Vitamin D - hochdosiert für Ihre Gesundheit
Das unterschätzte Schutzschild
Bisher galt Vitamin D vor allem als Knochenstärker. Neueste Studien zeigen aber: Vitamin D ist ein kraftvoller Schutzschild gegen Krebs, Herzkreislauferkrankungen und einer Reihe von anderen Krankheiten. Dazu zählen Psoriasis, Muskelschwäche, Rachitis, PMS, Rücken- und Knochenschmerzen, Knochenschwund, Bluthochdruck, Typ-I-Diabetes, Alzheimer, rheumatoider Arthritis, Depressionen, neurologische Erkrankungen, sowie Störungen des Immunsystems (von der banalen Erkältung bis hin zur Multiplen Sklerose). Wer zu wenig Vitamin D bekommt, wird auf Dauer krank.
Der Schlüssel für unsere Gesundheit
Einer Studie der Universität Oxford zufolge, benötigen Genrezeptoren überall im Körper ausreichende Mengen an Vitamin D, um die genannten Erkrankungen zu verhindern. Unsere Gene benötigen Vitamin D, damit die Genexpression (Umsetzung der genetischen Information) normal funktionieren kann. Bei einem Mangel an Vitamin D kann es deshalb zu ernsten Erkrankungen kommen. Der Grund warum Vitamin D der Schlüssel für unsere Gesundheit ist liegt also in unseren Genen.
Die vielfältigen Aufgaben von Vitamin D
Welche Auswirkungen ein Vitamin D Mangel haben kann sieht man deutlich daran, wofür Vitamin D in unserem Körper zuständig ist:
- zum Aufbau von Knochen, Gelenken, Zähnen
- zur Aufnahme von Calcium im Darm
- verringert Entzündungen im Körper
- für ein intaktes Immunsystem
- für das hormonelle Gleichgewicht
- für die Reduktion von oxidativem Stress
- für die Signalübertragung zwischen Zellen
- für innere Ruhe, Schlaf, Stressbelastbarkeit
- für Aufmerksamkeit, Lebensfreude
Vitamin D - das Sonnenvitamin
Vitamin D ist kein klassisches Vitamin. Denn der Großteil des Vitamin D Bedarfs (80-90%) sollte eigentlich vom Körper selbst in der Haut durch Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlung) produziert werden. Ein wesentlich kleinerer Teil wird mit der Nahrung aufgenommen. Aber genau hier liegt das Problem.
Warum haben wir einen Vitamin D-Mangel ?
Durch unseren modernen Lebensstil bekommt unser Körper die meiste Zeit des Jahres nur minimale Sonnenbestrahlung. Wer einen Beruf in geschlossenen Räumen ausübt und auf dem Weg zur und von der Arbeit die Haut mit Kleidung bedeckt, bekommt zu wenig Vitamin D, auch während der Sommermonate. Computer und Fernseher haben die Menschen zu Stubenhockern gemacht. Zusätzlich wurde uns jahrzehntelang durch die ständige Panikmache eingeredet, dass wir die Sonne meiden sollten. Viele Personen, vor allem Frauen, gehen deshalb ohne Hautcreme mit Sonnenschutz gar nicht mehr aus dem Haus. Aber bereits ein Sonnenschutzfaktor 8 blockiert die Entstehung von Vitamin D in der Haut um 95%.
Unzureichende Aufnahme über die Nahrung
Vitamin D findet man vor allem in fettem Fisch, Lebertran, Innereien sowie in geringen Mengen in Milch, Eiern, Butter. Der Konsum von Milch, Eiern oder Butter, welche in unseren Breitengraden am häufigsten gegessen wird, ist jedoch zu gering.
Vitamin D stärkt die Knochen
Zusammen mit Kalzium und Vitamin K2 spielt Vitamin D eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel unserer Knochen, insbesondere beim Aufbau neuer Knochenmasse. Folglich kann ein Mangel an Vitamin D die Gefahr für Osteoporose und damit Knochenbrüchen verstärken.
Vitamin D schützt vor Krebs
Verschiedene Studien zeigen, dass ein hoher Vitamin D Spiegel im Blut das Risiko an Krebsarten wie zum Beispiel Darm- oder Brustkrebs um circa 40 bis 50 Prozent verringert. Vitamin D wirkt vermutlich der Entartung von Zellen und damit der Entstehung von Tumoren entgegen. Selbst geringe Mengen Vitamin D (400 IE) können das Brustkrebsrisiko bereits um 24 Prozent senken.
Vitamin D schützt vor Erkältungen
Ein niedriger Vitamin D Spiegel erhöht das Risiko für Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege um etwa 40%. Dies ergab die Auswertung der Daten von 19 000 Menschen, welche im Durchschnitt einen 25(OH) Vitamin D3 Wert von 10 bis 29 ng/ml aufwiesen. Besonders deutlich war der Zusammenhang bei Patienten mit Asthma.
Vitamin D schützt vor Diabetes
Vitamin D schützt die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Außerdem steigert es die Insulinempfindlichkeit. Mit Hilfe von Vitamin D kann also der Zucker viel schneller aus dem Blut in die Zellen transportiert werden. Ingesamt mindert es so das Risiko, an Diabetes zu erkranken.
Vitamin D aktiviert das Gehirn
Menschen mit einem hohen Spiegel an Vitamin D können sich besser konzentrieren, sind aufmerksamer und zeigen eine bessere Verarbeitungsgeschwindigkeit als Mangelpatienten. Zu diesem Schluss kommen Forscher der britischen Universität Manchester, die in einer europaweiten Studie 3000 Männer im Alter zwischen 40 und 79 Jahren untersucht hatten.
Die empfohlene Menge ist viel zu gering !
Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine Zufuhr von 200 IE für Erwachsene und 400 IE für Kinder und Senioren ab dem 65. Lebensjahr über die Nahrung zur Vermeidung eines Vitamin D Mangels. Diese Dosierung wurde deshalb gewählt, da man damit Rachitis und Knochenerweichung (die beiden offensichtlichsten Symptome eines Vitamin D Mangels) vorbeugen kann.
Diese Empfehlung gilt jedoch heute als überholt, da der Vitamin D3 Bedarf für optimale Gesundheit um einiges höher ist. Die jetzt von Vitamin D Experten empfohlene Tagesdosis zur Vorbeugung von Krankheiten liegt zwischen 1.000 bis 5.000 IE pro Tag für gesunde Erwachsene. Therapeutische Dosen liegen jedoch noch höher. Diese sollten aber nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen und mittels Bluttests überwacht werden.
Wieviel Vitamin D benötigen wir ?
Während der Sommermonate produziert ein Mensch mit heller Haut bei direkter Sonnenstrahlung (in Badekleidung, ohne Sonnenschutz) zur Mittagszeit etwa 10.000 IE in 10 bis 20 Minuten (je nach Hauttyp). Personen mit dunkler Haut produzieren je nach Pigmentierung entsprechend weniger. Dreimal pro Woche reicht aus, um optimal mit Vitamin D versorgt zu sein.
Auch wenn man dies täglich machen würde, käme es aber zu keiner Überdosierung, da die Vitamin D Produktion in der Haut durch die Bildung von Melanin automatisch verringert bzw. gestoppt wird. Auch ein hoher Calciumspiegel im Blut verringert die Bildung von Vitamin D.
Die im Sommer aufgefüllten Vitamin D Speicher reichen zirka 2 Monate. Danach ist der Körper auf die Zufuhr aus der Nahrung oder auf Nahrungsergänzungen angewiesen. Ein Winterspaziergang genügt leider nicht. Nördlich des 42. Breitengrades steht die Sonne in den Wintermonaten einfach zu tief, um genügend UVB-Strahlen durchzulassen, die zur Bildung von Vitamin D notwendig wären.
Wieviel Vitamin D ist zu viel ?
Da Vitamin D fettlöslich ist, wird oft vor einer Überdosierung gewarnt. Da der Mensch bei direkter Sonnenbestrahlung 10.000 IE Vitamin D produziert, dürfte dies der physiologische Grenzwert sein. Bei allen bekannten Fällen von Vitamin D Überdosierung, bei denen die 25(OH)D-Konzentration und die Vitamin D-Dosis bekannt sind, wurden mehr als 40.000 IE pro Tag eingenommen. Man müsste diese Dosis jedoch über mehrere Monate täglich zu sich nehmen, damit es zu einer Vitamin D Intoxikation kommt. Einmalige Stoßtherapien von hohen Dosen, auch wenn diese mehrere 100.000 IE betragen, führen nicht zu einer Vitamin D Überdosierung.
Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission hat 2002 zur Sicherheit von Vitamin D Stellung genommen. Dabei wurde verlautbart, dass eine tägliche Dosis von 2.000 IE für Jugendliche, Erwachsene, Schwangere sowie stillende Mütter und 1.000 IE für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig eingenommen werden kann. Von den meisten Experten wird für Erwachsene eine tägliche Zufuhr bis zu 5.000 IE Vitamin D über 6 Monate als sicher angesehen.
Vitamin D kann im Blut bestimmt werden
Da Vitamin D so wichtig für die Gesundheit ist, entscheiden sich viele Personen, den Vitamin D Spiegel im Blut testen zu lassen. Falls Sie dies tun möchten, finden Sie genaue Info, worauf Sie dabei achten müssen, unter der Rubrik "Fragen".
5 Gründe, warum Vitamin D3 5.000 IE die beste Vitamin D3 Kapsel ist, die Sie kaufen können:
1. 100% natürliche Form von Vitamin D3
2. hochdosiert mit 5.000 IE pro Kapsel
3. hypoallergen, garantiert frei von Zusatzstoffen
4. sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
5. kleine, leicht zu schluckende pflanzliche Kapseln
Vitamin D Kapseln, Vitamin D Tabletten, Vitamin D flüssig - was ist besser?
Wenn Sie ein Vitamin D Präparat kaufen möchten bemerken Sie schnell, dass es diese als Vitamin D Tabletten, Vitamin D Kapseln oder Vitamin D flüssig gibt. Experten empfehlen ausschließlich Vitamin D in Kapseln oder als Vitamin D Öl. Im Unterschied zu Tabletten werden Kapseln nur lose mit Pulver befüllt und müssen nicht unter hohem Druck und Einsatz von Tablettierungshilfsmittel gepresst werden. Bei Vitamin D Tabletten besteht immer die Möglichkeit, dass sich diese nicht ganz auflösen. Wenn Sie Vitamin D3 5.000 IE kaufen, kann Ihnen dies nicht passieren.
Denn Vitamin D Kapseln lösen sich sehr schnell innerhalb weniger Minuten im Magen vollständig auf und garantieren so eine optimale Aufnahme des enthaltenen Vitamin D. Ein weiterer Vorteil: Vitamin D3 5.000 IE wird in 100% pflanzlichen Kapseln abgefüllt. Im Unterschied zu Vitamin D Tabletten enthalten sie keine Farbstoffe, Presshilfsmittel, Konservierungsmittel oder Allergene wie Gluten, Weizen- oder Milchbestandteile.
Nehmen Sie 1 Kapsel täglich zu einer Mahlzeit ein oder wie von Ihrem Therapeuten empfohlen. Die Tagesdosis von 1 Kapsel sollte keinesfalls überschritten werden, ohne den 25(OH) Wert im Blut regelmäßig bestimmen zu lassen.
Wichtiger Hinweis: Da jede Person einen anderen Vitamin D Bedarf hat, empfehlen wir, bei regelmäßiger täglicher Einnahme von 5.000 IE (1 Kapsel) den 25(OH) Wert im Blut alle 3 Monate bestimmen zu lassen. Nur so hat man die Gewissheit, dass weder zu wenig, noch zuviel Vitamin D eingenommen wird.
Mehr Info über den 25(OH) Wert im Blut finden Sie unter Fragen.
Wieviel Vitamin D sollte man einnehmen ?
- Personen, die viel Sonne bekommen:
Wer seine Haut im Sommer 3mal wöchentlich der Sonne aussetzt, braucht in dieser Zeit kein zusätzliches Vitamin D einnehmen. Sobald dies nicht mehr möglich ist, sollte mit der Einnahme von 1.000 IE Vitamin D täglich begonnen werden. In den Wintermonaten sollten täglich 5.000 IE eingenommen werden.
- Personen, die wenig Sonne bekommen:
Wer auch im Sommer nur selten seine Haut der Sonne aussetzt, sollte in dieser Zeit 1.000 bis 2.000 IE Vitamin D zu sich nehmen. In den sonnenarmen Monaten sollten täglich 5.000 IE eingenommen werden.
Hinweis: Da Vitamin D und Vitamin K2 den Calciumstoffwechsel regulieren, sollten diese immer gemeinsam eingenommen werden. So wird Calcium in den Knochen eingelagert und nicht in den Arterien deponiert.
Kann man den Vitamin D Spiegel im Blut messen?
Bestimmt man den Vitamin D Spiegel im Blutserum hat dies wenig Sinn, denn dieser reflektiert nur die Vitamin D Eigenproduktion bzw. Aufnahme mit der Nahrung während der letzten Stunden bis Tage. Aussagekräftiger ist die Bestimmung des 25(OH) Vitamin D Spiegels im Blut, in welches Vitamin D in der Leber umgewandelt wird. Bei der Bestimmung des Wertes muss jedoch bedacht werden, dass dieser nur etwas über die momentane Versorgung mit Vitamin D aussagt, aber nichts über die ganzjährige Versorgung, die beachtlichen Schwankungen unterliegen kann.
Die Halbwertszeit für 25(OH) Vitamin D beträgt etwa 1-2 Monate. Verändert sich die Vitamin D Zufuhr nach oben oder nach unten, stellt sich ein neues Fließgleichgewicht mit einem stabilen Serumwert erst nach etwa 4 Monate ein.
Ein 25(OH) Vitamin D Wert
unter 11 ng/ml stellt eine ernsthaftes Risiko für Rachitis und Knochenerweichung dar
unter 20 ng/ml deutet auf einen langfristigen relevanten Vitamin D Mangel hin (der aber nicht zwangsläufig zu Rachitis oder Knochenerweichung führen muss)
von 40-60 ng/ml bedeutet eine physiologisch sicher ausreichende Versorgung
über 88 ng/ml deuten auf eine Vitamin D Überversorgung hin
über 150 ng/ml bedeuten eine Vitamin D Intoxikation
über 280 ng/ml führen zu einer Störung des Calciumstoffwechsels
Menschen in südlichen Ländern, die sich viel in der Sonne aufhalten, haben oft Werte von von 100 ng/ml und zeigen keine Anzeichen einer Überdosierung. Dunkelhäutige Personen benötigen je nach Hauttyp eine 5-10mal längere Besonnung als Personen mit heller Haut, um die gleiche Menge an Vitamin D in der Haut zu produzieren.
Wie pflanzliches Vitamin D genauso wertvoll wie tierisches Vitamin D?
Cholecalciferol (Vitamin D3) ist die aktivste Form von Vitamin D. In dieser Form liegt es allerdings nur in tierischen Lebensmitteln vor. Pflanzliche Lebensmittel wie z.B. Pilze enthalten Ergosterin, welches eine Provitamin D Funktion hat. Unter dem Einfluss von UV-Strahlen entsteht daraus in der Haut Vitamin D2 (Ergocalciferol). Vitamin D3 erweist sich jedoch für die Einnahme als Nahrungergänzung als die überlegene Vitamin D Form. Untersuchungen haben gezeigt, dass es 1,7mal effektiver ist, um den 25(OH) Vitamin D3 Spiegel zu steigern.
Woraus wird Vitamin D3 hergestellt?
Das im Handel erhältliche natürliche Vitamin D3 stammt aus zwei Quellen: Lebertran oder einem Extrakt aus Lanolin, einem aus der Schafwolle gewonnenem Wachs. Wenn auf dem Etikett Vitamin D3 (Cholecalciferol) steht, ist die Quelle Lanolin und gilt als vegetarisch (dem Tier wird kein Schaden zugefügt, es wird lediglich geschoren), aber nicht als vegan.
Wenn das Vitamin aus Lebertran gewonnen wurde, sollte dies in Klammer angegeben sein. Übrigens kann Rachitis beim Menschen erfolgreich behandelt werden, wenn man Lebertran in die Haut einmassiert.
In welchen Lebensmitteln ist Vitamin D3 enthalten?
Nahrungsmittel (Angabe pro 100g):
250 - 300 mcg in Lebertran
20-25 mcg in Räucheraal, Hering
16 mcg in Lachs
11 mcg in Sardine
3,8 mcg in Kalbfleisch
1,7 mcg in Leber (Rind)
1 mcg in Hühnerei
1 mcg in Butter
1,1 mcg in Emmentaler
0,19 mcg in Speisequark (40%Fett)
0,06 - 0,08 mcg in Vollmilch, Joghurt (3,5%)
Bei diesen Angaben muss berücksichtigt werden, dass nicht alle Lebensmittel in gleicher Menge konsumiert werden. Lebertran enthält das meiste Vitamin D, es werden davon aber nur mäßige bzw. gar keine Mengen verzehrt. Auch ist der Konsum von fettem Fisch in unseren Breitengraden eher gering. Von den übrigen Lebensmitteln werden auch keine großen Mengen aufgenommen, dass diese wesentlich ins Gewicht fallen würden.