Fällen zu Gewichtsreduktion führen, sowie zur Verringerung des Risikos von Herzkreislauferkrankungen.[9]

Jod sorgt für ein starkes Skelettsystem

Durch seine Regulierung der Schilddrüsenhormone hat Jod auch direkten Einfluss auf den Muskel- und Knochenaufbau und deren Regeneration. Jodmangel hingegen führt zu Wachstumsstörungen, oft in Verbindung mit Selenmangel.[10]

Enzyme, die während der Muskelentwicklung durch Jod aktiviert werden, könnten auch bei der Behandlung von degenerativen Muskelerkrankungen helfen.[11]

Jod kann vor Krebs schützen

Neben der Schilddrüse haben auch andere Organe die Fähigkeit, Jod zu speichern. Dazu gehören hauptsächlich Prostata und Brust, sowie die Bauchspeicheldrüse, das Nervensystem und das Magen-Darm System.

Jod verhindert in allen Organen, in denen es vorkommt, das Zellwachstum sowohl gutartiger wie auch bösartiger Tumore. Diese Fähigkeit macht Jod zu einem potentiellen Wirkstoff, um Krebs vorzubeugen oder diesen zu bekämpfen.[12]

Jod in Lebensmitteln

Jod kommt vor allem in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vor, jedoch auch in Gemüse, Wasser und Meersalz. Bei tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln ist der Jodgehalt jedoch stark von dem Jodgehalt des Bodens bzw. der Tiernahrung abhängig. Jodiertes Kochsalz gilt als eine der wichtigsten Jodquellen.

Reichhaltige Jodquellen bieten Meeresfische, Milchprodukte, Eier, Getreide, und grünes Gemüse wie z.B. Spinat und Brokkoli. Einige Gemüsesorten wie Kohl, Blumenkohl und Rettich gehören jedoch zu den sogenannten goitrogenen Produkten, welche die Jodaufnahme hemmen und einen Jodmangel fördern können.[3]

Jod Nebenwirkungen

Jod ist ein essentielles Spurenelement, das in ausreichender Menge eingenommen werden muss. Eine übermässige Zufuhr kann jedoch negative Auswirkungen haben und sollte vermieden werden.

Jodüberschuss kann zu ähnlichen Symptomen wie Jodmangel führen. Zuviel Jod kann außerdem zu einer Entzündung der Schilddrüse und zu Schilddrüsenkrebs beitragen.[1]

Der nicht zu überschreitende Höchstwert an Jod ist altersabhängig:[1]

  • Kinder bis 3 Jahre - 200 µg
  • Kinder von 4 bis 8 Jahre - 300 µg
  • Kinder von 9 bis 13 Jahre - 600 µg
  • Jugendliche von 14 bis 18 Jahre - 900 µg
  • Erwachsene - 1100 µg

Ausgenommen sind hier Personen, die größere Jodmengen aus medizinischen Gründen und unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.

Jod Wechselwirkungen

Aufgrund seiner biochemischen und pathophysiologischen Eigenschaften kann Jod mit einigen anderen Substanzen in Wechselwirkung treten und deren Wirkung beeinträchtigen.

Dazu gehören

  • Medikamente zur Behandlung von Schilddrüsenüberfunktion - übermässige Einnahme von Jod kann hier die Produktion der Schilddrüsenhormone hemmen.

  • Blutdruckregulierende Medikamente, sogenannte ACE Inhibitoren - Zufuhr von Jod in der Form von Kaliumjodid könnte hier die Konzentration von Kalium im Blut drastisch erhöhen.

  • Diuretika (harntreibende Mittel), welche die Kaliumausscheidung beeinträchtigen - zusätzliche Einnahme von Kaliumjodid kann hier ebenfalls die Kaliumkonzentration erhöhen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Jod und Medikamenten ist daher stets der Beipackzettel zu beachten.

Jod Studien und Referenzen

  1. National Institutes of Health Iodine
  2. World Health Organization Iodine deficiency disorders
  3. Kapil U. Health Consequences of Iodine Deficiency. Sultan Qaboos Univ Med J. 2007;7(3):267-272.
  4. Delange F. The Disorders Induced by Iodine Deficiency. Thyroid. 1994;4(1):107-
  5. Vitti P, Rago T, Aghini-Lombardi F. Iodine deficiency disorders in Europe. Public Health Nutr. 2001 Apr;4(2B):529-35.
  6. Rohner F, Zimmermann M, Jooste P. Biomarkers of Nutrition for Development - Iodine Review. J Nutr. 2014;144(8):1322S-1342S.
  7. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Jod - empfohlene Zufuhr.
  8. Taylor PN, Okosieme OE, Dayan CM. Therapy of endocrine disease: Impact of iodine supplementation in mild-to-moderate iodine deficiency: systematic review and meta-analysis. Eur J Endocrinol. 2013 Oct 2;170(1):R1-R15.
  9. Lee KW, Shin D, Song WO. Low Urinary Iodine Concentrations Associated with Dyslipidemia in US Adults. Nutrients. 2016;8(3):171.
  10. Moreno-Reyes R, Egris D, Boelaert M. Iodine Deficiency Mitigates Growth Retardation and Osteopenia in Selenium-Deficient Rats. J. Nutr. 2006;136(3):595-600.
  11. Salvatore D, Simonides WS, Dentice. Thyroid hormones and skeletal muscle - new insights and potential implications. Nat Rev Endocrinol. 2014;10(4):206-214.
  12. Aceves C, Anguiano B, Delgado G. The Extrathyronine Actions of Iodine as Antioxidant, Apoptotic, and Differentiation Factor in Various Tissues. Thyroid. 2013;23(8):938-946.
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17.03.2018