Was ist Zink?
- Zink kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss dem Organismus zugeführt werden.
- Zink wird von zahlreichen Enzymen benötigt.
- Zink kommt insbesondere in den Muskeln und in der Haut, den Augen, der Leber sowie den Knochen vor.
- Zink kommt in der Natur beispielsweise in Gesteinen oder im Wasser vor.
Zink Wirkung
Zink unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper. Es ist an der Verwertung und Verdauung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten beteiligt. Eine besondere Rolle spielt es bei der Energieproduktion und bei der Entstehung von neuem Gewebe sowie beim Muskelaufbau. Zink fördert die Wundheilung und verfügt auch über eine entzündungshemmende Wirkung. Zu den positiven Effekten des Mineralstoffs gehört darüber hinaus, dass das Immunsystem gestärkt wird. Es ist unverzichtbar für die Bildung der weißen Blutkörperchen und ist unter anderem in den Schilddrüsen- und Sexualhormonen (z. B. Testosteron) sowie in Insulin enthalten. Zink verschönert das Hautbild und kräftigt die Knochen, die Haare und die Nägel.
Zink wird empfohlen bei:
- Erhöhtem Zinkbedarf für Leistungssportler
- Einseitiger oder zinkarmer Ernährungsweise (zum Beispiel bei ausschließlich veganer oder vegetarischer Ernährung)
- Einem geschwächten Immunsystem bzw. chronischen und akuten Infektionen
- Hautproblemen (unter anderem Allergien, Akne, Neurodermitis)
- Gesteigerten Zinkverlusten, beispielsweise im Zusammenhang mit starkem Durchfall
- in der Schwangerschaft und während der Stillzeit
In welchen Lebensmitteln ist Zink enthalten?
Zink kommt in zahlreichen Nahrungsmitteln vor, besonders häufig in tierischen Produkten wie rotem Fleisch, Innereien und Geflügel. Auch Fisch und Meeresfrüchte, speziell Austern, enthalten häufig mehr Zink. Zu den guten Zinklieferanten zählen auch einige Käsesorten. Im Bereich der pflanzlichen Lebensmittel unterstützen beispielsweise Vollkorn-Getreidesorten, Haferflocken und Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen die Zinkversorgung des Körpers. Bei diesen Produkten befinden sich die größten Zinkanteile in der Regel in der Schale bzw. Hülle. Die meisten Nüsse sind ebenfalls als reich an Zink.
Wie äußert sich ein Mangel an Zink?
Es gibt keinen anderen Stoff, der Zink im menschlichen Organismus ersetzen kann. Ist eine ausreichende Zufuhr nicht regelmäßig gewährleistet, kann ein Zinkmangel entstehen. Dabei können beispielsweise die folgenden Symptome auftreten:
- Müdigkeit, Antriebsschwäche
- Konzentrationsmangel, Lernschwäche
- Gesteigerte Anfälligkeit für Infektionen
- Schlechte Wundheilung
- Entzündliche Hautveränderungen
- Haarausfall, dünner werdende Haare
- Brüchige Nägel, weiße Flecken auf den Nägeln
- Beeinträchtigung des Wachstums
- Vermindertes sexuelles Interesse
- Störungen der Sinneswahrnehmungen
Zink Einnahmen und Anwendung
Manchmal kann auch bei einer abwechslungsreichen Ernährung der täglichen Zinkbedarf nicht ausreichend gedeckt werden. Im Normalfall geht man bei Männern von einer Menge von 9-10 mg aus, während Frauen etwa 7 mg Zink pro Tag benötigen. Bei Personen mit einem Zinkmangel oder einem gesteigerten Zinkbedarf können Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Unterstützung der Versorgung des menschlichen Körpers mit Zink leisten.
Für wen ist Zink besonders wichtig?
- Sportler
- Menschen mit einem Zinkmangel
- Menschen mit Hautproblemen
- Schwangere und stillende Frauen
- Menschen mit einem geschwächten Immunsystem
- Menschen, die aufgrund der Einnahme von Medikamenten einen erhöhten Zinkbedarf haben
- Veganer und Vegetarier
Was Experten über Zink sagen
- Zink zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten
Die Auswertung verschiedener Studien durch Forscher der Cochrane Collaboration, einem internationalen Netzwerk, haben gezeigt, dass Zink nicht nur die Regeneration bei akuten Infektionen unterstützen kann, sondern auch vorbeugend zum Einsatz kommen kann. Bei einer regelmäßigen Einnahme über mehrere Monate waren Schulkinder im Vergleich zu gleichaltrigen Mitschülern seltener erkältet, hatten weniger Fehlzeiten und nahmen nicht so häufig Antibiotika.
- Zink für die Gesundheit der Prostata
Studien in Frankreich und Schweden haben gezeigt, dass die ausreichende Versorgung mit Zink - in Kombination mit Selen - das Risiko an Prostata-Krebs zu erkranken, deutlich reduzieren kann. Auch als begleitende Maßnahme bei Prostata-Erkrankungen kann Zink sinnvoll eingesetzt werden.