Was ist Biotin?
Biotin, auch Vitamin H oder Vitamin B7 genannt, gehört zur Gruppe der wasserlöslichen B-Vitamine und wird wegen seiner positiven Wirkung auf Haut, Haare und Nägel auch als Schönheitsvitamin bezeichnet.
Da der Körper Biotin nicht selbst herstellen kann, muss es ihm durch die Nahrung zugeführt werden. Es wird aber auch durch Bakterien im Darm hergestellt.
Biotin spielt eine entscheidende Rolle im Fett-, Kohlehydrat und Eiweißstoffwechsel.
Es ist ein wichtiger Faktor für das Wachstum und die Lebensdauer der Blutzellen, der Hautzellen und des Nervengewebes.
Darüber hinaus ist Biotin an der Bildung von Keratin beteiligt, das für feste Fingernägel und kräftige Haare sorgt.
In der Schweiz wird Biotin als therapeutisches Medikament zur Behandlung von Nagel und Haarwachstumsstörungen sowie der seborrhoischen Dermatitis von Säuglingen eingesetzt.
Es kommt in fast allen Lebensmittel vor. Die Aufnahme wird jedoch durch das in rohen Eiern enthalten Avidin blockiert.
Als wasserlösliches Vitamin geht Biotin beim Waschen oder Kochen der Lebensmittel verloren.
Ein Mangel kann zu physischen und psychischen Störungen führen
Biotin Wirkung
Das in allen Zellen vorkommende Biotin ist ein wichtiges Coenzym im Fett-, Kohlehydrat und Eiweißstoffwechsel. Es wird benötigt, um Nahrungsenergie in Körperenergie umzuwandeln. Gleichzeitig stabilisiert es den Blutzuckerspiegel. Außerdem ist Biotin am Wachstum und der Lebensdauer von Haut und Blutzellen beteiligt und sorgt durch die Bildung von Keratin für kräftige Haare und Nägel. Daneben spielt Biotin auch im Zellkern eine Rolle. Es hat Einfluss auf die Struktur und die Bildung von über 2000 verschiedenen Genen.
Biotin wird empfohlen bei:Akne
Langfristiger Antibiotikatherapie
Intravenöser Ernährung
Anhaltendem Durchfall
Erhöhtem Alkohol oder Nikotin Konsum
Bestimmten genetischen Defekten, die zu einem Biotin Mangel führen
Schwangerschaft und Stillzeit
Einseitige Ernährung oder Diät
Leistungssport
In welchen Lebensmitteln ist Biotin enthalten?
Biotin ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten. Dabei liegt es in pflanzlichen Nahrungsmitteln in freier Form vor. In tierischen Lebensmitteln ist es dagegen in Eiweißverbindungen enthalten, aus denen es durch die Verdauung herausgelöst wird. Besonders gute Biotin-Quellen stellen Leber, Hefe, Nüsse und Eier dar. Aber auch Sojabohnen, Milch, Pilze sowie verschiedene Obst und Gemüsesorten besitzen einen hohen Gehalt an Biotin, die jedoch durch Waschen oder Kochen deutlich reduziert werden.
Wie äußert sich ein Biotin Mangel?Entzündliche Reaktionen der Haut und Zunge
Übelkeit und Appetitlosigkeit
Haarausfall
Brüchige Nägel
Erhöhte Cholesterinwerte
Störungen der Herzfunktion
Muskelschmerzen
Müdigkeit, Depressionen sowie Halluzinationen
Gleichgewichtsstörungen
Taubheit und Kribbeln in den Extremitäten
Biotin Einnahme und Anwendung
Biotin ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten. Außerdem wird es von körpereigenen Darmbakterien hergestellt. Um einem Mangel sicher vorzubeugen, kann Biotin jedoch als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Leider gibt es bis heute keine eindeutige, auf Studien beruhende Empfehlung über die notwendige Dosierung von Biotin. Als Richtlinie wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eine Dosis von 30 bis 60 Mikrogramm pro Tag vorgeschlagen.
Für wen ist Biotin besonders wichtig?Werdende und stillende Mütter
Menschen, die sich einseitig von rohen Eiern ernähren
Personen, die bestimmte Medikamente wie Antibiotika längerfristig einnehmen
Personen mit gestörter Darmflora
Menschen mit erhöhtem Alkohol oder Nikotinkonsum
Personen, die aufgrund eines Gendefektes unter Biotin Mangel leiden
Was Experten über Biotin sagen
- Biotin hilft bei brüchigen Nägeln
Wie eine schweizerische Studie gezeigt hat, ist Biotin auch am Haar-, Haut und Nagelwachstum beteiligt. So verhilft Biotin über mehrere Monate hinweg eingenommen zu einer 25-prozentigen Zunahme der Nageldicke und einer verbesserten Nagelstruktur.
- Biotin-Mangel in der Schwangerschaft
Amerikanischen Untersuchungen zufolge entwickelt mindestens ein Drittel der Frauen während der Schwangerschaft einen marginalen Biotin-Mangel. Die Forscher fanden auch Hinweise darauf, dass der marginale Biotin-Mangel Fehlbildungen beim Menschen verursachen kann. Sie halten es daher für ratsam, eine ausreichende Ergänzung mit Biotin während der Schwangerschaft sicherzustellen.
Biotin Wirkung
Das in allen Zellen vorkommende Biotin ist ein wichtiges Coenzym im Fett-, Kohlehydrat und Eiweißstoffwechsel. Es wird benötigt, um Nahrungsenergie in Körperenergie umzuwandeln. Gleichzeitig stabilisiert es den Blutzuckerspiegel. Außerdem ist Biotin am Wachstum und der Lebensdauer von Haut und Blutzellen beteiligt und sorgt durch die Bildung von Keratin für kräftige Haare und Nägel. Daneben spielt Biotin auch im Zellkern eine Rolle. Es hat Einfluss auf die Struktur und die Bildung von über 2000 verschiedenen Genen.
Biotin wird empfohlen bei:
In welchen Lebensmitteln ist Biotin enthalten?
Biotin ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten. Dabei liegt es in pflanzlichen Nahrungsmitteln in freier Form vor. In tierischen Lebensmitteln ist es dagegen in Eiweißverbindungen enthalten, aus denen es durch die Verdauung herausgelöst wird. Besonders gute Biotin-Quellen stellen Leber, Hefe, Nüsse und Eier dar. Aber auch Sojabohnen, Milch, Pilze sowie verschiedene Obst und Gemüsesorten besitzen einen hohen Gehalt an Biotin, die jedoch durch Waschen oder Kochen deutlich reduziert werden.
Wie äußert sich ein Biotin Mangel?
Biotin Einnahme und Anwendung
Biotin ist in nahezu allen Lebensmitteln enthalten. Außerdem wird es von körpereigenen Darmbakterien hergestellt. Um einem Mangel sicher vorzubeugen, kann Biotin jedoch als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Leider gibt es bis heute keine eindeutige, auf Studien beruhende Empfehlung über die notwendige Dosierung von Biotin. Als Richtlinie wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eine Dosis von 30 bis 60 Mikrogramm pro Tag vorgeschlagen.
Für wen ist Biotin besonders wichtig?
Was Experten über Biotin sagen
- Biotin hilft bei brüchigen Nägeln
Wie eine schweizerische Studie gezeigt hat, ist Biotin auch am Haar-, Haut und Nagelwachstum beteiligt. So verhilft Biotin über mehrere Monate hinweg eingenommen zu einer 25-prozentigen Zunahme der Nageldicke und einer verbesserten Nagelstruktur.
- Biotin-Mangel in der Schwangerschaft
Amerikanischen Untersuchungen zufolge entwickelt mindestens ein Drittel der Frauen während der Schwangerschaft einen marginalen Biotin-Mangel. Die Forscher fanden auch Hinweise darauf, dass der marginale Biotin-Mangel Fehlbildungen beim Menschen verursachen kann. Sie halten es daher für ratsam, eine ausreichende Ergänzung mit Biotin während der Schwangerschaft sicherzustellen.

