Was ist Vitamin K2?
Ein fettlösliches Vitamin der Gruppe Vitamin K.
Unterstützt die Stärkung von Knochen und Zähnen
Ein natürlicher Aktivator für kalziumtransportierende Proteine
Unterstützt die Blutgerinnung
Vitamin K2 Wirkung
Die Proteine zum Transport und zur Verwendung von Kalzium sind auf die Unterstützung von Vitamin K2 angewiesen. Es sorgt dafür, dass die Proteine die Möglichkeit haben, sich an das Kalzium zu binden und dieses dorthin zu transportieren, wo es benötigt wird. Ist Vitamin K2 nicht in ausreichender Menge vorhanden, können die Proteine Kalzium nicht greifen - es setzt sich in den Arterien ab. Bei einem dauerhaften Mangel an Vitamin K2 kann dies zu einer Verkalkung der Arterien und in der Folge zu Herzerkrankungen kommen. Doch nicht nur Verkalkung ist die Folge. Ohne den Transport von Kalzium haben die Knochen nicht die Möglichkeit, sich in regelmäßigen Abständen zu erneuern. Bei der Regeneration der Knochen hat Vitamin K2 die Aufgabe, durch die Anbindung von Kalzium über Proteine den Gehalt an Mineralstoffen im Knochengewebe zu erhöhen. Ein hoher Mineralstoffgehalt sorgt für feste Knochen. Fehlt also Vitamin K2 im Körper, nimmt die Gewebedichte ab und die Knochen werden porös.
Vitamin K2 wird empfohlen bei:
zur Vorbeugung von Arteriosklerose
zur Vorbeugung von Osteoporose
Problemen mit empfindlichen Zähnen
Blutgerinnungsstörungen
In welchen Lebensmitteln ist Vitamin K2 enthalten?
Der menschliche Körper ist in der Lage, Vitamin K2 zu bilden. Allerdings handelt es sich hierbei um so geringe Mengen, das eine Zuführung durch Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel notwendig ist. Einen großen Anteil an Vitamin K2 enthält beispielsweise das Fleisch von Tieren, die sich von Gras ernähren. Auch andere Lebensmittel, deren Herstellung auf tierischem Ursprung beruht, versorgen den Körper mit dem Vitamin. Dazu zählen hauptsächlich Milchprodukte wie Käse. Wichtig ist es hierbei darauf zu achten, dass die Lebensmittel einem bakteriellen Reifeprozess unterlagen. Vitamin K2 ist hitzebeständig, die Nahrungsmittel können also vor dem Verzehr auch problemlos gekocht oder gebraten werden, ohne dass ein Anteil an dem Vitamin verloren geht.
Wie äußert sich ein Mangel an Vitamin K2?
Ein Mangel an Vitamin K2 macht sich meist erst spät bemerkbar. Dies liegt daran, dass dieses Vitamin an Prozessen im Körper beteiligt ist, die einen längeren Zeitraum überdauern. Erste Anzeichen sind beispielsweise blaue Flecken, die schon durch leichten Druck auf der Haut entstehen. Bluten nach einer Verletzung Wunden besonders stark oder lange, deutet dies auf eine Blutgerinnungsstörung und somit auf einen Mangel an Vitamin K2 hin. Krankheiten wie Osteoporose und eine Verkalkung der Arterien sind weitere Mangelerscheinungen.
Vitamin K2 Einnahme und Anwendung
Auf eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K2 ist jeder Mensch angewiesen, da der Körper keine ausreichende Menge dieses Nährstoffes produziert. Die Einnahme erfolgt über Lebensmittel und kann durch Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich gesteigert werden. Einen erhöhten Bedarf haben vor allem ältere Menschen. Da Vitamin K2 vor allem in Lebensmitteln vorhanden ist, die auf tierischen Fetten basieren, wird auch Vegetariern empfohlen, zusätzlich Vitamin K2 einzunehmen.
Für wen ist Vitamin K2 besonders wichtig?
- Personen, die unter einer Blutgerinnungsstörung leiden
- Ältere Menschen mit Knochenerkrankungen
- Personen mit Erkrankungen der Gefäße
- Kinder zum Aufbau und zur Stärkung der Knochen
- Menschen mit empfindlichen Zähnen und Zahnhälsen
Was Experten über Vitamin K2 sagen
Experten der Universität in Maastricht unterstreichen die Wichtigkeit von der Einnahme des Vitamins K2. Dabei ist darauf zu achten, dass es sich um natürliches Vitamin K2 handelt. Dieses wird auch in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet. Es kann komplett vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Laut Expertenmeinung sollte der Körper täglich mit einer Dosis von 45 mcg Vitamin K2 versorgt werden.
Vitamin K2 Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
Neueste Studien zeigen, dass sich die tägliche Einnahme von 45mcg Vitamin K2 nicht störend auf die Wirkung von blutverdünnenden Medikamenten auswirkt und kein Risiko für die Bildung von Blutgerinnsel darstellt. Dennoch sollte Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, falls man Blutverdünner einnimmt und Vitamin K2 einnehmen möchte.